Kauf einer Fritteuse

Hallo,
ich möchte mir demnächst eine Fritteuse zulegen und wollte mal um Rat fragen, auf was man beim Kauf achten sollte und welche Marken könnte ihr mir empfehlen/nicht empfehlen. Es ist auch noch nicht klar, ob es eine klassische mit rundem, oder eine aus Edelstahl mit viereckigem Korb geben wird. Was sind die Vorteile dieser Varianten? Leider kommen mir die runden Körbe etwas klein vor oder täuscht das; ich meine, wenn ich mal was längliches frittieren will (z.B. eine Fisch) und das passt da nicht rein… - schließlich will ich die Fritteusse nicht nur benutzen um Pommes zu machen.
Preislich habe ih noch keine Vorstellungen, aber es darf ruhig etwas teurer sein, wenns dafür was vernünftiges ist.
Ich hoffe ihr macht mir die Entscheidungsfindung etwas einfacher.

Gruß Rainer

Hi,

große Fritteusen sind eher für Mehrpersonenhaushalte geeignet.
Beim Frittieren nimmt man kleinere Teile, das sie sonst aussen verbrannt und innen nicht durch sind. Einen ganzen Karpfen oder Lachs zu frittieren, kannst Du also schon mal aussen vor lassen. Die müssen portioniert werden.

Ein großes Volumen bedeutet größerer Fetteinsatz und das Frittierfatt muss regelmäßig ersetzt werden. 1,5 - max. 2 L würde ich für 2-3 Personen ansetzen. Wichtig ist eine solide Mechanik - hier sind Edelstahlfritteusen eher im Vorteil. Die Reinigungs ist einfacher, wenn nur glatte Flächen vorhanden sind. Bei Plastik hast Du schnell bräunliche Verfärbungen, die nicht wieder abgehen.
Geruchstfilter gibt es bei den viereckigen Edelstahlteilen m.E. nicht, also bräuchtest Du idealerweise einen Dunstabzug zum drunter stellen.

Ich hab derzeit eine recht gute mit ca. 1,2 L fettvolumen von tefal, würde aber derzeit eher ein paar Euronen mehr für eine _kleine_ Edelstahlfritteuse (ca. 1,5L) investieren. die 1,2 L reichen für eine tellergroße Portion Fritten gerade so, wenn ich mich also mit Frittes und chickenwings sattessen will, muss ich 2 x frittieren.

Gruss Andreas

Hallo,
mein Favorit ist eine DeLonghi Rotofritteuse.
Gründe:
-sie läßt sich sehr leicht reinigen
-braucht nicht so viel Öl

Bis dato ist Alles sehr gut gelungen…frittierter Tintenfisch, Frühlingsrollen u.s.w… und auch die Pommes.
Ich hatte vorher 2 andere, bei denen ich mich oft gescheut habe sie zu nutzen, da ich keine Lust auf das reinigen hatte.

Gruß
Adele

Hallo Adele,
ich hab die gleiche, und bin nur zufrieden. Das ist auch meine 3. und wirklich die beste…
Grüße Almut

Hallo Rainer,

wichtigste Frage: wo soll die Friteuse stehen?
Wenn Du das Glück hast sie im Freien oder auf einem Balkon bedienen zu können: Prima! Dann kannst Du auf Geruchsfilter verzichten und eine gute aus Edelstahl dir zulegen. Die gibt es in kleinen Größen mit Emailwannen bereits ab etwa 25,- EUR. GANZ WICHTIG: unter der Heizspirale muß noch mind. 1-2cm Abstand zum Boden sein. Das ist die Kaltzone, das Öl dort wird nicht so heiß weil die Hitze aufsteigt. Krümel fallen auf den Boden und sammeln sich dort einfach ohne zu verbrennen. Wenn du das Teil pfleglich behandelst muss auch nicht nach jedem Fritiergang das Fett gewechselt werden, bei meiner kann ich die Wanne herausheben und dann in den Kühlschrank stellen, da kann ich dann viel fritieren mit einer Ladung Öl :smile:

Falls Du in der Küche fritieren willst und eine sehr gute Abzugshaube hast kannst du eventuell auch so eine nehmen, aber das ist dann eine Platzfrage. Wenn das alles nicht geht würde ich zu einer mit Geruchsfilter raten, aber die sind ansonsten nur zweite Wahl.

Generelle Regel: sie muß Leistung haben!!! Eine Friteuse ist kein Energiespargerät, bei der musst Du in kurzer Zeit viel Hitze entwickeln, das braucht Strom.

Ciao, Holger

Hallo Rainer!

Ich empfehle dir, genau wie Holger, eine sogenannte „Kaltzonenfriteuse“. Der Vorteil ist, daß die Heizung direkt im Fett ist und darunter die Kaltzone.
Bei einer „normalen“ Haushaltsfriteuse ist unten am Boden der heißeste Punkt. Dort sinken die Krümel hin und verbrennen. Da ist zum einen ungesund, und das Fett verdirbt schneller.
Der Vorteil der im Fett befindlichen Heizung ist der, daß die Heizung, bzw. die Temperaturregelung wesentlich schneller reagieren kann. Wenn kaltes Fritiergut eintaucht, sinkt die Fett-Temperatur nicht so stark ab. Das Fritiergut saugt sich nicht so stark mit Fett voll. Die größere Fettmenge, die man zum Befüllen einer Kaltzonenfriteuse braucht, mag mancher als Nachteil sehen, aber auch das bewirkt eine größere thermische Masse als Reserve, was den Vorteil der direkten Heizung noch verstärkt.
Ein weiterer Vorteil der Kaltzonen-Gräte ist der, daß man sie einfach zerlegen kann und die Teile (außer der Heizung) in der Spülmaschine reinigen kann.
Last but not least sind die Geräte dieses Typs relativ preiswert.

Liebe Grüße,

Thomas.

Hallo Almut,
Auch du hattest einige Friteusenförsche küssen müssen, bis du zum König der Friteusen kamst:smile:

Gruß
Adele

Nur noch deLongi !
Hi,

es gibt keine bessere, besonders der Fettreinigungsfilter ist genial!

Viele Grüße

Sue