Kauf Immobilie, Verkäufer meldet Insolvenz an

Hallo!
Ich bin dabei, eine Wohnung zu kaufen, die über einen Makler Im Internet angeboten wurde. Kaufvertrag steht bereits. Am Tag des Notartermins informierte mich der Makler, daß der bisherige Besitzer überraschend Privatinsolvenz angemeldet hat und zum Verkauf der Whg. jetzt die Genehmigung des Treuhäbnders notwendig sei. Ich habe trotzdem den Vertrag gemacht, mit einer Rücktrittsklausel, falls bis zu einem bestimmten Termin keine Genehmigung vorliegt.Die Frist ist jetzt abgelaufen. Meine Fragen:
Ich wundere mich über die Insolvenzanmeldung kurz vor dem Notartermin. Was kann der Verkäufer damit bezweckt haben? Wäre es für ihn nicht besser gewesen, zunächst den Vertrag über den Wohnungsverkauf unter Dach und Fach zu bringen?
Sollte ich besser zurücktreten, da sich das Insolvenzverfahren vielleicht länger zieht als gedacht?
Kann ich vielleicht die Whg günstiger kriegen wenn ich zurücktrete und die Whg aus der Insolvenzmasse kaufe?

Entschuldigung für gleich drei Fragen auf einmal :wink:
Vielen Dank für Eure Hilfe!
Gruß
BK

(rechtliche) Beratung ???
Hallo,

und Du hast diesen Hinweis wirklich verstanden?

Achtung:
Dein Artikel wird GELÖSCHT, wenn er gegen FAQ:1129 verstößt.

Bitte stelle deine (steuer-)rechtlichen Fragen nicht in der Ich-Form und antworte nicht in der Du-Form. Nur abstrakt, hypothetisch und unpersönlich dargestellte Sachverhalte und Fragen dürfen diskutiert werden.

Achtung:
Dein Artikel wird GELÖSCHT, wenn er gegen FAQ:1129 verstößt.

… hier eine Rechtsfrage ? Ich interpretiere die Frage so, dass der UP eine Entscheidungshilfe sucht, ob er das Projekt weiter verfolgen soll. Deswegen bin ich nicht eingeschritten.

Gruß

Nordlicht

MOD Immobilien

Du bist der MOD und entscheidest . . . (o. w. T.)
.

Hallo

Danke! Ich weiß ja nicht genau, wo Rechtsberatung anfängt, aber mir geht es hauptsächlich um die Meinungen und evt. ähnliche Erfahrungen anderer, als -wie Du sagtest- Entscheidungshilfe.

Gruß

Das ist in der Tat merkwürdig, denn so behindert er eben den Verkauf, der ihm sonst zunächst einmal Barmittel gebracht hätte, über die er noch hätte verfügen können. Jetzt muss alles die Insolvenzverwaltung machen und er sieht definitiv keinen Cent aus dem Verkauf.

Ich würde an deiner Stelle aber tatsächlich den Rat eines Anwaltes einholen, welche Fallstricke sich daraus ergeben. Sofern das Haus belastet ist und du diese Belastungen nicht übernehmen möchtest, sollte dies jetzt besonders sorgfältig geprüft werden. Ich würde vermuten, dass bspw. die Löschung einer Grundschuld etc. für den Verkäufer jetzt nicht einfacher geworden ist.

IANAL