Hallo,
Nicht jeder Ofen, der mit Holz, Holzbriketts oder
Braunkohlenbriketts geheizt werden kann, darf auch mit
Steinkohle beheizt werden.
Wobei es prinzipiell keinen Ofen gibt, der mehrere Materialien optimal verbrennt. Weshalb man sich besser vorher überlegt, was da wohl meistens reinkommt.
Bei einer Tür mit Glasfenster muss daran gedacht werden, dass
dieses regelmäßig gereinigt werden muss.
Nö. Bei einem guten Kaminofen und richtiger Benutzung reicht das einmal im Jahr (Ende der Heizperiode, damit es im Sommer hübscher aussieht - funktionell komplett überflüssig).
Bei weniger guten Kaminöfen kann man sich dass Putzen übrigens oft auch sparen… 
Am wichtigsten war der Hinweis auf die Leistung des Ofens. Mit zu geringer Beschickung funktionieren die Dinger nicht sonderlich gut. Eine Mindestmenge an Feuer muss immer vorhanden sein, sonst gibt es Ruß und unvollständige Verbrennung.
Auf Zuluft-drosselung oder eine Automatik dafür sollte man grundsätzlich verzichten, ein Feuer, dem man den Sauerstoff vorenthält, produziert giftige Abgase und Dreck. Man kann die Verbrennung ausschließlich durch mehr oder weniger Brennmatrial steuern, nichts sonst.
Die oft gepriesenen Speckstein- und sonstigen Wärmespeicher sollte man wenn möglich auch weglassen. Jeder Wärmespeicher ist gleichzeitig auch Isolierung, was die Wärme zum Schornstein hinaus treibt statt ins Zimmer. Es gibt keine Einbahnstraße oder Zeitverzögerung für Wärme, wenn man sie nicht möglichst gut aus dem Kamin hinaus lässt, geht sie auf anderem Weg verloren.
Wer billig kauft, kauft teuer. Schonmal versucht, bei einem Billigteil aus dem Baumarkt nach 5 Jahren ein Ersatzteil (Scheibe, Dichtung, Kacheln, Blech) zu bekommen? Beim Markenhersteller bekommt man das auch nach zehn Jahren noch (grad selbst erlebt).
Gruß
loderunner