Kaufangebot der Firma selbst

Hallo,
mein Vater hat von einer US-Firma, von der er einige Aktien hält, das Angebot bekommen, diese Zurückzukaufen bis er ein sog. „Board Lot“ (offensichtlich eine durch 100 teilbare Stückzahl) erreicht. Dafür entsteht eine Bearbeitungsgebühr von 1.50$/Aktie (zzgl. „banküblichen Bearbeitungsgebühren“), was beim derzeitigen Kurs von knapp 20$ ein stattlicher Betrag ist. Alternativ könnte er für die gleichen Kosten entsprechend aufstocken (auf eine durch 100 teilbare Stückzahl).
Er fragte mich nun, was dieses Angebot solle, da ein Verkauf oder Kauf über die Börse ja wesentlich günstiger wäre.
Da ich auch keine Idee habe frage ich mal hier, ob dies öfter vorkommt und was die Firma mit einem derartigen Angebot bezweckt.

Cu Rene

Hallöchen,

das scheint sowas zu sein, wie bei uns früher die Mindeststückelung für Teilnahme am variablen Handel:

Board lot: A standard number of shares for trading transactions. The number of shares in a board lot varies with the price level of the security, although in most cases a board lot is 100 shares.
http://www.finanz-adressen.de/lex-fin/B.html

Mehr kann ich Dir leider auch nicht dazu sagen.

Gruß
Christian

Ich sehe so was häufiger.

Es fehlen aber zu viele Angaben, um zu sagen ob es sich in dem Fall lohnt.
Die banküblichen Gebühren fallen allerdings dann nicht pro Aktie sondern für den ganzen Vorgang an.

Vorteil für den Aktionär ist auf alle Fälle eine bessere Handelbarkeit.

mfg Ivo

Hallo,

Die banküblichen Gebühren fallen allerdings dann nicht pro
Aktie sondern für den ganzen Vorgang an.

Dann sind aber immer noch 1,50 $ pro Aktie mehr zu zahlen, als beim direkten Verkauf über die Börse. In diesem Fall macht das ca. 7,5% vom Kurswert aus!

Vorteil für den Aktionär ist auf alle Fälle eine bessere
Handelbarkeit.

Hier in Frankfurt werden (auch von dieser Aktie) regelmäßig nicht durch 100 teilbare Stückzahlen gehandelt, ob das in den USA möglich ist, weiß ich allerdings nicht.
Und bei der nächsten Zuteilung von Gratisaktien (so ist die ungerade Stückzahl entstanden), darf man wieder einen ordentlichen Abschlag hinnehmen.

Cu Rene

Hallo,

Die banküblichen Gebühren fallen allerdings dann nicht pro
Aktie sondern für den ganzen Vorgang an.

Dann sind aber immer noch 1,50 $ pro Aktie mehr zu zahlen, als
beim direkten Verkauf über die Börse. In diesem Fall macht das
ca. 7,5% vom Kurswert aus!

Ich hab ja schon gesagt, daß ich den kaufkurs nicht kenne, da du sonst nix angegeben hattest und daher konnte ich ja auch nicht sagen ob sich so was rechnet in diesem speziellen Fall.

Vorteil für den Aktionär ist auf alle Fälle eine bessere
Handelbarkeit.

Hier in Frankfurt werden (auch von dieser Aktie) regelmäßig
nicht durch 100 teilbare Stückzahlen gehandelt, ob das in den
USA möglich ist, weiß ich allerdings nicht.
Und bei der nächsten Zuteilung von Gratisaktien (so ist die
ungerade Stückzahl entstanden), darf man wieder einen
ordentlichen Abschlag hinnehmen.

Das ist alles möglich, du hattest ja keinen speziellen wert angesprochen, zu dem ich hier ein urteil abgeben könnte.

ivo

Hallo,

Die banküblichen Gebühren fallen allerdings dann nicht pro
Aktie sondern für den ganzen Vorgang an.

Dann sind aber immer noch 1,50 $ pro Aktie mehr zu zahlen, als
beim direkten Verkauf über die Börse. In diesem Fall macht das
ca. 7,5% vom Kurswert aus!

Ich hab ja schon gesagt, daß ich den kaufkurs nicht kenne, da
du sonst nix angegeben hattest und daher konnte ich ja auch
nicht sagen ob sich so was rechnet in diesem speziellen Fall.

Ich hab nochmal nachgesehen. In dem Angebot steht wörtlich: „zu einem Preis, der zur Zeit noch nicht bekennt ist, abzüglich einer Bearbeitungsgebühr …“
Ich habe dann als Rechenwert einfach mal den aktuellen Kurs eingesetzt.

Das ist alles möglich, du hattest ja keinen speziellen wert
angesprochen, zu dem ich hier ein urteil abgeben könnte.

Das war Absicht, da es mir nur ums Prinzip geht.

Cu Rene