Aaaaalso . .
Dass Sie sich bezüglich der Lautsprecher auswahl
Tu mir einen Gefallen und Siez mich nicht - dann fühl ich mich immer so alt . . . 
wir sind hier alle Freunde . .
Eine etwas komische Frage habe ich noch, sind Sateltinlautsprecher und Regallautsprecher dass gleiche?
Größenmäßig schwer zu sagen - die Übergänge sind fliessend, eine richtige Definition wird es wohl nicht geben.
Satelitten sind sehr kleine Speaker, die man im Idealfall zwischen zwei Blumentöpfen unsichtbar machen kann. Regalbox füllt halt ein Regal. Ich sach mal, so groß wie ein Buch (natürlich dicker). Irgendwo dazwischen verläuft die Grenze, aber ich denke, die muss jeder für sich selber definieren - und für sein Zimmer. In einem 80 qm-Wohnzimmer wirken auch Regalboxen winzig, die in einem 20 qm-Zimmer einfach nur mönströs aussehen.
Es gibt noch eine andere denkbare Definition, nach der Regalboxen den vollen Frequenzumfang bringen, also auch ohne Subwoofer betrieben werden können, Satelitten dagegen so gut wie keine Bässe haben und daher nach einem Subwoofer verlangen.
Aber auch da sind die Grenzen fliessend - sowohl, was die messbare Bassproduktion verschiedener Lautsprecher als auch das persönliche Empfinden oder auch nur die Notwendigkeit nach tiefen Bässen angeht.
Meine Frontspeaker (Canton XXL - je nach Geschmack sehr große Satelitten oder kleinere Regalboxen) haben (angeblich) eine untere Grenzfrequenz von 36 Hz. Bei Rock und Pop-Musik aus den 70er oder 80er Jahren kann ich den Subwoofer auch abschalten, das ändert am Klang nichts. Bei der modernen Musik aus den letzten Jahren hört man den fehlenden Sub dagegen sofort.
Ich hätte gerne zwei große Regallautsprecher die ich an die Wand hängen oder auf ein Wandregal stellen kann.
Da wär ich vorsichtig bzw. würde die sorgfältig probehören.
Ganz grobe Faustregel: je größer die Box, desto mehr und tiefere Bässe.
Das Problem ist nun, das tiefe Töne richtige Schwingungen sind. Die ganz tiefen Bässe spürt man mehr, als man sie mit den Ohren hört. Wenn Boxen, die auch richtige Bässe produzieren, zu dicht an einer Wand stehen, dann fangen sie durch die Reflektion der Luftschwingungen an der Wand selber an zu schwingen - und dann dröhnt es einfach nur.
Das gilt um so mehr, wenn - wie bei meinen Frontspeakern - das Bassreflexrohr nach hinten geht. Bei mir konnte man das sogar sehen: der Eine stand eine Zeitlang halb in einem großen Benjamin. Wenn ich mal aufgedreht habe (damit meine ich laut, aber noch nicht Ohrenbetäubend), dann fingen die Zweige des Baums an zu wackeln, und damit meine ich nicht zittern, sondern die wurden mehrere Zentimeter weit weggepustet.
Richtige Wandmontage würde ich nur bei kleinen, bassschwachen Satelitten empfehlen. Beim Subwoofer solltest du sogar einen Meter oder so von der Wand Abstand halten. Überhaupt ist die richtige Positionierung des Subs eine Wissenschaft für sich. Für optimalen Klang solltest du alleine dafür eine Woche Experimentieren veranschlagen.
aber ich hätte gerne zum Anfang, genau wie Sie sagten, erst
einmal nur zwei große Frontlautsprecher und ein großer
Subwoofer.
Wie gesagt, wenn du zwei große Frontspeaker nimmst, kannst du am Anfang auf den Sub eigentlich auch verzichten - wenn du nicht gerade eine Techno-Disco betreiben willst. Nötig ist der Sub nur bei kleinen Speakern, die selber den Bass nicht bringen können.
und noch etwas kleines
was halten sie davon wenn ich mir
zwei von den großen Regallautsprechern wie diese nehme,
http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&u=h…
und noch einen Subwoofer, und nach und nach auf 5.1 aufbaue?
Kann ich nix zu sagen, die hab ich nie gehört.
Aber im Prinzip spricht da nichts dagegen.
Uwi sagte die kleinen Satelitenlautsprecher von 5.1 Systemen
haben einen nicht so tollen Klang es fehlt dass Klangvolumen.
Njein.
Er bezieht sich da wahrscheinlich auf diese Extrem-Systeme, beispielsweise von Bose, mit den superkleinen Jewelcube-Speakern.
Der ganze Trick mit den Subwoofern besteht darin, da wir tiefe Töne nicht orten können. Es gibt keinen Stereoeffekt bei Tiefbass - man kann den Subwoofer sogar hinter dem Sofa verstecken, und wenn man dann das Ohr in die Nähe der Lautsprecher bringt, hört es sich so an, als würde der Bass aus den kleinen Satelitten kommen.
Und jetzt kommt der Spagat zwischen biologischer Akustik (wie wir was hören) und technischer Akustik (wie man welche Töne erzeugen kann):
Bässe im Sinne von Tönen, die unser Ohr nicht orten kann sind Frequenzen bis 200-250 Hz.
Bässe im Sinne von Tönen zu deren Erzeugung man ein gewisses Volumen innerhalb der Box braucht sind dagegen Frequenzen bis 400-800 Hz.
Wenn man jetzt mit superkleinen Satelitten arbeiten will, wie halt den älteren Bose Jewelcubes, die einfach keine Töne unterhalb von ~600 Hz in nennenswerten Mengen produzieren können, dann muss man entweder den Tonbereich des Subwoofers erweitern - was scheisse klingt, da man dann den Subwoofer orten kann - oder man lässt diesen Bereich einfach weg.
Das dürfte das sein, was Uwi gemeint hat, und was man bei jedem (älteren) Bose-System hören kann: der höhere Bass oder die tieferen Mitteltöne fehlen ganz einfach. Was bei Filmen (wofür diese 5.1-Systeme ja in erster Linie gedacht sind) nicht weiter stört, bei Musik dagegen extrem auffällt.
Daher auch dieses Pauschalurteil, das Satelitten-Subwoofer-Systeme für Musik nicht geeignet seien - was natürlich Unfug ist, man muss nur die richtigen Satelitten (sprich: welche, die auch bis 100 Hz oder so runter kommen) aussuchen - aber die sind dann natürlich nicht mehr superklein. Leider gibt es die Eierlegende Wollmichsau zumindest in diesem Bereich (noch) nicht.
Deshalb kamm ich auf die Idee mit den Lautsprechern von
Klipsch. Kennen sie diese Marke was halten Sie von denen?
Ich verbinde mit „Klipsch“ nur ein spezielle Hochtöner-Bauart. Das das eine Marke ist, die auch komplette Boxen vertreibt, wusste ich gar nicht.
Aber da alle HiFi-Enthusiasten/-Esoteriker bei Erwähnung eines Klipsch-Horns ganz feucht im Schritt werden, sag ich jetzt mal ganz mutig: Schlecht sind die bestimmt nicht.
Aber wie schon oft genug gesagt: Probehören!
lg, mabuse