Kaufentscheidung Notebook

Hallo Wissende,

ich möchte mir ein Notebook kaufen, dass für die nächsten 5 Jahre krisenfest sein sollte:

Meine Anforderungen:
-mindestens 15 Zoll- Bildschirm
-Office/Surfen
-DVDs brennen
-ausdrücklich kein Spielerechner
-Alle Hardwarekomponenten sollten 100% Linux- kompatibel sein, für den Fall dass der XP- Nachfolger nichts taugt
-Bis auf eine Netzwerkkarte kann die Ausstattung spartanisch sein, benötige kein Bluetooth, Wlan, Webcam ect.
-Natürlich sollten die verbaute Hardware kein billiger kurzlebiger Schrott sein und die Verarbeitung auch stimmen.

Weil für mich die Batterielaufzeit keine Rolle spielt (semi-stationäres Gerät) wollte ich mich für einen deutlich preiswerteren AMD- Prozessor entscheiden. Gibt es Qualitätsunterschiede zu Intel?

Was riskiere ich langfristig, wenn ich mir jetzt ein 32-Bit System kaufe?
Wieviel Euros muss ich für meine Vorstellungen hinblättern, würde auch ein gebrauchtes Gerät mit Restgarantie nehmen?

Welche Empfehlungen/ Erfahrungen könnt ihr mir geben?

Danke
Gruß Gerold

Hallo,

-Alle Hardwarekomponenten sollten 100% Linux- kompatibel sein,

Prima. Potenzielle Problemkinder sind die WLAN-Karte, ein eingebautes Analogmodem und die ACPI-Unterstützung.

-Bis auf eine Netzwerkkarte kann die Ausstattung spartanisch
sein, benötige kein Bluetooth, Wlan, Webcam ect.

WLAN ist schon nett IMHO.

-Natürlich sollten die verbaute Hardware kein billiger
kurzlebiger Schrott sein und die Verarbeitung auch stimmen.

Ich rate ja immer gerne zu IBM-Geräten, die haben traditionell auch eine ordentliche Linux-Unterstützung (auch wenn ich unnötigerweise eine Windows XP-Lizenz mitkaufen mußte - Grrr).

Mit dem von mir kürzlich aktualisiertem Kernel (Backport von Debian/Sarge) funktioniert ACPI mit Unterstützung der Hotkeys, der ipw2100 WLAN-Chipsatz „out of the box“. Das Modem habe ich nicht getestet.

Die Qualität der IBM-Geräte kann sich ja sehen lassen…

Gruß,

Sebastian

Intel=unnötig teuer
Danke für den Tipp Sebastiam

IBM verbaut aber leider nur Intel- Prozessoren.
Ich sehe aber nicht ein dass ich für die selbe Rechenleistung mindestens 500 Euro Aufpreis gegenüber einem AMD- Prozessor zahlen soll.

Gruß Gerold

Moien

IBM verbaut aber leider nur Intel- Prozessoren.
Ich sehe aber nicht ein dass ich für die selbe Rechenleistung
mindestens 500 Euro Aufpreis gegenüber einem AMD- Prozessor
zahlen soll.

Wo zur Hölle hast du die Zahl her ? Die CPU mit Chipset kostet gar keine 500 Euro.

http://techreport.com/reviews/2006q1/pentiumm-vs-tur…

cu

Hallo,

IBM verbaut aber leider nur Intel- Prozessoren.

Ja, hätte ich die Wahl gehabt hätte ich wohl auch definitiv AMD genommen, aber der Prozessor ist mitnichten das, was für mich beim Laptop-Kauf im Vordergrund stand.

Ich sehe aber nicht ein dass ich für die selbe Rechenleistung
mindestens 500 Euro Aufpreis gegenüber einem AMD- Prozessor
zahlen soll.

Angesichts eines Preises von damals etwa 1300 € für ein gutes Laptop bezweifele ich, daß ich zu dem Zeitpunkt auch nur irgendein Laptop für 500 € weniger bekommen hätte geschweige denn eins, was länger als 25 Monate hält. Kurz, die Zahl halte ich für falsch.

Ich halte mein Laptop vielleicht nicht gerade für billig aber wohl für preiswert. Bei einer geplanten Anwendungsdauer von 5 Jahren solltest Du IMHO schon auf die Qualität des Gesamtsystems achten und nicht nur auf die beschriftung des Prozessors.

Just my 2¢…

Gruß,

Sebastian

das wäre ungefähr meine Kragenweite:

http://www.notebooksbilliger.de/product_info.php/not…

Mir ist nicht entgangen, dass die Graphikkarte shared memory hat und die Auflösung „nur“ 1024x768 Pixel hat, was mir aber vollkommen reicht.
Wie groß sind die Abstriche in der Verarbeitung?

Was meint Ihr dazu?

Hallo,

Wie groß sind die Abstriche in der Verarbeitung?

Ich habe mehrere HP Omnibook 6000 im Bekanntenkreis und kann ueber die Verarbeitung nur staunen. Alle Laptops mindestens 4 Jahre alt und noch voll funktionsfaehig, noch nicht mal abgegriffene Tasten.

Wie es mit HP Compaq aussieht weiss ich allerdings nicht.

Wie waers denn damit? http://www.tb-computers.de/site.php?page=shop&artike…

Gibt zwar nur 3 Monate Garantie, aber das Preis/Leistungs Verhaeltnis stimmt.

Ciao! Bjoern

64 Bit- Notebook- Prozzi für 1000 Euro…
mit solider Verarbeitung, ist das realistisch, oder bekomme ich in dieser Preisklasse nur Schrott?

Wie gesagt, Größe, Gewicht, Zubehör und Akkulaufzeit sind für mich nebensächlich, das der Einsatz hauptsächlich stationär.
Das Gerät sollte nur nicht tierisch laut sein.

mit solider Verarbeitung, ist das realistisch, oder bekomme
ich in dieser Preisklasse nur Schrott?

Ich beantworte die Frage wenn du mir sagst wozu du 64Bit brauchst ?

Denn ich kenne keinen Laptophersteller bei dem man für alle Modelle alle nötigen 64Bit Treiber bekommen kann. Und ohne 64Bit OS + Treiber liegt der 64Bit-Teil der CPU nur faul rum. Und du hörst dich nicht nach Linux an (wo es inzwischen die Treiber gibt)

cu

Mein Anforderungsprofil

Ich beantworte die Frage wenn du mir sagst wozu du 64Bit
brauchst ?

Ich weiss nicht ob ich die 64- Bit Hardware tatsächlich brauche, ich will mir nur kein Gerät kaufen, dass in ein paar Monaten technisch überholt ist, selbst wenn ich „nur“ Büroarbeiten darauf erledige (Mit Open Office, Office XP ist mir zu teuer). Eventuell kommt später noch eine TV- Karte dazu, dann möchte ich Aufnahmen vom Fernsehprogramm machen.

Denn ich kenne keinen Laptophersteller bei dem man für alle
Modelle alle nötigen 64Bit Treiber bekommen kann. Und ohne
64Bit OS + Treiber liegt der 64Bit-Teil der CPU nur faul rum.

Danke für diesen wichtigen wertvollen Hinweis, das ist nicht gut ;o(.

Und du hörst dich nicht nach Linux an (wo es inzwischen die
Treiber gibt)

Die Benutzerfreundlichkeit der Linux- Distributionen hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen, das stimmt, auch wenn die Hardware- Unterstützung teilweise recht spärlich ist. Für mein Anwenderprofil kann ich aber mit Windows XP zur Zeit immer noch deutlich effektiver arbeiten. Ich sehe Computer nicht als Selbstzweck an, sondern als Hilfsmittel zur Erledigung meiner Aufgaben. Linux wäre für mich nur eine Notlösung, wenn das Arbeiten mit Microsoft- Produkten unerträglich bzw. wegen der hohen Lizenzkosten unbezahlbar wird. Fragt sich natürlich auch, wann der Support für XP eingestellt wird.

Nachdem Du verstehst um was es mir geht, wie sieht Deiner Meinung nach für meine Anforderungen eine krisenfeste technische Lösung für die nächsten 5 Jahre aus, das Budget wären etwa 1000 Euro?

Hallo,

[…Linux] auch wenn
die Hardware- Unterstützung teilweise recht spärlich ist.

Das halte ich zu einem ganz großen Teil für ein Gerücht. Insbesondere, wenn man „überlegt“ kauft, gibt es keine Probleme.

HTH,

Sebastian