ich möchte die 500GB Festplatte meines Laptops Toshiba L670 durch ein SSD-Laufwerk ersetzen. In Chip-Test fand ich „die 50 besten SSD-Laufwerke“. Reicht es, die Zugriffszeiten (Lesen/Schreiben) zu betrachten oder gibt es weitere Daten für eine Kaufentscheidung? Gibt es Anforderungen an Kühlung? Ist beim Laptop dort, wo das Laufwerk sitzt, sicherlich nicht gerade günstig.
Zugriffszeiten sind praktisch irrelevant, da sie bei SSDs ohnehin sehr niedrig sind, da es keine beweglichen Teile mehr gibt.
Ich würde mein Hauptaugenmerk auf die Fehlerrate (sofern angegeben) und Garantie setzen. Ich habe nämlich schon SSDs sterben sehen. Die sind dann auch von jetzt auf gleich kaputt, nicht wie bei Festplatten, die manchmal noch Warnsignale geben.
Wärme ist normalerweise kein Problem, da die SSDs kaum Wärme erzeugen im Gegensatz zu drehendem Rost.
Eine CPU wird auch warm/heiß und hat keine sich drehenden Teile, diese Richtung der Argumentation ist überdenkenswert. Der wirklich relevante Punkt ist die Fehlerrate (letztlich abhängig vom Zellentyp, siehe dazu auch Flash-Speicher / Flash-Memory und SLC, MLC or TLC NAND for Solid State Drives ? :: SG FAQ
Über die Wärmeentwicklung im Inneren einer SSD entscheidet die elektrische Leistungsaufnahme und die Größe der Bauteile.
danke für die Hinweise, das mit der Garantie ist ein starkes Argument.
60° ist noch keine nennenswerte Wärme, die CPU erreicht bei Videobearbeitung locker 99° und höher und wird von unten (außen) gekühlt.
Gruß
Pauli