hallo!
Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
"
stammt dieser satz wirklich aus der bibel??
in welchem zusammenhang?
grüße
gerhard
hallo!
Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
"
stammt dieser satz wirklich aus der bibel??
in welchem zusammenhang?
grüße
gerhard
hallo!
Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen bin, Frieden zu
bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu
bringen, sondern das Schwert.
Moin, moin Gerhard,
der Satz stammt tatsächlich aus dem Neuen Testament und zwar aus dem Munde Jesu höchstselbst.
Er steht in Matthäus 10, 34 und bildet die Einleitung zu dem Abschnitt, in dem Jesus vorhersagt, wie die Menschen sich seinetwegen entzweien werden.
Walter Jens inseiner Übersetzung des Matth. übersetzt: …ich bin mit dem Messer gekommen, weil das Messer und nicht das Schwert die Waffe des kleinen Mannes war und „mácheira“ sowohl Schwert wie auch Messer bedeuten kann.
Gruß - Rolf
Servus Gerhard,
stammt dieser satz wirklich aus der Bibel??
Ja, Matthäus 10, 34.
in welchem zusammenhang?
Es geht in diesem ganzen Kapitel um die Aussendung der Jünger - hier erstmals Apostel genannt, zu Missionszwecken, nachdem ihnen vorher die Fähigkeit zum Geisteraustreiben, Kranke heilen etc. übertragen worden ist. Jesus kündigt an, dass Nachfolge in der Konsequenz, in der er sie fordert, keineswegs Friede-Freude-Eierkuchen mit sich bringen wird, und dass die Mission der Apostel kein Spaziergang wird. Seinen Anhängern selbst wird dabei eher der passive Part zugesprochen „Wer sein Leben gefunden hat, wird es verlieren, und wer sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es finden“.
Ob der Text im Zusammenhang mit einem „historischen Jesus“ steht, der hie und da als engagierter Zelot beschrieben wird, wäre genau wie diese Vorstellung vom „historischen Jesus“ sehr spekulativ.
Aber wenn man mal bloß die Anzahl der Leichen (in eigenen und fremden Lagern) betrachtet, trifft die Prognose eigentlich ganz gut zu, finde ich.
Schöne Grüße
MM
Glaubs nur!
Matthäus 10,34:
Jesus Christus spricht: „Glaubt nicht, dass ich gekommen bin,
Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen,
Frieden zu bringen, sondern (das) Schwert.
Und das gilt unter Exegeten als ein echtes Jesuswort! Musst es aber nicht wörtlich nehmen, Gerhard!
Jesus will sagen, dass er die endgültige Entscheidung vor dem endgültigen Ende der Welt herbeiführt.
Jetzt muss sich jeder entscheiden: Hier Jesus, dort die schlechte Welt! Entweder für und mit Jesus ins Reich Gottes oder ab in Heulen und Zähneknirschen.
Und diese Entscheidung steht unmittelbar bevor und sie ist so tödlich wie ein Schwert!
Im letzten Punkt hat sich Jesus etwas getäuscht und verrechnet!
Gruß Fritz
Ein gutes Beispiel dafür, dass …
… man Bibelworte nicht aus dem Zusammenhang reißen darf. Was genau mit „Schwert“ und „Frieden“ gemeint ist, erschließt sich - vielleicht - dem, der sich mit der Lehre Jesu als Ganzem befasst.
Gruß!
Christian
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
,hallo!
aber wie verträgt sich das mit der lehre von der nächstenliebe und den zehn geboten überhaubt??
ist in meinen augen eher ein wiederspruch.
viele grüße
gerhard
Hallo Gerhard
ist in meinen augen eher ein wiederspruch.
Mach Dir nicht so viel draus - das Neue Testament ist gleichsam ein Sammelsurium von Widersprüchen. Was die Leute dem Jesus in den Mund gelegt haben, lässt sich insgesamt kaum noch auf einen Nenner bringen.
Mich hat das auch oft sehr irritiert. Es lässt sich wohl nur auflösen, wenn man weiß, dass die (messionarischen) Nachfahren und Geschichtsschreiber des Neuen Testaments ihre eigenen (zum Teil sehr aggressiven)Ansichten unbedingt da unterbringen wollten.
Wenn Du Dir daraufhin allein schon die Bergpredigt anschaust - da werden dem armen Jesus dermaßen brutale, sadistische und intolerante Sätze in den Mund gelegt, die ja überhaupt nicht zu seiner sontigen menschenliebenden Seite passen. (Wenn jemand zu einem Anderen „Narr“ sagt, sei er des höllischen Feuers schuldig usw.) Da spürt man den stinkenden Atem der eifernden bigotten Schreiberlinge und selbsternannten Apostel.
Gruß,
Branden
Hallo Gerhard,
wer wohl kann, außer Jesus, dieses Problem lösen?
Hier die Lösung:
[HiG.03_64.03.21.b,02] „Ihr sollt nicht wähnen, daß Ich gekommen sei, Frieden auf Erden zu streuen. Ich bin nicht gekommen, euch den Frieden dieser Welt zu geben, sondern das Schwert zum Kampfe. Denn Ich bin nur gekommen, den Menschen zu erregen wider seinen Vater, die Tochter wider ihre Mutter und die Schnur wider ihre Schwieger. Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.“
[HiG.03_64.03.21.b,03] Wer diese drei Verse buchstäblich nimmt, die noch dazu sehr mangelhaft übersetzt sind, der kommt notwendig in ein Labyrinth von Irrtümern, aus denen er auch mit dem Lichte einer Urzentralsonne nicht herauskommen kann. Denn wie aus dem Vorhergehenden ersichtlich, lehre und begehre Ich alle erdenkliche Nachgiebigkeit, Friedlichkeit und Freundlichkeit unter den Menschen; und Moses selbst lehrt in seinem vierten Gebote aus Meinem Munde: „Ehre und achte und liebe Vater und Mutter, auf daß du lange lebest und es dir wohlergehe auf Erden.“
[HiG.03_64.03.21.b,04] Wie könnte Ich dann allem dem schnurstracks entgegen eine Lehre aufgestellt haben, nach der der Sohn mit seinem Vater, die Tochter mit ihrer Mutter, die Schnur mit ihrer Schwieger usw. mit dem Schwerte in der Hand in fortwährendem Unfrieden, in einem Hause noch dazu, miteinander leben sollten! –
[HiG.03_64.03.21.b,05] Um diese Texte, die ursprünglich richtig von Mir sind, zu verstehen und sie als Meine Lehre zu würdigen, muß man zuerst wissen, bei welcher Gelegenheit Ich sie ausgesprochen habe und wie infolge einer richtigen Übersetzung.
[HiG.03_64.03.21.b,06] Die Gelegenheit war, als Ich in einem Orte Galiläas das Volk lehrte die Pflichten, die sie Gott und sich selbst untereinander schuldig seien. Und Ich sagte zu ihnen: „Ich lehre euch nichts anderes, als was Mich Mein Vater von Ewigkeit her gelehret hat, von dem ihr zwar auch saget, daß Er euer Vater sei, den ihr aber dennoch nicht erkennet und noch nie erkannt habt. Denn würdet ihr Ihn kennen, so würdet ihr auch Mich kennen, da Mich dieser Vater zu euch gesandt hat.“
[HiG.03_64.03.21.b,07] Sie sagten: „Was machest du aus dir selbst; sind wir nicht Kinder Abrahams und sagte Gott nicht zu Abraham, daß wir alle, die von ihm abstammen, Seine Kinder sind?“
[HiG.03_64.03.21.b,08] Da aber wurde Ich erregt und sagte: „Ihr sollet ja nach der Abstammung von Abraham Gottes Kinder sein; aber ihr seid es schon lange nicht mehr, sondern euer Vater ist der Satan, eure Mutter ist die Legion von allen Teufeln, und eurer Schnur Schwieger ist eure kaum ermeßbare Blindheit, Trägheit und Bosheit. Und diese größten Menschenfeinde sind eure eigenen Hausgenossen! – Und wer aus euch wieder zur wahren Kindschaft Gottes gelangen will, der ergreife das Schwert der Wahrheit, die Ich zu euch rede, und kämpfe so lange wider solche seine Hausgenossen, bis er sie besiegt hat.“
[HiG.03_64.03.21.b,09] Da fragte freilich das Häuflein Pharisäer und Schriftgelehrte, wie Ich es wagen könne, sie für Kinder des Satans, aller Teufel und ihrer eigenen Blindheit, Trägheit und Bosheit zu erklären, indem sie erwiesenermaßen alle aus dem Stamme Levi abstammten!
[HiG.03_64.03.21.b,10] Ich aber sagte: „Dem Fleische nach wohl, aber dem Geiste nach seid ihr nicht dem Levi gleich von Oben her, von wo auch Ich her bin, sondern von unten her; darum ihr Mich denn auch verkennet, hasset und verfolget.“
[HiG.03_64.03.21.b,11] Aus dem wird jedem einleuchtend sein und besonders einem tüchtigen und wohlbewanderten der hebräischen Schrift Kundigen, daß Ich diese von dem Pseudo-Evangelisten Matthäus oder besser von dem euch schon bekannt gegebenen l’Rabbas in Sidon aufgeschriebenen drei euch auffallenden Verse im 10. Kapitel eben nur bei der Gelegenheit ausgesprochen habe, die Ich euch soeben bekanntgab, und wörtlich in der Weise, wie Ich sie euch nun wiedergegeben habe. Denn jene in der Übersetzung, die ihr als ganz widersprechend mit Meinem Geiste aus dem Evangelisten herausgehoben habt, würden ja selbstverständlich Meine Hauptlehre von der Nächstenliebe, wie auch das Gesetz Mosis schnurstracks zunichte machen. –
[HiG.03_64.03.21.b,12] Wer aus euch allen, so er nur einen Funken Glauben an Mich und Meine Lehre besitzt, kann es Mir zumuten, daß Ich heute auf das heiligste allen Menschen ans Herz legte, Gott über alles zu lieben und zu erkennen und seinen Nächsten wie sich selbst, und morgen mit einem andern Gebote käme und sagte: Hasset und verfolget euch gegenseitig nach Möglichkeit mit dem Schwerte in der Hand. – Ich meine, daß man solch einen Lehrer aus dem Reiche der Barbaren offenbar in eine starke Sicherheitsanstalt zu bringen genötigt finden müßte, da so ein Lehrer doch offenbar ins Tollhaus gehörte.
[HiG.03_64.03.21.b,13] Und da Ich euch noch diese Texte im rechten und wahren Geiste erklärt habe, so werdet ihr doch einsehen, daß Ich dadurch nicht im geringsten Meiner göttlichen Weisheit widerstrebt habe und somit auch kein Tollhäusler bin, als was Mich schon so manche Schriftsteller der neuen Zeit erklärt haben, was Mich aber dennoch mit keinem Grimme wider sie erfüllt, sondern Ich vergebe es ihnen, weil sie wirklich nicht wissen, was sie tun. Und somit über diese fraglichen Verse gut für jetzt. Amen.
Wenn Du es annehmen kannst, diesen Text hat Jesus dem Propheten Jakob Lorber geoffenbart!
Herzliche Grüße
Helmut
http://www.lsbk.ch/religion/Raetselhafte_Begleiterin…
>>>Wer sagt, die Bibel sagt, sagt nichts über die Bibel, aber viel über sich selbst
hallo gerhard,
ich kenne diesen Ausspruch schon lange und habe ihn immer ernst genommen. Parallelen sah ich zum Beispiel in der Austreibung der Geldwechsler und Wucherer aus dem Tempel durch Jesus, oder in dem Ausspruch von Jesus über die Kinder:"… denn wer eines dieser Kleinen betrübt, dem wäre besser ein Mühlstein um den Hals gehenkt und er versenkt im tiefen Wasser…"(oder so ähnlich).
Ich habe in diesem Ausspruch vom Schwert das Schwert als das der Unterscheidung, der Klarheit, des Nichtakzeptierens gesehen. Nicht immer kann und darf alles, was geschieht, von Jesus oder denen, die ihm nachfolgen,auch gutgeheißen werden, sondern wir müssen unterscheiden und darin eindeutig und entschlossen sein.
Ein (auch) gefährlicher Ausspruch, sehr vielseitig verwendbar. Vermutlich auch sehr vielseitig verwendet worden… I.
aber wie verträgt sich das mit der lehre von der nächstenliebe?
Moin, moin Gerhard,
mir ist nicht ganz klar, auf welchem Hintergrund Du diese Frage stellst. Mein erster Gedanke war, Du wollest mit aller Gewalt einen Widerspruch konstruieren und habest das Ziel, solcherart die Lehre und die Predigt Jesu zu desavouieren. Ich habe diesen Gedanken dann zurückgedrängt, weil ich nicht etwas unterstellen will, was nicht ausdrücklich gesagt ist.
Die Frage hätte ihre Berechtigung, wenn das, was Jesus hier sagt, der Kern und das Ziel seiner Verkündigung gewesen wäre. Das war es aber eben nicht, sondern Ziel und Kern war die Predigt vom gnädigen Gott und dem adäquaten Verhalten der Menschen. Ein solches Ansinnen scheidet aber nun einmal die Geister: die einen lassen sich überzeugen, die anderen lehnen vehement ab. Die Trennung wird auch durch die Familien gehen. Das ist gemeint.
Ein Beispiel: Versuch doch mal, als Protestant in einem katholischen Viertel in Belfast/Nordirland Gewaltlosigkeit als den Weg durchzusetzen, politische Ziele zu erreichen. Mindestens werden Dir die Fensterscheiben eingeworfen, wahrscheinlicher aber werden Dir die Kniescheiben zertrümmert, wenn Du nicht überhaupt irgendwann einmal totgeschlagen oder erschossen wirst. Das gilt natürlich vice versa auch für Katholiken in protestantischen Vierteln.
Nimm Mahatma Gandhi, nimm den Irak, nimm irgendeinen Konflikt auf der Welt - da kannst Du das mit derm wahrscheinlich immer gleichen Ergebnis durchspielen.
Gruß - Rolf
hallo rolf!
danke für deine ausführliche antwort,auch an alle anderen die sich der mühe des schreibens unterwofen haben,
was ich mit dem wiederspruch meinte war:ich stellte mir jesus vor wie er von nächstenliebe und friede sprach das aber mit einem schwert in der hand …(symbolisch)
das kamm mir in den sinn als ich dieses zitat laß…
viele grüße
gerhard
hallo
Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen bin, Frieden zu
bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu
bringen, sondern das Schwert.
"stammt dieser satz wirklich aus der bibel??
Ja. Jesus bzw der Glaube zu ihm wird Familien teilen. In islamischen Staaten werden Familienmitglieder die Jesus angenommen haben (Christen wurden) oft sogar von Familienmitglieder deswegen ermordet!!
Auch hier, kann wegen des glaubens an Jesus Christus eine familie auseinanderfallen, da Ungläubige den Gläubigen verstossen.
So ist die Stelle gemeint.
Gruss
beat