Hallo und einen schönen Wochenanfang an alle 
Ich möchte mich mal mit euch austauschen, einfach für mich, um festzustellen, ob ich die Schulsituation meines Sohnes „übertrieben“ sehe oder realistisch.
Mein Sohn ist im letzten Jahr auf die weiterführende Schule gewechselt. Gleich am „Einschulungstag“ gab es einen Elternabend, wo sich sätmliche Lehrer vorgestellt haben. Dann gab es noch im Herbst und im Frühjahr einen Elternsprechtag, wo es die Möglichkeit gab mit den einzelnen Fachlehrern zu sprechen.
Ich habe ein Kind und noch nicht die Erfahrung „wie das auf einer weiterführenden Schule so läuft“. In der Grundschulzeit waren grundsätzlich zwei Elternabende, wo „Probleme“ oder der Lehrstoff durchgesprochen wurde. Ich möchte halt darüber informiert werden, was die Kinder jetzt „erwartet“, stehen grosse Projekte an, welcher Stoff wird durchgenommen…etc. Dann hat sich die Schule gross mit dem bilingualen Unterricht gebrüstet. „Ab Klasse 6 bieten wir den bilingualen Zweig an…“ Dieser ist nun so, dass die Kinder „nur“ an einer bilingualen AG teilnehmen. Die im Übrigen jetzt für die nächsten zwei Wochen ausfällt. Ich dachte immer, dass sowas auch mit der Elternschaft besprochen werden sollte bzw. zumindest die Elternschaft darüber informiert werden sollte. Letzendlich war es ein Kriterium für meinen Sohn und er hat sich danach die Schule ausgesucht. Die Klassenlehrerin meines Sohnes ist leider auch sehr unzuverlässig und informiert meiner Meinung nach nicht so die Schüler wie es wohl sinnvoller wäre. Z. b. habe ich jetzt erfahren, dass die Kinder bis zum Abitur eine gewissen Anzahl an AGs vorweisen müssen. Ich weiss gar nicht, ob es eine richtige Information ist oder nicht. Wenn es denn so wäre, würde ich es nur für richtig halten, dass die KL die Kinder darüber informiert bzw. dieses schon in Klasse 5 hätte sagen können. Es sind so ganz viele kleine Dinge, die mir immer wieder bewusst machen, dass die KL wohl ihre Arbeit macht, aber den Kindern nicht den Rücken stärkt und die Aufmerksamkeit gibt, wie ich es bisher kannte oder auch erwarte (?). Bei vielen Dingen (Bestellungen von T-Shirts oder CDs für das Projekt Klasse wir singen) weiss sie über gar nichts bescheid und bemüht sich offensichtlich auch nicht „etwas für ihre Klasse“ zu tun. Da springt dann die Englischlehrerin der Kinder ein und bemüht sich diese Dinge zu klären und den Kindern den richtigen Weg zu weisen.
Könnt Ihr mir mal bitte einen Tipp geben ? Sollte ich um ein Gespräch mit der KL bitten und diese Dinge ansprechen ? Sehe ich das „zu eng“ und vielleicht als „Glucke eines Einzelkindes“ ?? Ich bin mir so sehr unsicher, aber es belastet mich und es tut mir so für die Kinder leid, keinen richtigen Ansprechpartner zu haben. In Gesprächen mit meinem Sohn kommt auch immer mehr die Unzufriedenheit in ihm hoch. Wobei ich ihm gegenüber nie meine Bedenken so ausprechen würde, wie ich sie jetzt hier geschrieben habe. Trotzdem empfindet er es sehr oft, dass die Klasse auf dem Abstellgleis stehen würde…
Herzliche Grüsse
Blondschopf100