Kein Geld aus DE für die UNO

Hallo,

die UNO erweist sich nach dem Scheitern des Völkerbundes als ein genauso unfähiges Instrument zur Schaffung von Frieden wie einst der Völkerbund. Die USA benutzen die UNO als Alibi für Angriffe auf andere Staaten. Arafat und Scharon verhöhnen die Staaten in der UNO. Die UNO wird von Scharon vorgeführt. Arafat hat mit der UNO nichts mehr am Hut. Diese beiden Ganoven interessieren die Beschlüsse der UNO genau so wenig wie sie Bin Laden und Saddam interessiert haben.

Weshalb sollen wir in DE unsere Steuergelder für militärische Abenteuer oder für kriminelle Aktionen diverser Nahost-Politiker weiter ausgeben ? Lassen wir dieses Geld im Land, finanzieren bei uns den Wohlstand der ärmeren Schichten. Unser Geld ist in der UNO nicht für den Frieden angelegt. Deshalb muss nun die Forderung „Austritt aus der UNO“ als ein künftiges Ziel deutscher Politik sein. Lasst unser Geld im Land. Werft nicht das Geld Staaten vor die Beine, die mit unserem Geld Blut wischen.

Keinen EUR mehr an die UNO, Israel und Palästina. Und wenn Fischer keine Sanktionen will, dann muss Fischer mit den Grünen im Herbst abgewählt werden.

Gruss Günter

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Hi Ralf,

wir bleiben in Europa, arbeiten mit jenen zusammen, die auch Frieden wollen und wenn wir erkennen, dass unser Geld etwas helfen kann, geben wir es dorthin, wo die Menschen etwas davon haben. Wer schiessen will, soll sich von den Amis finanzieren lassen. Deren Wirtschaft funktioniert ja letztlich nur, wenn sie einen Krieg führen.

Sicher, sie haben auch etwas davon, wenn wir Bomben und Militärs fördern. Vor allem, was ist und bleibt den Menschen erspart, die durch Mithilfe der durch die UNO finanzierten Raketen und Bomben vorzeitig das Grauen dieser Welt nicht erleben müssen. Vor allen, was bleibt uns ausser diesem Debattierclub erspart, den Scharon verspottet und Arafat als nicht zuständig hält ! Und die weitere Alternative ist doch, ohne UNO müsste die Palästinenser nicht warten, bis sie erschossen werden, sondern Scharon kann dies sofort veranlassen. Und ohne UNO muss Arafat nicht versprechen, dass es keinen Bomben mehr gibt, sondern diese werden immer dann gezündet wenn es ein paar Wahnsinnige für notwendig halten.

Ich weiss, das war zynisch. Aber was sollen wir mit einer UNO, die niemand mehr ernst nehmen kann. Scharon und Bush haben ein Ziel erreicht. Die UNO ist unglaubwürdiger als der Völkerbund jemals sein konnte.

Gruss Günter

Keinen EUR mehr an die UNO, Israel und Palästina. Und wenn
Fischer keine Sanktionen will, dann muss Fischer mit den
Grünen im Herbst abgewählt werden.

Hallo Günther,

die Alternative wäre ein Kanzler Stoiber, der schon jetzt mehr vor den USA kricht, als der aktuelle Amtsinhaber.

so schön es klingt… wir haben nicht die Möglichkeit was besseres zu kriegen.

Gruß Ivo

Hallo Günther,

ich kann deinen Zynismus verstehen.
Manchmal frage ich mich auch wo die Logik liegen soll, diese Konflikte immer bis zu nächsten Bombe zu entschärfen um, anschließend wieder nichts erreicht zu haben.

Wäre es nicht besser die Welt sieht weg und lässt die Konfliktparteien das ganze ein für alle Mal regeln?

Lieber ein Haufen Tote auf einmal und Ruhe, als dieses hier ein paar da ein paar über Jahre…

Gruß Ivo

verlierst Du aber auch alle UN-Institutionen (UNEP, UNESCO,…). Ohne UNO verlierst Du auch die Blauhelme, die durchaus schon erfolgreiche Arbeit geleistet haben. Ohne die UNO verlierst Du auch das Argument auf global beschlossene Menschenrechte. und so weiter

Die Alternative ist nicht die Abschaffung sondern die Stärkung der UNO.

hallo Ivo,
die andere Alternative wäre mir erst recht unangenehm: wie heißt nochmnal der Boss von der DVU? Mir fällt der name nicht ein.
Unsere Politiker haben schon immer (seit ´45) vor den USA und später Israel gekrochen. Ein gesundes Widerspruchsgefühl hatten sie noch nie. Trotzdem sind wir doch ganz gut damit gefahren, oder?
Wir hatten halt keinen Kreisky!
Grüße
Raimund

no people - no problems?

Hallo Günter
seh ich auch so, das ist rausgeworfenes Geld, das sowieso in die falschen Kanäle fließt und einer üppig wuchernden Bürokratie als Pfründe dient.
Brauchen wir nicht.
Gruß
Rainer

Ohne die Uno würde sich teilweise niemand mehr um humanitäre Hilfe in Bürgerkriegsländern und Entwciklungsländern kümmern. Auch die Tribunale von Den Haag und bez. Ruanda sind positive Beispiele für die Arbeit der UN.

Dass die Uno ein zahnloser Papiertiger in militärischer Hinsicht sind, liegt in ihrer Charta schon fest und ist von allen dort beteiligten Regierungen so gewollt.

Eine solche Organisation kann nur so stark sein wie íhre Mitglieder sie machen. Aber wenn selbst in der EU, die immerhin eine gemeinsame Währung hat, noch nationale Süppchen gekocht werden und der nationale Gedanke den paneurpäischen oft verdrängt, sollte man nicht erwarten, dass eine Institution, die gegensätzliche Weltanschauungen und Kulturen unter ihrem Hut hat, einheitlich und reibungslos funktioniert.

Der Vergleich zum Völkerbund hinkt grade in diesem Punkt ganz gewaltig, zumal die Mitglieder dieser Institution sich teilweise auch beschämend verhalten haben, z.b. im Spanishcen Bürgerkrieg oder dem Äthiopien-Krieg.

Gruss

Hallo Lars,

Der Vergleich zum Völkerbund hinkt grade in diesem Punkt ganz
gewaltig, zumal die Mitglieder dieser Institution sich
teilweise auch beschämend verhalten haben, z.b. im Spanishcen
Bürgerkrieg oder dem Äthiopien-Krieg.

Und was ist in Nepal, in Tschetschenien, im Iran, Irak, in Somalia, in Nahost ? Was war in Vietnam, im Kongo, um nur einige zu nennen. Ich meine immer mehr feststellen zu können, dass die Zeit des Eisernen Vorhanges mit der ständigen Bedrohung West-Ost mehr Demokratie und Menschenrechte brachte als der Imperialismus und Neokapitalismus der USA heute der Welt bringt.

Gruss Günter

Und was ist in Nepal, in Tschetschenien, im Iran, Irak, in
Somalia, in Nahost ? Was war in Vietnam, im Kongo, um nur
einige zu nennen. Ich meine immer mehr feststellen zu können,
dass die Zeit des Eisernen Vorhanges mit der ständigen
Bedrohung West-Ost mehr Demokratie und Menschenrechte brachte
als der Imperialismus und Neokapitalismus der USA heute der
Welt bringt.

Der Völkerbund war ein Club westlicher Staaten (logisch, da diese ja damals noch die Hälfte der Welt besetzt hatten) - dass diese bspw. Hitler und Mussolini in Spanien gewähren liessen, der Republik aber Waffenhilfe verweigerten ist eine Frechheit.

In der UNO ist auch noch islamisches Rechts- und Kulturverständnis dazugekommen, sowie ein asiatisches. Hier treffen total gegensätzliche Ansichten und Interessen aufeinander. Das Veto-Recht der großen 5 (zu denen merkwürdigerweise immer noch Frankreich gehört), tut sein übriges, um die Uno oftmals lahmzulegen.

Was in Nepal ist, weiss nicht und über den Rest kann man diskutieren, was aber wahrscheinlich nicht weiterführen würde. Die UN wurden nicht geschaffen, um Bürgerkriege zu verhindern, sondern um bilaterale (oder auch multilaterale) Konflikte friedlich zu lösen. Das konnte sie leider nur selten tun, weil fast alle Kriege nach WW2 Bürgerkriege mit Einmischung der großen Blöcke waren, angefangen in Korea bis hin zu Zaire/Kongo.
Hier bleibt den UN kaum mehr, als humanitäre Hilfe zu leisten. Logisch - welcher Staat schickt schon gerne seine Soldaten los, um in einem undurchsichtigen Konfliktgebiet Streit zu schlichten. Vietnam, Korea oder Somalia waren ja abschrecjend genug.
Gelungen ist z.b. die Verhinderung der Eskalation auf Zypern, die immerhin Türkei und Griechenland fast in einen Krieg gestürzt hätte.

Ich denke, es ist allemal besser, eine internationale Plattform für Kooperation und Konfliktlösung zu haben, die von einer Supermacht zwar dominiert, aber nicht kontrolliert wird (s. internationaler Gerivhtshof), als wieder in die graue Vorzeit der nicht-Kommunkikation zurückzufallen.

Gruss

Ich meine immer mehr feststellen zu können,
dass die Zeit des Eisernen Vorhanges mit der ständigen
Bedrohung West-Ost mehr Demokratie und Menschenrechte brachte
als der Imperialismus und Neokapitalismus der USA heute der
Welt bringt.

Ich bin nun wahrlich kein Anhänger des Neokapitalismus der USA, aber immerhin gibt es in Europa (speziell: Osteuropa) mehr Demokratie und Menschenrechte seit 1990. Wir leben in keiner heilen Welt, aber die Gesamtentwicklung sehe ich positiv.