Kein Haarwachstum beim Hund nach OP?

Hallo,

wir (bzw. eine Freundin von uns) hat folgendes Problem mit ihrer
Australien Sheppard Hündin. Bei der Hündin wurde im März diesen Jahres
wegen Spondilose und Arthrose Gold Goldakupunktur durchgeführt. Dazu wurden an den Schultergelenken (wegen der Arthrose) und am Rücken (wegen der Spondilose) die Haare abrasiert, um die genauen Akupunkturpunkte zu finden.

Nun wächst ihr das Fell nicht mehr nach. An den Schultern sind zwar so ca. 1 cm gewachsen aber das sehr rauh, am Rücken sind sehr einzelne Haare und auch die sehr hart (wie einzelne Bartstoppeln).

Schilddrüse ist untersucht, ebenso sind alle andere Blutwerte in Ordnung. Der TA hatte so ein Problem bisher nicht, ebenso der TA der die Akupunktur durchgefürt hat. Allerdings haben wir bisher auch niemand gefunden der eine solche Behandlung bei einem Aussie hatte und ebenfalls so ein Problem.

Hatte je einer eurer Hunde so ein Problem? Was kann man dagegen tun?

Danke Ute

Hallo,

zum Thema Schilddrüse:

In vielen Fällen wird der Hundehalter mit dem Laborbefund, die SD-Werte seien „normal“, beruhigt. Leider ist es nicht so einfach und dies aus zwei Gründen:

“Normal“ kann von normal niedrig bis zu normal hoch alles bedeuten. Geklärt ist damit nicht die Frage, ob diese normalen Werte ausreichend für den betroffenen Hund sind!

Schilddrüsenwerte sinken nicht über Nacht in Bereich unterhalb der Norm!

Deswegen sind prinzipiell Werte im unteren Drittel als Anzeichen einer beginnenden Störung zu bewerten. Eine genauere Untersuchung des Hundes incl. seiner Lebensweise ist dringend angezeigt!
Jean Dodds, eine führende Spezialistin auf diesem Gebiet, ist der Meinung, daß Hunde während ihrer gesamten körperlichen Ausreifung mindesten in der Mitte, besser noch im oberen Drittel des Normalbereiches liegen sollten. Niedrigere Werte würden auf eine beginnende Funktionsstörung der Schilddrüse deuten und die Entwicklung
des Hundes beeinträchtigen.

Ganzen Text kannst du nachlesen unter

http://www.cumcane.de

Vielleicht hilft es dir weiter.

Patricia

Auch erst mal hallo und danke für deine Antwort,

In vielen Fällen wird der Hundehalter mit dem Laborbefund, die
SD-Werte seien „normal“, beruhigt. Leider ist es nicht so
einfach und dies aus zwei Gründen:

“Normal“ kann von normal niedrig bis zu normal hoch alles
bedeuten. Geklärt ist damit nicht die Frage, ob diese normalen
Werte ausreichend für den betroffenen Hund sind!

Die Werte würden in die Uniklinik gesendet, und auf den Hund genau
abgecheckt, allerdings hat der Arzt auch gesagt, dass es eine „Momentaufnahme“ ist, und die Werte jederzeit schwanken können in längeren Abständen gemessen.

Deswegen sind prinzipiell Werte im unteren Drittel als
Anzeichen einer beginnenden Störung zu bewerten. Eine genauere
Untersuchung des Hundes incl. seiner Lebensweise ist dringend
angezeigt!

Ich habe jetzt leider gar nicht gefragt in welchem Drittel sie sind,
da es aber ja extra in einer Uniklinik untersucht wurde denke ich es ist schon ok.

Jean Dodds, eine führende Spezialistin auf diesem Gebiet, ist
der Meinung, daß Hunde während ihrer gesamten körperlichen
Ausreifung mindesten in der Mitte, besser noch im oberen
Drittel des Normalbereiches liegen sollten. Niedrigere Werte
würden auf eine beginnende Funktionsstörung der Schilddrüse
deuten und die Entwicklung
des Hundes beeinträchtigen.

Der Hund ist mittlerweile bald 9 Jahre alt und hatte nie Probleme mit dem Fell, auch das andere Fell, das nicht abgemäht wurde ist gesund und absolut in Ordnung, nur eben das rassierte wächst nicht mehr. Wir haben schon überlegt, ob es daran liegt, dass bei einem Aussie das Fell ja nicht immer nachwächst und er auch nicht geschoren wird, erfahrungsgemäß hat der Hund im Frühjahr einen extremen Fellwechsel und danach wächst alles wieder wunderbar. Leider hatte sie ihren Fellwechsel aber schon vor der OP, daher wissen wir nicht ob es vielleicht im nächsten Frühjahr von alleine wieder kommt.

Ganzen Text kannst du nachlesen unter

http://www.cumcane.de

Ich habe ihn nicht gefunden, unter welchem Stichwort denn?

Vielleicht hilft es dir weiter.

Danke

Ute

Hallo Ute,

wir (bzw. eine Freundin von uns) hat folgendes Problem mit
ihrer
Australien Sheppard Hündin. Bei der Hündin wurde im März
diesen Jahres
wegen Spondilose und Arthrose Gold Goldakupunktur
durchgeführt. Dazu wurden an den Schultergelenken (wegen der
Arthrose) und am Rücken (wegen der Spondilose) die Haare
abrasiert, um die genauen Akupunkturpunkte zu finden.

Nun wächst ihr das Fell nicht mehr nach. …

ohne jemandem etwas unterstellen zu wollen: Das erste, was mir dazu durch den Kopf geht, ist die Frage, ob der akupunktierende Tierarzt da nicht eine Ladung Cortison in Gelenksnähe verabreicht hat - das bringt erstaunlich gute und schnelle Akupunkturerfolge - kann aber an den entsprechenden Stellen den Haarwuchs beeinträchtigen…

Gruß

Johnny

Hallo,

http://www.cumcane.de

Dann unter „Campus“ —> Schilddrüse und Verhalten.

Liebe Grüsse
Patricia

Hallo,

ohne jemandem etwas unterstellen zu wollen: Das erste, was mir
dazu durch den Kopf geht, ist die Frage, ob der
akupunktierende Tierarzt da nicht eine Ladung Cortison in
Gelenksnähe verabreicht hat - das bringt erstaunlich gute und
schnelle Akupunkturerfolge - kann aber an den entsprechenden
Stellen den Haarwuchs beeinträchtigen…

Tja, an Cortison habe ich ehrlich gesagt nicht gedacht, aber ich
bin mir auch nicht sicher ob es nicht mit der Rasur sondern mit
der Akupunktur zu tun hat. Wenn es so ist, kann man denn anhand
von Untersuchungen feststellen ob es so gemacht wurde? Anscheinend
soll ja eh der Cortisonwert durch die Akupunktur ansteigen, aber der
körpereigene, kann man denn zugeführten und körpereigenen nach der Zeit noch feststellen?

Danke Ute

Hallo,

Tja, an Cortison habe ich ehrlich gesagt nicht gedacht, …

…ich sofort :wink:

ich
bin mir auch nicht sicher ob es nicht mit der Rasur sondern
mit
der Akupunktur zu tun hat.

Dass es an der Akupunktur liegt, halte ich für unwahrscheinlich.

Wenn es so ist, kann man denn
anhand
von Untersuchungen feststellen ob es so gemacht wurde?

Kann ich mir nicht vorstellen, vielleicht ein erfahrener Pathologe anhand einer Biopsie.

Gruß

Johnny