Benötigt man für das Ansetzen von Ablegern und Keimlingen wirklich einen Anzuchtkasten mit Anzuchterde?
Benötigt man für das Ansetzen von Ablegern und Keimlingen
wirklich einen Anzuchtkasten mit Anzuchterde?
Guten Abend!
Man kann es auch ohne versuchen, hat evtl. aber weniger Treffer. In einem Minitreibhäuschen ist die Luftfeuchtigkeit höher. Dadurch ist eine bessere und schnellere Keimung gewährleistet.
Spezielle Samen, wie etwa Tamarillo, gehen kaum ohne das Treibhausklima auf.
Aber man kann auch eine Plastikfolie über das Saatkästchen legen, mit gleichem Effekt, bis sich Grün zeigt.
Ich verwende z.B. zur Keimung meiner Tomatensamen nur die 500 g-Joghurtbecher. Dann bohre ich unten seitlich in 1 cm Höhe kl. Löcher hinein, damit die Wurzeln später nicht unten durch das Loch wachsen können, befülle den Becher mit nährstoffreicher, eigener Komposterde und säe das Samenkorn.
Pflanzenstecklinge brauchen einfach Zeit und etwas Glück zum wurzeln. Schwund ist immer dabei.
Meine Oma ließ Ableger immer in einem Glas mit Wasser und unten etwas Sand drin, wurzeln. Sie schwörte darauf, daß es so schneller ginge.
Viel Saaterfolg und reiche Ernte wünscht Dir
Rosa
Benötigt man für das Ansetzen von Ablegern und Keimlingen
wirklich einen Anzuchtkasten mit Anzuchterde?
Einen Anzuchtskasten braucht man nicht unbedingt,
aber Anzuchtserde würde ich empfehlen, da sie besonders fein ist, und besondere Nährstoffe enthält.
Ich hoffe ich konnte ihnen helfen, und wünsche gutes gelingen.
Mit freundlichen Grüsse
W. Rehberger