Kein Rad aber Zwietackter

Hy
Ich weiß ich fahr keine Motorsäge - aber vileicht treffe ich ja hier auf Fachläute zum Thema Zweitakter

Bei einer Motorsäge(Zweitakter) bekomme ich den Motor nur schlecht zum laufen.
Er geht immer wieder aus - bzw erst sehr schwer an.
Am Vergaser sind drei Schrauben. Beschriftet mit H I und Z
hat jemand eine Idee wie ich vorgehen kann, wenn ich keine Ahnung habe was damit gemeint sein könnte?

Zündung und Zündkreze sind ok Kompression auch.
Wenn ich Benzin direkt in auf den Kolben schütte und danach starte läuft der Motor eine Weile.
Für jeden Tip dakbar
Jacob

Auch keene richtiche Ahnung…
wahrscheinlich hat sich bei dem guten stück im Vergaser durch längeres stehen alles zugesetzt. Vielleicht Rost im Tank?
Also, alles mal schön auseinander nehmen und sauber machen.
Wenn sie vorher gelaufen ist, dann das als erstes machen.

Gruß Jörg

Hi Jacob,
wurde vielleicht mal das falsche Öl genommen und der Vergaser ist damit „verkleistert“? Die drei Schrauben dienen zur Korrekten Einstellung. Die eine ist für die Leerlaufdrehzahl, die zweite für das Gemisch und die dritte (Vermutung) müsste die Regulierschraube für die Drosselklappengrundeinstellung sein.
Wenn es sich um ein englisches oder amerikanisches Fabrikat handelt, dürfte die Schraube „I“ für „Idle-Speed“ also Leerlaufdrehzahl sein. Ist der Sinn der Einstellschrauben denn nicht erkennbar?
Gruss Sebastian

Moin!

Das hat nix mit den Takten zu tun, eher mit der (Membran-)Benzinpumpe. Da der Motor bei direktem „schütten :wink:auf den Kolben“ anspringt, liegt es nahe, daß die Pumpe defekt ist. Fast alle „Gartengeräte“ haben diese Art der Kraftstoff-Förderung, damit sie in verschiedenen Lagen arbeiten können.

Am Vergaser muß ein mit mehreren Schrauben befestigter Deckel sein, meist viereckig, hinter dem sich eine (Gummi-)Membran befindet. Diese wird durch die wechselnden Druckverhältnisse im Motor bewegt und ist mit einem kleinen Kolben oder ähnlichem verbunden der dann in Verbindung mit entsprechenden Ventilen das Benzin fördert. Wie genau der Aufbau ist, kann man nicht sagen, da es viele Ausführungsvarianten gibt. Das Prinzip ist aber immer gleich.

Wenn hier z.B. die Membran Risse hat oder die Ventile verharzt sind, dann geht nix mehr. Bei entsprechenden Fachhändlern gibts dafür Rep.-Sätze. Die Reparatur ist einfach: Schrauben lösen, Membran herausnehmen und alles penibelst reinigen was nicht erneuert wird. Dann die neuen Teile entsprechend den alten wieder einbauen. Die Schrauben sollten nicht angeknallt werden, sie müssen nicht den Motor halten!

Die Schrauben am Vergaser haben folgende Funktionen: „HI“ steht für die zu erreichende Maximaldrehzahl, mit dieser stellt man also die Höchstdrehzahl ein. Wenn nur noch eine weitere da ist, ist sie für Standgas, bei 2 Schrauben ist eine für (Luft) Gemisch und die andere für Standgas.

Gruß Hermann

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