Kein Tag ohne

Hallo miteinander,

es vergeht kein Tag, ohne dass sich irgendein Parteiwinzling mit absurden Vorschlägen oder Forderungen zur Reorganisation des Sozialsystems an die Presse wendet.

Was soll das eigentlich?

Haben wir noch eine Regierung oder nur noch bellende Hunde?

Ist Frau Schmit oder aber auch die Rürup - Kommission noch in der Lage, kreative und sinnvolle Vorschläge zu unterbreiten oder sind die schon alle auch dem Tripp der Grünen angekommen?

Meinen Verstand brauch ich zum Regieren eh nicht, also her mit dem Gras?

Gruß
strangerone

Hi Fremder o(h?)ne,

nun sieh mal nicht alles so verdrießlich. Man mag es kaum glauben, aber manchmal gehen die grauen Zellen beu unseren bürgerlichen Regierenden tatsächlich mal in die richtige Richtung. Grob wenigsten: http://…

Gruß
Frank

Team: URL entsprechend der AGB gelöscht

Hi,

es vergeht kein Tag, ohne dass sich irgendein Parteiwinzling
mit absurden Vorschlägen oder Forderungen zur Reorganisation
des Sozialsystems an die Presse wendet.

Was soll das eigentlich?

So etwas nennt man gelebte Demokratie. Ich kann da weiß Gott nichts Negatives sehen, wenn bestimmte Vorschläge, Gedanken in der Öffentlichkeit ausdiskutiert werden.

Haben wir noch eine Regierung oder nur noch bellende Hunde?

Was hat das damit zu tun? Oder stellst Du Dir unter einer Regierung eine Clique vor, die im stillen Kämmerlein vor sich hin brütet, um dann eines Tages irgendein Gesetz den Bürgern an den Kopf zu werfen?

Diese Transparenz, und um etwas anderes handelt es sich hier nicht, musste über Jahrzehnte hinweg schwer erkämpft werden gegen Dünkelansprüche vermeintlich Elitärer.

Schlussendlich kann man auch aus „hirnrissigen“ Vorschlägen ein Ergebnis ziehen: Nämlich das, dass es SO gerade nicht sein sollte!

Grüße von
Jana

Hallo Jana,

Deine Einwände könnte ich verstehen bzw. nachvollziehen, sofern wir in unserem Land einen Volksentscheid hätten.

Oder ist für Dich Demokratie gleichzusetzen mit; alle vier Jahre einen Zettel in die Urne zu werfen, in der Hoffnung, dass sie wirklich Ihre Versprechen einhalten und meine Interessen vertreten?

Ich habe nichts gegen Vorschläge, im Gegenteil, her damit.

Was ich lediglich nicht leiden kann, sind Visionen oder Hirngespinnste, welche sich nicht realisieren lassen, da sie schon beim Ausspruch Verfassungswiderig sind.

Noch werden die sogenannten Vertreter des Volkes von uns Steuerzahlern ausgehalten und geben sich als kompetent, sachkundig etc. aus. Also kann ich zumindest erwarten, dass wenn besagte schon den Mund öffnen auch etwas Gescheites herauskommt außer, nicht durchführbarer Parolen bzw. Propaganda.

Gruß nach Berlin

strangerone

Moin,

Deine Einwände könnte ich verstehen bzw. nachvollziehen,
sofern wir in unserem Land einen Volksentscheid hätten.

Was ist denn eine Wahl? Und wozu willst Du hier jetzt einen Volksentscheid haben? Für alles, was in der Politik geändert wird? Wozu dann der Bundestag? Und wer soll das bezahlen?

Oder ist für Dich Demokratie gleichzusetzen mit; alle vier
Jahre einen Zettel in die Urne zu werfen, in der Hoffnung,
dass sie wirklich Ihre Versprechen einhalten und meine
Interessen vertreten?

Für mich ganz bestimmt nicht :wink: Sowohl privat politisch tätig als auch auf der Arbeit habe ich ständig mit Politik zu tun. Als Demokratin muss ich aber damit leben, es manchmal sogar schweren Herzens aushalten können, wenn meine Ansichten nicht die der Mehrheit sind. Wenn eine Regierung gewählt ist, dann vertritt sie sehr wohl „meine Interessen“. Nämlich meine Interessen als Deutsche. Nun ist das - gerade bei einer so knappen Wahl wie der letzten im Bundestag - dann halt immer eine knifflige Sache. Beinahe die Hälfte aller Deutschen werden sich vier Jahre lang bei allen möglichen Vorschlägen, Entscheidungen u. ä. die Haare raufen und laut ausrufen: „Nein. So ein Unsinn.“ But, that’s the way it is, honey :wink:

Ich habe nichts gegen Vorschläge, im Gegenteil, her damit.

Aber nur welche, mit denen Du etwas anfangen kannst, offenbar. Oder?

Was ich lediglich nicht leiden kann, sind Visionen oder
Hirngespinnste, welche sich nicht realisieren lassen, da sie
schon beim Ausspruch Verfassungswiderig sind.

Du kannst Dir sicher sein, dass „Aufrufe zu verfassungswidrigem Verhalten“ äußerst genau beobacht werden und natürlich geahndet. Aber was Du für verfassungswidrig hältst, ist vielleicht noch längst gar nicht so gemeint? Ich meine: Schau Dich mal allein in diesem Brett hier um, wer sich hier alles am Rande der Strafbarkeit verhält. Es gilt also abzuwägen.

Noch werden die sogenannten Vertreter des Volkes von uns
Steuerzahlern ausgehalten und geben sich als kompetent,
sachkundig etc. aus. Also kann ich zumindest erwarten, dass
wenn besagte schon den Mund öffnen auch etwas Gescheites
herauskommt außer, nicht durchführbarer Parolen bzw.
Propaganda.

Du hast in dieser Richtung überhaupt nichts zu erwarten. Und das ist auch gut so. Die Gewählten dürfen und sollen eigene Identitäten haben. Ich denke mal, darin sind wir uns einig.

Mach’s juti
Jana

Hallo Jana,

nur mal so nebenbei gefragt, kommst Du aus der ehemaligen DDR?

Gruß
strangerone

Hi,

nur mal so nebenbei gefragt, kommst Du aus der ehemaligen DDR?

Ja, warum?

Grüße
Jana

Hallo Jana,

sorry, hatte diesen Artikel ganz vergessen.

Zu Deinem „warum“? Deine Äußerung das ein Wähler (in diesem Falle ich) nach Abgabe seiner Stimme nichts von der gewählten Partei oder anders gesagt den Vertretern des Staates zu erwarten hat, vergleiche ich eine wenig mit der ehemaligen DDR Politik.

Sehr wohl hat jeder Bürger der Bundesrepublik das Recht einer Erwartung an die Regierung.

Ich darf zugleich daran erinnern, dass besagte Politiker einen Eid abgelegt haben, wonach Sie im Sinne und zum Wohle des Volkes zu regieren haben.

Das Interessen einzelner Personen nicht immer berücksichtigt werden können ist selbstverständlich, stellt auch kein Problem dar.

Das Politiker mit immer neuen m. E. absurden Vorschlägen an die Öffentlichkeit treten und somit die Bevölkerung verunsichern, hat in meinen Augen nichts mit regieren zu tun.

Um Missverständnissen vorzubeugen möchte ich zwei Punkte im Vorfeld klären.

  1. Zwar bin ich ein sog. Wessi, schimpfe aber nicht auf den sog. Ossi. Im Gegenteil, ich persönlich finde es beschähmend welche Politik dort betrieben wird.

  2. Auch wenn ich die derzeitige Regierung für ihre, aus meiner Sicht verfehlte, Politik kritisiere, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen dass ein Stoiber besser für uns ist.

Gerade was die Reorganisation des Renten- und Gesundheitssystems betrifft, wäre es da nicht sinnvoller die Vorschläge zu sammeln, auf Machbarkeit zu prüfen, und Konzepte (Alternativen) zum Volksentscheid vorzulegen?

Das ist in meinen Augen Demokratie!

Über die anfallen Kosten brauchen wir uns wirklich nicht zu unterhalten; was die Parteien jeden Monat an Staatsgeldern verprassen, kann jeder nachlesen.

Gruß
strangerone

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