Kein Witz!

Diese Geschichte ist wahr… aber so lustig wie der beste Witz, also wohl hier am richtigen Ort:

30.000 US-Dollar hat ein Mann aus Michigan für seinen neuen Wagen bezahlt. Monatlich muss er dafür Raten von 400 US-Dollar bezahlen. Für ein Wochenende soll die Schuldenlast vergessen sein und mit seinem nagelneuen, allradgetriebenen Jeep Grand Cherokee fährt der Mann samt einem Freund, Jagdhund und mehreren Kästen Bier zum Entenjagen in die Berge Michigans.

Es ist Winter und alle Seen zugefroren. Was denken sich die beiden Meisterschützen, nachdem sie die Kälte mit mehreren Flaschen Bier bekämpft haben? Wir wollen den Wagen auf den zugefrorenen See fahren und dort als Jagdstand zum Entenschießen nutzen. So geschieht es - aber noch immer ist keine Ente in Sicht. „Enten brauchen Wasser“, merken die beiden Meisterhirne und beschließen, ein Loch in den See zu schlagen, um die Enten anzulocken. Das könnte man natürlich mit der Spitzhacke erledigen, aber das ist den beiden zu anstrengend. So zaubert der Fahrer aus dem Kofferraum eine Dynamitstange hervor mit einer Zündschnur, die genau 40 Sekunden Zeit lässt bis zur Explosion.

Wagen und Jäger waren vollgetankt
Man spürt fast körperlich, wie es in den Gehirnwindungen der beiden Entenjäger rumort: Wenn wir die Dynamitstange aufs Eis legen und beim Weglaufen ausrutschen, könnten wir selbst in die Luft fliegen! Ein kluger Gedanke. Also beschließen die beiden, den Wagen auf dem Eis stehen zu lassen, an das sichere Ufer zu laufen, dort die Dynamitstange zu zünden und dann in eine andere Richtung aufs Eis zu werfen.

Ich hatte einen Wagen erwähnt, Bier und einen Jagdhund, Sie erinnern sich? Wir hatten alles, bis auf den Jagdhund - einen teuren, gut trainierten Black Labrador. Dieser exzellente Jagdhund tut, was er gelernt hat: Kaum hat Herrchen die Dynamitstange Richtung Eis geworfen, saust der brave Hund mit einem Affenzahn hinterher, um die Stange zurückzuholen. Die Männer schreien in Panik und winken, was den Labrador letztlich anfeuert. Mit der Dyamitstange samt brennender Lunte im Maul macht er sich auf den Weg zurück zu Herrchen!

Es geht nichts über einen gut erzogenen Hund
Nun folgt der letzte Akt des Dramas, der alle Tierfreunde zu Tränen rühren wird: Der stolze Wagen- und Hundebesitzer weiß nämlich keinen anderen Rat, als auf seinen heranrasenden Hund zu schießen. Die Knarre ist mit Schrot für kleine Enten geladen, was einem großen Labrador herzlich wenig ausmacht. Immerhin - der Hund ist irritiert, bleibt stehen, läuft nach einer Bedenkzeit von wenigen Sekunden dann aber weiter. Das verzweifelte Herrchen schießt zum zweiten Mal auf seinen Hund. Der ist nun völlig verängstigt flüchtet sich unter den Wagen auf dem Eis.

Wenige Sekunden später sind die Fetzen von Hund samt Wagen in den eisigen Fluten des Sees verschwunden.

Die Versicherung sagt: Für einen Totalschaden infolge illegalen Sprengstoffgebrauches zahlen wir nicht. Die Bank sagt: Übermorgen ist Ihre erste Ratenzahlung fällig. Die Enten sagen: Hätte er besser im Internet Moorhühner geschossen

Herrlich:Kein Witz!Dies auch nicht und nich so gut
Völlig irre! von Klaus-D. Heid

„Ich bin schwanger, Mama!“

„So? Und wie war’s heute in der Schule?“

„Willst Du das wirklich wissen?“

„Aber sich. Sag schon. Ich hab nicht viel Zeit!“

„Ich habe eine 6 in Mathe geschrieben. Ich werde wohl sitzen blieben!“

„Das muss unbedingt besser werden, Kind!“

„Willst Du nicht wissen, wer der Vater des Kindes ist?“

„Kannst Du mir das nicht morgen erzählen? Ich muss wirklich los!“

„…ich hab Aids, Mama!“

„Wir können ja morgen mal beim Arzt anrufen. Noch was Wichtiges?“

„Ich habe eine Bank überfallen!“

„Doch wohl nicht die Bank, wo wir unser Konto haben, oder?“

„Doch. Genau die!“

„Das gibt aber Hausarrest, Kind! Der Friseur wartet. Ich muss los!“

„Bei dem Überfall wurde ein Wachmann erschossen, Mama!“

„Ein Wachmann? Doch wohl nicht Dein Vater?“

„Doch. Leider. Er stand da eben, als ich geschossen habe.“

„Das wird jetzt wirklich zu bunt, Kind. Wir reden morgen weiter…!“

„Kannst Du mir vorher noch 50 Euro pumpen, Mama?“

„Reichen nicht auch 100 Euro?“

„Wenn’s sein muss – ja.“

„Nimm Dir das Geld aus meinem Portemonnaie.“

„Alles klar. Übrigens ist Jens der Vater, Mama!“

„Etwa der Jens, den man vorgestern beim Schwarzfahren erwischt hat?“

„Genau der!“

„BIST DU WAHNSINNG GEWORDEN? DU MACHST SOFORT SCHLUSS MIT DIESEM KRIMINELLEN, HÖRST DU?“

Diese Geschichte ist von Ludwig Ganghofer,
allerdings mit weniger sinnfremden und dafür mehr sinnigen Ausschmückungen und heisst „Herzmannski, der Getreue“.

Kennt Ihr einen vierbeinigen Heiligen?

Ich schon!

Den Heiligen Stuhl.