ist mir da eine Neuerung in der NDR entgangen? Wo ich geh und steh, stolpere ich über ein Komma, sobald ein „zu“ auftritt. Muss das so?
Das Zehnfinger-Tippsystem zu erlernen, kann stupide wirken, aber es ist eine Investition fürs Leben.
Emil Steinberger, ZEIT-Magazin
„Die trostlosen Überbleibsel einst lebendiger Begegnungsstätten zu sehen, weckt eine gewisse Wehmut in mir aus.“
Zitat aus einem Artikel im SZ-Magazin #25.
„Ich hasse es, zu schwitzen.“
Zeit-Magazin #29, Kolumne „Prüfers Töchter“
„Die Kruste zu untersuchen, ist eine Wissenschaft für sich.“
SZ-Magazin, Frage aus „Das Kreuz mit den Worten.“
„Die Kunst zu heucheln, verstehe ich nicht, aber ich kann schweigen.“
Lieselotte von der Pfalz laut Allgäuer Zeitung
„Eine gute Geschichte zu entwickeln, ist schwer, es kostet Zeit und Ressourcen.“
Zeit-Magazin #2 „Stirb langsam“
„In die Fahrschule zu gehen, kann teuer werden.“
Augsburger Zeitung
Zum Thema „erweiterter Infinitiv“ musste ich schon in der Mittelstufe eine „Sonderarbeit“ leisten. Insofern kann ich Dir versichern, dass das nichts Neues ist. Die Regelungen wurden allerdings zwischenzeitlich für ein paar Jahre ausgesetzt, aber seit 20 Jahren sind sie unverändert und recht stringent.
ich erlaube mir, dieses Regelwerk zu deuten: Wer das Komma setzt, kann kaum etwas falsch machen. Die Wahrscheinlichkeit hingegen, ein Komma wegzulassen und dabei einen Fehler zu kassieren, ist etwa siebenmal größer. Also, Schüler: Dein Kampfname sei Häuptling Feige Sau.