Hi Frank (Anm.: natürlich Profil gelesen 
und vorallem habe ich b) nicht mal ansatzweise etwas in
dieser Richtigung geschrieben.
Ach, nicht?
nein
- "benutz lieber nen Keylogger, der alle Tastatureingaben
mitschreibt. Wozu nach Spuren suchen, wenn mans einfacher
haben kann. "
-> Ueberwache Deine Kinder.
^^ Das ist Deine Schlussfolgerung… diese wäre auch korrekt,
wenn das Brett „Erziehungsfragen“ heissen würde UND Raja nicht
nach einem technischen Problem gefragt hätte.
Noch einmal zum langsam Nachsprechen: „Er hat bei einem technischen
Problem um Hilfe gebeten in diesem Brett hier welches den Titel
#IT-Sicherheit# trägt.“
- "Nur nicht vergessen das Programmverzeichnis im
Virenscanner als Ausnahme einzutragen. "
-> Tue es heimlich, damit sie es ja nicht merken.
^^ wieder daneben… irrelevant ob es sein Ziel ist nicht auf-
zufallen… Mein Grund dass ich ihn darauf hingewiesen habe ist
einfach der, dass der Virenscanner den Keylogger entsorgt noch bevor
dieser die erste Taste geloggt hat. Wobei mir gerade einfällt… er
muss natürlich bereits vor der Installation den Virenscanner
abschalten 
- „Wenn Deine Kids mal Freund zu Besuch haben, machst Du
Dich wahrscheinlich strafbar […]“
-> Dir ist bewusst, dass Dein Tip rechtlich aeusserst fragwuerdig ist.
Welchen Tip meinst Du genau? Deine Nr.3 oder allgemein der
Hinweis dass ein Keylogger besser geeignet ist? Kann an beidem
nichts fragwürdiges finden, und rechtlich schon mal garnicht.
Daraus bilde ich mir meine Meinung von Dir.
Ja, habe bereits gemerkt, dass Du Dir schnell aufgrund von vagen
Mutmaßungen eine Meinung zu Personen oder Themen bildest.
Es ist nunmal nicht strafbar als Erziehungsberechtigter seine
eigenen Kinder zu überwachen, in welcher Form auch immer.
Echt? Man darf also versteckte Ueberwachungskameras im Zimmer
der Kinder einbauen? Papa darf ohne zu fragen das Tagebuch
der Tochter lesen?
Hat ja lange genug gedauert bis Du das verstanden hast 
Schnueffelsoftware auf dem Rechner
installieren halte ich fuer einen mindestens ebenso schweren
Eingriff in die Privatssphaere des Kindes.
Wird Dich wohl langsam nicht mehr wirklich erstaunen, dass auch ein
untergejubelter GPS-Sender völlig legitim ist.
* Das geht sogar noch weiter… es kommt garnicht so selten vor, dass
Eltern die freie Entfaltung ihrer Kinder NICHT GENUG behindern!
Dann schalten sich oft staatliche Stellen ein, die je nach erreichtem
Entfaltungsgrad des zumeist bereits Jugendlichen manchmal einfach
entscheiden dass dieser für einige Zeit innerhalb eines Gebäudes
zu bleiben hat. Sowas nennt man auch „zu falschem Umgang verurteilt“.
Dadurch bewohnen diese oft für einige Zeit mit „ungedrosselten“
Jugendlichen das Gebäude. Zunächst wird dann aus dem „gering
entfalteten“ Jugendlichen ein „ungedrosselter“ Erwachsener und
regelmäßig wird dann aus diesem ein Dauergast *
Ich habe keine Ahnung weshalb Du offensichtlich nicht wahrhaben
möchtest, dass der Staat den Eltern gegenüber ihren Kindern mehr
Rechte einräumt als Dir zum Beispiel mir gegenüber. Das hat nicht
nur damit zu tun, dass es Kinder sind, sondern dass es IHRE Kinder
sind und sie dadurch deren ERZIEHUNGSBERECHTIGTE.
Oder andersrum:
auf welche Rechtsgrundlage stellst Du denn diese Verletzung
des Persoenlichkeitsrechts? Vielleicht am ehesten noch
Aufsichtspflicht. Aber ich glaube, da hatte man was anderes
im Sinn.
Solltest Du das nicht lieber den Raja (den ursprünglichen
Threadersteller) fragen? Der schreibt schon mal vorsichtshalber
nichts mehr. Vielleicht habt Ihr ihn ja sogar mit Eurer wilden
Posting-Zerpflückerei nachdenklich gemacht. Zumindest ich muss
Euch aber enttäuschen in dieser Hinsicht. Eigentlich könnte es
mir egal sein ob Ihr das versteht, aber vielleicht auch für RAJA
lasse ich das hier nicht unbegründet stehen.
Ein z.B. 12jähriger ist vor dem Gesetz weder geschäftsfähig noch
strafmündig. Das heisst zunächst einmal „Eltern haften für Ihre
Kinder“ tritt in Kraft. Wie man daraus auch folgerichtig ableiten
kann gesteht der Gesetzgeber einem 12jährigen nicht genug
Urteilsvermögen zu ihn für seine Taten verantwortlich zu machen.
Soll heissen man rechnet mit unreflektiertem Verhalten. Somit sind
Eltern quasi gezwungen alle Tätigkeiten, bei denen ihrem Kind Gefahr
droht oder bei denen es selbst Mist bauen oder Schaden verursachen
könnte vielleicht nicht unbedingt STASI-like zu überwachen, aber
zumindest doch zu beobachten.
Rechtlich somit einwandfrei. Mir stellt sich da die Frage wie Ihr zu
der Einbildung gelangt seid, dass ein vor dem Gesetz quasi unmündiger
in der Lage sein soll nach entsprechenden Gesprächen, Erklärungen etc.
selbst zu entscheiden wer im Internet die Guten sind bzw. was für ihn
selbst oder für andere gut oder schlecht ist.
Okay:
http://www.datenschutz-berlin.de/gesetze/sonstige/vo…
LOL. Es war einmal ein Gesetz… das sowohl mit dem Board hier als
auch mit unseren unterschiedlichen Ansichten ähnlich viel zu tun hat
wie die Rechtschreibreform.
Na… wie ist denn Deine Meinung?
Interessiert Dich das wirklich? Du hast Dir doch bereits
Deine Meinung gebildet.
Eltern haben nicht nur die Aufgabe einem heranwachsenden, immer
selbstständiger werdenden und reflektierenderen Menschen in 18 Jahren
Wissen, moralische Grundsätze und gesunden Menschenverstand zu
vermitteln, sondern auch die Charakterentwicklung und seine Talente
zu fördern. Im Bestreben schädliche oder gefährliche Einflüsse
und Umstände von ihm fernzuhalten ist es meiner Meinung nach besser
vielleicht durch z.B. eine solche Internet Kontrolle event. ein
bisschen übers Ziel hinauszuschiessen, als ihn durch Passivität und
Desinteresse sich selbst oder viel schlimmer dem Einfluss
von anderen zu überlassen.
Mit forschreitendem Urteilsvermögen - muß nicht zwangsläufig mit dem
Älterwerden einhergehen - kann dann auch die Kontrolle der äußeren
Einflüsse gemindert werden. Kinder können nicht entscheiden welche
Beeinflussung sie zulassen oder nicht, und nehmen zunächst einmal
alles ohne Filter auf. Es gibt wohl kein Baby das nicht sprechen
lernt, weil es einfach die Muttersprache doof findet…
Kinder werden bestimmt nicht zu Kriminellen oder Drogenabhängigen
weil sie zu wohlbehütet heranwachsen. Und es gibt auch meines Wissens
wenige hierzulande aufgewachsene Kinder deren einziger Gedanke es ist,
ob der Sprengstoffgürtel richtig sitzt und wie man am meisten mit in
den Tod reißt… und wären diese Kinder woanders und ohne dieses
extremistische destruktive Gedankengut aufgewachsen, würden sie wohl
wie andere Kinder in dem Alter Fussball spielen. Soll heissen, Kinder
erwerben das Gut/Böse Schema von ihren Eltern bzw. ihrem Umfeld.
Solange die Kinder/ Jugendlichen noch nicht beurteilen können was gut
oder schlecht für sie ist, liegt die Verantwortung bei den Eltern.
Sind die Eltern unfähig entsprechende Werte zu vermitteln, kann man
nur hoffen dass durch Kindergarten/Schule/Gesellschaft genug positiver
Input an das Kind herangetragen wird, dass es diesen Sumpf irgendwann
hinter sich lassen kann - schaffen tun es nicht viele.
Mir selbst hätte rückblickend ein bisschen mehr Kontrolle durch meine
Eltern ebenfalls durchaus gut getan. Das empfand ich damals anders.
20 Jahre später sieht man vieles aus einem anderen Blickwinkel. In
20 Jahren werde ich wahrscheinlich auf solche Postings wie von Dir
hier garnicht mehr antworten, weil mir wohl einerseits die Zeit zu
schade sein wird, andererseits werde ich bis dahin noch viele
Menschen getroffen haben, die einfach jeden von Ihren Ansichten
überzeugen wollen, weil sie irgendwie der Meinung sind sie hätten
den Nullblick.
LG
Alex