ich habe unser Kind über 2 Jahre gestillt, davon sicher 8 Monate voll und ich habe oft Getränke mit Kohlensäure konsumiert, ohne dass mir aufgefallen wäre, dass das zu Problemen führte.
Ich habe auch Kohl und Knofi und Zwiebeln etc. in den sonst üblichen Mengen gegessen.
Ich hatte zeitweilig auch mal eine wochenlange Diät eingelegt, weil ich hoffte, das würde die Schreiphasen unseres Juwels ein weinig verkürzen - Fehlanzeige.
Macht euch keinen „Kopp“ und lass die Mutter essen und trinken, was ihr gerade schmeckt. Meine Nachbarin, die gerade ihr erstes Baby stillt, macht es ebenso und kann auch keinen Unterschied zwischen Diät und Alltag feststellen.
am besten ist es wenn du so ißt wie immer. Ich habe auch Alles gegessen. Sogar einen Kaffee am Tag getrunken…
Probier es einfach aus.
Das Einzige was meiner nicht vertragen hat, war wenn ich Hustensaft genommen habe. Da bekommt er Durchfall von…
Laß dich nicht verrückt machen…dann ist stillen sooooooo herrlich…
Ich halte das auch für Schmarrn! Manche Kinder können auf das reagieren, was die Mama ißt/trinkt. Das muß man austesten. Aber ein Lebensmittel kategorisch abzulehnen halte ich für Unsinn. Ich habe auch alles gegessen und getrunken und Junior hat alles vertragen.
als ich vor über 34 Jahren mein Baby bekommen habe, sollte ich im Krankenhaus Bier (notfalls auch Nährbier) trinken. Das sollte gut für die Milchproduktion sein. Das Bier (und auch das Nährbier) wurde vom Krankenhaus kostenlos gestellt.
Bier enthält auch Kohlensäure. Da ich kein Bier mag (auch kein Nährbier) und es verweigert habe, kamen x-mal die Schwestern und wollten mich zum Biertrinken überreden.
Zuhause habe ich dann, wie sonst auch, meine Limo und morgens meinen Kaffee getrunken.
Also Sohnemann ist groß und stark geworden - ohne Bier, aber mit Limo und Kaffee.
Heb-Ammenmärchen. Wir nehmen der Einfachheit halber mal an, dass Mutti 10 Liter Sprudel am Tag trinkt, dass dieser Sprudel zu 10% aus Kohlen"säure" besteht und Mutti den ganzen Tag nicht rülpst. Um komplett in die Milli zu diffundieren, müsste der Liter CO2 zunächst ins Blut gehen, woraufhin Mutti schlicht umfiele; es sei denn, man nähme einen direkteren Weg vom Magen in die Zapfsäule an - dann wäre dessen Entdecker sicherlich für den Nobelpreis fällig.
Der Anteil gelösten CO2 in Getränken ist gegenüber dem ausgasenden Anteil vernachlässigbar, genauso das, was aus dem Verdauungstrakt ins Blut gelangt: Man macht einmal RÖLPS, und damit hat sich der größte Teil des aufgenommenen Kohlendioxids erledigt. Das, was im Blut landet, mag vielleicht den Gradienten von Sauerstoff zu Kohlendioxid im Kreislauf beeinflussen; damit wird aber dann die Lunge fertig - je höher dieser Gradient, desto stärker der Gasaustausch in der Lunge (innerhalb vernünftiger Grenzen).
Vereinfacht gesagt, ist CO2 nicht körperfremd, sondern im Gegentum im gesamten Organismus anzutreffen. Wenn man es nicht derart übertreibt, dass selbst die angenommenen 10 Liter von ganz oben dagegen wie Pillepalle aussehen, kann da nix passieren.
Anleitung zum Selbstversuch: Zwei Kästen Sprudel wegtillen und dann Milch zapfen. Schäumts?
Warum soll man keine Getränke mit Kohlensäure trinken, während
man stillt?
WENN ein Kind zu starken Blähungen neigt, dann KANN es helfen, wenn die Mutter nicht literweise Sprudel trinkt. Das habe ich mit meiner Tochter vor 30 Jahren durchgemacht.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese in die Muttermilch
geht.
Vorstellen konnte ich mir das auch nicht, aber wenn die Blähungen des Kindes weniger werden, dann reicht mir die einfache Erfahrung auch. Aber wie die anderen auch schreiben: Wenn dem Kind alles bekommt, was die Mutter zu sich nimmt, dann gibt es wenig Gründe für die Einschränkung.
ich habe gelernt, dass es erstmal - außer Alkohol - keine Einschränkungen bzgl. Lebensmitteln in der Stillzeit gibt. Wenn das Kind dann Koliken, Blähungen oder Hautprobleme bekommt, muss man beobachten, was man vorher gegessen hat. Und wenn man dann feststellt, dass die Probleme immer bei den selben Lebensmitteln auftauchen, kann man die weglassen.
Früher sollte man auf Kohl, Zitrusfrüchte etc. verzichten, aber das ist längst überholt.