Hallo,
ich habe gehört, dass Studenten, die zum Sommersemester ihr Grundstudium beginnen, später Probleme bekommen beispielsweise nach dem Vordiplom die Uni (aus welchen Gründen auch immer) zu wechseln.
Das soll bei vielen deutschen Hochschulen auf Ablehnung treffen.
Könnt ihr mir dazu was sagen oder wisst mehr darüber?
Dankeschön!
Patrick
Hallo zurück!
ich habe gehört, dass Studenten, die zum Sommersemester ihr
Grundstudium beginnen, später Probleme bekommen beispielsweise
nach dem Vordiplom die Uni (aus welchen Gründen auch immer) zu
wechseln.
Das soll bei vielen deutschen Hochschulen auf Ablehnung
treffen.
Ich könnte mir das nur so erklären, dass an einigen Hochschulen gewisse Studiengänge nur zum Wintersemester beginnen. Wechselt dann ein Student, der zum Sommersemester begonnen hat, nach dem Vordiplom, das normalerweise ja nach vier Semestern in der Tasche ist, die Uni und zwar an eine solche, die nur zum Wintersemester beginnt, ist er natürlich vollkommen außerhalb des dort üblichen Zyklus.
Und mit der dann nötigen Flexibilität haben es manche Unis nicht so.
Gruß sannah
Hallo Patrick,
eigentlich sollte ein Wechsel innerhalb eines Studienganges von einer Universität zu einer anderen zu jedem Semester möglich sein. Wenn dies nicht so wäre, würde es ja alle diejenigen Studierenden von einem Wechsel ausschließen, die beispielsweise das Grundstudium erst nach fünf Semestern beendet haben. Dies gilt natürlich nicht, wenn gleich auch der Studiengang gewechselt wird, denn hier gibt es nun einmal bestimmte Rahmenbedingungen, die einen Start z.B. nur zum Wintersemester ermöglichen. Selbstverständlich sind viele Studiengänge konsektutiv (d.h. die Vorlesungen sind aufeinander aufbauend organisiert und werden nur im Jahresrhythmus gehalten) angelegt, so daß es zu bestimmten Verzögerungen im Studienablauf kommen kann. Dennoch gibt es immer wieder auch Lehrveranstaltungen die im Sommersemester starten, die der Betreffende dann eben hören kann. Zeitliche Verzögerungen sind häufig ein unangenehmer Nebeneffekt eines Wechsels. Daher sollte sich der Betreffende die Gründe für einen Wechsel gut überlegen.
Es mag zwar Universitäten bzw. Studiengänge geben, die das Wechseln nur unter bestimmten Bedingungen erlauben und sehr strikt in der Anwendung sind, aber grundsätzlich sollte es sich in Deutschland keine Universität erlauben können, einen wechselwilligen Studierenden nach Hause zu schicken und zu sagen „… komm in einem halben Jahr wieder“. Tut diese das doch, würde ich da bestimmt nicht hingehen. Der Ton macht eben auch hier die Musik und ein Studierender, der eigentlich gerne wechseln möchte, ist schneller vergrault, als sich so manche Mitarbeiter der Universitäten vorstellen können.
Bis denn dann,
Felix