Hi!
ich habe vor meinem Citroen XM 6 drei Mazda 626 gefahren,
ca. 40.000 km pro Jahr.
…und immer nach 2 Jahren verkauft, richtig?
jein: einen habe ich 4 Jahre gefahren, klaglos.
Keine Kunst.
Nur wieviele Kilometer waren das?
Ich bin nur in einziges mal
liegengeblieben und da war ich selbst schuld. Alle drei haben
mit nie enttäuscht.
Es ist hochinteressant, wie leidensfähig manche Menschen sind,
nur weil sie die Marke mögen. Es ist beispielsweise völlig
undenkbar, dass bei Deinem Citroen XM als einzigem Exemplar
dieser Modellreihe nicht andauern irgendein kleiner, wenn auch
nicht wirklich wichtiger Defekt auftritt. Du siehst halt
großzügig darüber hinweg. Wer aber einen BMW oder Benz für den
doppelten Preis kauft, reagiert natürlich sensibel auch auf
kleinste Mängel.
Kann nicht klagen: ich fahre inzwischen den 3 XM. Der erste
der 4-Zylinder, der zweite der Diesel, und jetzt den
6-Zylinder. Klar, auch der hat Mucken: so fällt nach ca.
80.000 km meist ein Teil der Amaturenbrettbeleuchtung aus.
Sind aber gleich ersetzt. Nach ca. der gleiche km-Zahl macht
der Bordkomputer nicht mehr mit. Alles Fehler, die mit dem
Fahren nichts ztu tun haben.
Genau das meinte ich. Würde Dir bei einem Benz der BC ausfallen, würdest Du mosern und so etwas sagen wie „bei dem Preis darf so etwas nicht passieren…“.
Ich würde keinen Mercedes und
erst recht keinen BMW dagegen eintauschen. Soe ein schönes
Fahren können mir beide nicht bieten. Und ich kenne beide bis
zum 7 er.
Das ist Geschmackssache. Ich mag die Dämpfung des XM, die Sitze sind jedoch eine Katastrophe, das gilt allerdings auch für die Standardsitze von Benz und BMW.
Ein E 320 mit Sportsitzen und Normalfahrwerk ist jedoch m.E. das non-plus-ultra der Reiselimo, relaxeter und souveräner geht es wohl nicht.
Schon wenn ich an die „Wintergängikeit“ der beiden
deutschen denke, friert´s mich. Das habe ich schon x mal
erlebt: diese Autos bleiben im Schnee liegen rutschen Samba
auf der Straße und ich fahre bequem zu meinem Ziel.
Also ich fahre seit diesem Winter jeden Tag ca. 40 Km Landstraße an den Ar… der Welt, wo oft morgens noch nciht geräumt ist und komme immer bestens durch.
Der Heckantrieb hat seine konzeptbedingten Nachteile kaum noch merkbar, durch gekonnte Fahrwerksabstimmung beispielsweise bei BMW ist ein Maximum an Fahrsicherheit und Dynamik gewährleistet, welches den XM einfach nur wie einen Golf 1 LS aussehen lässt…
Ebenso bei
Hängerbetrieb: bei beiden deutschen muss ich besondere
Stoßdämpfer hinten einbauen. Bei meinem XM? Da lade ich den
Kofferaum voll bis zum Platzen. Das interessiert den Wagen
nicht, er liegt immer gerade. Kein Blenden.
Ich nutze zwar keinen Hänger, der Wagen hat aber eine Niveauregulierung und darf 2 Tonnen ziehen.
Das einzige, was der Wagen nicht hat: das Image. Zumindest in
D. Denn der Deutsche ist immer der Meinung, dass nur in D
Pualität produzieet wird. Das Ausland hat nur Schund.
Na, ja, an irgend etwas muss man ja glauben, gell?
Mich interessiert das Image nur marginal (ganz egal ist es mir nicht, sonst würde ich Mercedes 560 SEC fahren…), viel interessanter ist für mich, dass mir der Wagen gefällt. Und zwar innen. Und da kannst Du Citroen & Co. vergessen.
Schade nur, dass es den XM nicht mehr gibt. Wann der neue C?
kommt, ist ja noch ungewiss. Er soll allerdings wieder ein
herausragendes Auto werden - wie damals der XM.
Ansichtssache…
Übrigens doppelter Preis: der XM exclusiv hat am Schluss auch
ca 84.000 DM gekostet.
Wer das ausgegeben hat, muss Prügel haben.
Es ist ein Wunschdenken, dass deutsche Autos besser wären als
japanische.
Fakt ist, dass ein Mazda Xedos 9 nach 180 - 200.000 km Vollgas
mehr als tot ist, ein BMW 5er dann aber meistens noch läuft
und auch Dinge wie die Klimaanalage und das Radio noch
funktionieren.
Vom Xedos 9 kann ich nicht sprechen, den bin ich noch nie
gefahren. Der 626 fährt mit 200.000 km genauso, wie mit 20.000
km.
…weil nix dran ist und der typische 626-Fahrer eine Schlafmütze ist.
Sieh Dir mal Lexus an. Der kann sich in
Zuverlässigkeit locker mit Mercedes und ganz besonders BMW
messen.
Ein Lexus ist bis hin zum V8 eine gute Kopie des alten
Mercedes S. Der war die beste S-Klasse, die es je gab. Der
Lexus hat dieses Konzept kopiert und schließlich optimiert,
wer also den neuen Mercedes-Schrott nicht haben will, kann mit
dem Lexus LS eine nagelneue alte S-Klasse erwerben. Mehr aber
auch nicht.
Und? Muss er unedingt wie der neue S sein? Mit all diesen
Anfangsfehlern (zumindest habe ich das so gehört: diese
Federung soll noch lange nicht ausgreift sein)
Der neue S hat ein bsolut unerreichtes Fahrwerk, ich habe noch keinen besseren Kompromiss aus hoher Fahrdynamik und extremem Komfort gesehen. Der alte S und somit der Lexus ist dagegen eine Rumpelkiste.
Der Luxus, den der Lexus bietet und die Zuverlässigkeit sind
schon sprichwörtlich.
Richtig. Aber der Stand der Technik ist eben von 1991.
das hat Mercedes schon lange nicht mehr!
Dafür aber auch Neuerungen, die sonst niemand entwickelt.
Ist eben eine Philosophiefrage.
Grüße,
Mathias