Keller dämmen

Hallo !
Ich hoffe auf Eure Hilfe, da ich total ratlos auf diesem Gebiet bin und mir wenigstens einen groben Überblick verschaffen möchte.
Wir haben ein Haus, das etwa 80 Jahre alt ist. Der Keller ist trocken. Wir möchten die Wände neu verputzen ( lassen ) und wenn es sowas gibt, auch eine Dämmung an die Decke des Keller anbringen, damit das Erdgeschoß etwas wärmer ist. Ich habe zuviel gegoogelt und bin total ahnungslos. Da geht es dann um Wärmebrücken und Feuchtigkeitswege und viele Sachen, die ich nicht verstehe.
Gibt es wärmedämmende Platten, die man an die Decke des Kellers machen kann ? Eventuell sogar zum kleben ? Kann ich die Wände einfach neu verputzen, oder störe ich dann irgendwelche Wärme- und „Wasserwege“ und habe zum Schluß einen nassen Keller ? Gibt es speziellen Putz für Kellerräume, der dann die Kälte von Außen etwas abhält ?
Ob der Keller warm ist, ist „egal“ - dient nur als Lagerraum. Muss ich die Wände des Kellers und den Boden dann auch dämmen oder verkleiden, wenn ich nur im Erdgeschoß etwas wärmeren Boden möchte ?
Ich hoffe jemand von Euch kann mir das erklären, damit ich wenigstens ungefähr weiß, was ich tun muss.
Vielen Dank schonmal und lieben Gruß
Sanny

Hallo !

Doch,doch das gibt es schon .
Man kann die Unterseite der Kellerdecke(also zum EG hin) mit aufgeklebten Dämmstoffplatten dämmen.
Mit etwas Heimwerkererfahrung ist Selbsthilfe möglich,denn es ist sehr einfach.
Der Kleber ist eine Art Fliesenkleber,der auf den Dämmstoff aufgetragen wird(Zahnspachtel) und dann wirds gegen die Decke gedrückt,es hält selbst dran. So macht man die ganze Fläche dicht gestoßen und mit versetzten Fugen.
Als Deckschicht kann man noch einen Oberputz aufbringen,das ist aber rein dekorativ,kann im Lagerkeller sicher entfallen.

Als Dämmstärke kann man mit etwa 8-12 cm rechnen,derKeller wird also um so viel niedriger !
Sind an der Decke viele Rohrleitungen dran,dann kann es Probleme geben,die Dämmung dort anzubringen,wenn der Platz unter den Rohren fehlt.
Auch Deckenlampen usw. müssen erstmal ab und später mit verlängertem Kabel wieder dran oder umgelegt werden an Wände (auch wegen der Höhe).

Gedämmt wird hierbei nur die Decke selbst. Eine Kellerdämmung der Außenwände ist (fast) nur von Außen möglich und sinnvoll,z.B. wenn wegen Nässe sowieso rundherum aufgegraben werden muß.
Die Sohle gegen Erdreich kann man nachträglich nicht dämmen.
Aber als Wärmeschutz des EG gegen den kälteren Keller ist es ausreichend und sinnvoll die Decke zu dämmen.

Für die Wände gibt es zwar Dämmputze,aber für einen sonst trockenen Lagerkeller reicht ein gewöhnlicher Sanierputz oder Zementputz aus,wenn der alte Putz so schlecht wäre(muß dann auch abgeschlagen werden).

MfG
duck313

hallo guten abend natürlich gibt es dämmungen für kellerdecken zb styropor / nur das die platten ausgasen " styrole und andere verbindungen " nach gewiesen von frauenhofer institut wird dabei vergessen , kalziumsilikat platten sínd besser weil kalkhaltig und artmungs aktif auch ausgasungen sind nicht möglich ,des weiteren gibt es kalkperlit dämmputze die wärmedämmend und feuchte regulierend sind genau das richtige für keller !!! ein zementputz hat da garnichts zu suchen es sei denn sie wollen das mauerwek auf dauer durchfeuchten bzw das wasser ins erdgeschoß holen !! sanierputz wie empfohlen solten möglichst aus kalk und nicht zementär sein / siehe sanierputzschwindel - von konrad fischer / ich weis nicht weshalb immernoch zementputze in keller eingbracht werden wo doch schon seit jahren die nebenwirkungen bekannt sind (grübel) bei fragen mailen sie mich einfach mal an grüße u. dahlbüdding