Keller Innenausbau Wärmedämmung

Hi
Das ist mein erster Beitrag hier.

Also:

Wie bewohnen ein 10 Jahre altes Haus. Die Aussenwände sind mit einem Bitumenanstrich versehen aber soweit ich aus Fotos sehen kann nicht isoliert.
Nun wollen wir einen der drei Kellerräume zu einem Gästezimmer ausbauen. Nun meine Frage(n).
Ich habe mir das so vorgestellt:

-Iso-Glas-Fenster mit den alten metal-lochfenstern tauschen.

-Auf die Betonwände feuchtraumgeeignete Glaswolle.

-Mit Folie ne „Dampfsperre“ errichten.

-Mit nem Ständerwerk feuchtraum Rigipsplatten drauf.
diese verspachteln und streichen.

-Den Boden wollte ich so lassen, da er gefliest ist.

-Decke wollte ich auch so lassen, da ja die wohnräume darüber sind.

-Nen Heizkörper in den Raum rein und die Leitungen aufputz aber hinter die Rigipsplatten.

So und jetzt die Wichtigen fragen:

Kann ich das so machen?
Kann schimmel entstehen?

Was sollte ich ändern um Enegie-Kosten zu sparen?

Freu mich jetzt schon auf eure antworten!!!

GRüße
Seb

Hallo, ich würde es sicher auch so machen, aber vorher mal einen Fachmann fragen. Nicht das sich irgendwo Schimmel bildet. Vom Boden dürfte es auch etwas kühl werden,aber bei einem 10 Jahre alten Haus dürfte es gehen. Wenn nur ab und zu Gäste kommen würde ich eh nicht allzu viel machen. Höchstens bissel wohnlich gestalten und einen Teppich rein. Auch wenn es jetzt nicht viel geholfen hat, aber besser wie keine Antwort. Grüße und viel Spaß beim Ausbau.

Hi Seb,

im großen und ganzen hört sich das gut an.
Zu beachten: Wenn Du die Dampfsperre montierst, diese an Decke und Boden luftdicht verkleben.
Du solltest wegen der Fußkälte über eine Änderung am Boden nachdenken. Es gibt z.B. Trockenestrichplatten, 5 cm dick, mit Dämmung, 3 von den 5 cm, kaschiert.
Bliebe abzuwägen, was und wie oft, Gäste brauchen.
Wenn Du Die Heizungsleitungen verlegst, auf ausreichend Dämmung achten und sämtliche Löcher in der Folie luftdicht verkleben - gilt auch für mögliche Elektroinstallationen.

Was den Schimmel angeht:
In Benutzung alles ok, so weit die Außenwände nicht undicht werden. Die so genannten Dickbeschichtungen sind halt das Minimum und leider keine Abdichtung.
Nachträglich kann man da ohne „großen Bahnhof“ leider nichts ausrichten…

Gruß
Frank

Hallo Seb,

die erste Frage die ich mir nach Ihrer Beschreibung stelle, ist was sie mit diesem Innenausbau erreichen wollen. Sicherlich bringt es von der Wärmedämmung her einen Gewinn aber im Vergleich zu dem Aufwand den ein solcher Ausbau mit sich bringt sehe ich das eher kritisch.
Die wichtigste Frage wäre wie oft der Raum durch Gäste genutzt wird, also dauerhaft oder nur wenige Tage im Jahr. Wenn zweiteres der Fall ist sehe ich den Nutzen eines solchen Ausbaus in keinem Verhältnis zum Aufwand und den Nachteilen(Raumverlust, etc.)
Wenn Sie den Raum wirklich nur als Gästezimmer für ein paar Tage im Jahr benötigen würde ich auf die Dämmung der Wände verzichten, die Wände spachteln oder verputzen(z.B. mit einem höherwertigen Sanierputz der die Wände leichter trocken hält), einen Heizkörper und das Fenster einbauen und fertig. Alternativ könnten Sie auch eine Wandflächenheizung anbringen, welche den Vorteil hat, das Sie mit sehr niedrigen Vorlauftemperaturen schnell ein angenehmes Raumklima erzeugen können.

Nun aber zu Ihrer eigentlichen Frage bezüglich des Anbringens einer Innendämmung.
Um diese Frage wirklich sinnvoll beantworten zu können muss ich wissen aus welchem Material die Wand besteht? (Ziegel, Beton?) Und was noch wichtig wäre zu wissen ist, ob die Wand im momentanen Zustand trocken ist oder eher etwas feuchter. Ist zweiteres der Fall würde ich von einer Innendämmung abraten, da Sie dann möglicherweise den Taupunkt in die Wand verlagern und es dann zu Tauwasserausfall in der Wand kommen kann und die Wand somit noch feuchter wird als sie eh schon ist. Dies ist hauptsächlich ein Problem wenn der Keller gemauert ist. Abhilfe kann man bei einer feuchten Wand nur schaffen indem man sie von Innen oder Außen trockenlegt.

Der Wandaufbau von Ihnen ist aber bis auf die Anordnung der Dampfsperre grundsätzlich schon möglich wenn Sie es trotzdem dämmen wollen. Was ich noch nicht ganz verstanden habe in Ihrer Beschreibung ist, ob sie das Ständerwerk mit Beplankung vor die Dämmung setzen wollen oder die Dämmung ins Ständerwerk eingebaut werden soll. Bei der ersten Variante ist natürlich der Raumverlust noch wesentlich größer, bei der zweiten Variante ist wiederum die Wärmedämmung schlechter da das Holz eine Wärmebrücke darstellt im Vergleich zur Dämmung.
Eine Dampfsperre würde ich direkt auf die Wand aufbringen, da so Feuchtigkeit sollte sie den von außen kommen nicht in die Dämmung gelangen kann.

Zum Problem der Schimmelbildung:
Schimmelbildung ist hauptsächlich ein Problem schlechter bis keiner Lüftung, also zu hoher Raumluftfeuchte.
Dies können Sie nur durch regelmäßiges Fensterlüften, durch eine kontrollierte Lüftung(elektrisch) oder einen Luftentfeuchter lösen.
Außerdem kann es bei einer innen angebrachten Dämmung noch zu Problemen im Anschlussbereich an Boden und Decke kommen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen ein bisschen helfen.
Zu empfehlen ist noch folgender Link

http://www.heimwerker.de/heimwerker/heimwerker-berat…

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian

Hallo,

Glaswolle ist so ein Thema. So wirklich ökologisch ist das nicht.

Scha dir mal die Website www.verbundelement-kg.de mal an. Ist was neues und auch interessant.

oder in Google unter „zellstoffverbundelement“

beste Grüße
Lolli

Ist eigentlich in Ordnung.
Ich würde Vorschlagen keine Wolle und Dampfsperre aufbringen sondern auf Styroporkaschierte Gipskartonplatten hinterlüftet auf vorhande Wand aufbringen. Hält auch wenn Salpeter in Mauerwerk kommt.
Auch würde ich überlegen ob ich das Vorhandene Kellerfenster vergrößern kann, dass mehr Licht in den Raum kommt, muss aber im Ausenbereich auch leicht zu händeln sein.

Hallo,

also die alten Fenster gegen Isoglasfenster austauschen ist natürlich sinnvoll.

Feuchtraumgeeignete Mineralwolle/Glaswolle gibt es nicht. außerdem ist eine Innendämmung gerade im feuchten kellerbereich ziemlich kritisch zu sehen, da sich diese mit feuchtigkeit „vollsaugen“ kann und dadurch ihre Dämnmeigenschaften verliert und evtl. Schimmeln kann. Gerade wenn dann auch noch mit einer PE folie als Dampfbremse gearbeitet wird. dann hast du von aussen den Bitumenanstrich und von innen eine Folie und der ganze zwischenraum kann nicht mehr „atmen“.

Mein vorschlag wäre:

vor die vorhandenen Kellerwände Vorsatzschalen (VS) (einseitig plattierte GK-Wände) aus, und das ist wichtig, Metallständerwerk stellen.

Mit imprägniertem Gipskarton (GKi), das ist der grüne, plattieren und jeden Meter oben und unten ein lüftungsgitter(die kleinen Runden, durchmesser ca. 60mm) platzieren. dadurch hast du eine hinterlüftete VS.

versorgungsleitungen jeglicher art können natürlich hinter der VS verlegt werden.

Die Decke könnte aus energie kostengründen gedämmt werden.

Hallo hört sich soweit gut an,wenn die außenwände nicht feucht sind,bei feuchtigkeit muß du erst austrocknen lassen und dann die mauern mit kunststoff versiegeln,so das sie kein wasser mehr aufnehmen können.gruss.

Hallo hört sich soweit gut an,wenn die außenwände nicht feucht
sind,bei feuchtigkeit muß du erst austrocknen lassen und dann
die mauern mit kunststoff versiegeln,so das sie kein wasser
mehr aufnehmen können.gruss.

Woran kann ich erkennen ob die Außenwände feucht sind??
Wie versiegele ich die Wand?

Feuchte kann mann messen lassen,wenn Nässe vorhanden entweder austrocknen lassen wenn möglich oder durch Firma mit Microwellen (hab ich schon gehört)das versiegeln kann man durch Firme oder selbst machen,es werden Löcher in die Wand gebohrt in die Man Trichter steckt und diese dann mit einen Flüssigkeit befüllt die dann in die Wand eindringt und sie nach Aushärtung Wasserdicht macht.Gruss.

Hallo Seb,

also was du hier beschreibst - daraus schließe ich, dass du viel mehr Ahnung von Innenausbau hast als ich. Meine Kenntnisse gehen da mehr in Richtung Tapezieren und ein wenig Vergipsen :smile:

Aber vom Gefühl her würde ich schon sagen, dass dann hinter der Dampfsperre, quasi zwischen Glaswolle und Mauerwerk, schon Schimmel entstehen kann, wenn Feuchtigkeit von außen eintritt. Kommt drauf an, wie die Kellerwand isoliert ist von außen - liegt da eine Drainage etc.

Leider kann ich dir da keine spezifische Empfehlung geben.

lg

Hi
Das ist mein erster Beitrag hier.

Also:

Wie bewohnen ein 10 Jahre altes Haus. Die Aussenwände sind mit
einem Bitumenanstrich versehen aber soweit ich aus Fotos sehen
kann nicht isoliert.
Nun wollen wir einen der drei Kellerräume zu einem Gästezimmer
ausbauen. Nun meine Frage(n).
Ich habe mir das so vorgestellt:

-Iso-Glas-Fenster mit den alten metal-lochfenstern tauschen.

-Auf die Betonwände feuchtraumgeeignete Glaswolle.