Hallo Fachleute,
nachdem wir im vergangenen Jahr ein wunderschönes, altes Haus (Baujahr 1910) gekauft haben, ist uns in diesem Winter leider aufgefallen, dass in einem Raum im Keller die Wand und teilweise der Boden feucht ist. Die Außenwände sind aus Bruchsteinen und 50 cm dick. Die feuchten Stellen in der Wand sind allerdings nur so hoch, wie aussen das Erdreich geht (ca. 1,90m). Also scheint das Wasser vom Erdreich aus durch die Wand zu dringen. Ich hab mir jetzt überlegt, außen an der Kellermauer eine Drainage zu installieren und die Wand mit Noppenfolie und evtl. einem Bitumenanstrich abzudichten.
Meint ihr, das bringt was? Wie tief muß das Drainagerohr gelegt werden? Soweit ich mich bisher informieren konnte, wird das Drainagerohr in groben Kies gelegt. Füllt man den Graben komplett mit Kies oder wieviel Kies muss über und unter dem Rohr sein? Bringt ein Bitumenanstrich bei Bruchstein überhaupt was?
Mir ist auch nicht ganz klar, wie die feuchten Stellen im Boden zu deuten sind. Falls das durch ansteigendes Grundwasser kommt, bringt mir doch die Drainage nichts, oder?
Oder kann man irgendwie dafür sorgen, dass das Grundwasser im Bereich des Hauses nicht so sehr ansteigt?
Was muss ich noch beachten?
Gibt es evtl auch eine günstige Variante auser einen Fachman dazuzuziehen?
Ich danke euch schon mal ganz herzlich im Vorraus!
Hilmar