Liebe wissenden,
ich hätte da mal eine frage. Meine schwiegermutter(71, gehbehindert) hat eine kleine terrasse (ebenerdig) mit einem kleinen gärtchen. Bei ihren blumen scheint es den kellerasseln sehr gut zu gefallen, jedoch hat meine schwiegermutter angst, dass die viecher in die wohnung kommen.
unter volgendem link habe ich den tip gefunden, gurkenscheiben auszulegen, würde helfen, um die tierchen in die flucht zu schlagen.
http://www.hausfrauenseite.de/index.shtml?http://www…
Bevor wir aber jetzt wild gurkenscheiben auslegen (der geruch ist ja wirklich ätzend), wollte ich fragen, ob vieleicht jemand eine bessere idee hat, oder den gurkenscheiben-tip als hilfreich bestätigen kann.
Ich freue mich über jede hilfreiche antwort und danke euch bereits im vorfeld
Sticky
Hallo,
erstmal vorab: die Kellerasseln werden sich in der Wohnung nur wohl fühlen, wenn es dort dunkle, feuchte Stellen mit abgestorbenem organischem Material gibt - z.B. in älteren Gebäuden einen Dielenboden in der Küche, der mit PVC zugepappt worden ist und stellenweise dabei ist, den Weg allen Holzes zu gehen. Oder Mülleimer unter der Spüle usw.
Falls sie in der Wohnung auftreten sollten, Köderdosen z.B. mit dem Wirkstoff Fipronil besorgen (frei verkäuflich). Diese gewährleisten, dass der Wirkstoff nicht mit Lebensmitteln oder dergleichen in Berührung kommt.
Sie sollten aber nicht plaziert werden, solange die Kellerasseln bloß draußen sind: Die Lockwirkung der Köderdosen muss ziemlich gut sein, sonst würden sie nicht funktionieren.
Kellerasseln egal wo im Garten sind ungefähr so wertvoll wie Regenwürmer. Ohne sie kann ein Boden kaum ordentlich funktionieren. Auch aus diesem Grund Bekämpfung ausschließlich dann, wenn sie (a) schon in der Wohnung auftreten und (b) es nicht ausreicht, sich gedanklich klarzumachen, dass die Tiere im Garten wertvoll und in der Wohnung gänzlich ungefährlich (incl. Übertragung von wasauchimmer) sind, und sich mit diesem Gedanken an den ungewohnten Anblick zu gewöhnen.
Schöne Grüße
MM