Moin!
Ich habe eine Frage zum Keller-Innenausbau:
Wir haben unseren Fertighaus-Neubau inzwischen seit ca. 1 1/2 Jahren bezogen und sind soweit eigentlich ganz zufrieden. Unser nach ISO 18195 Teil 4 abgedichteter bestellter Keller musste nach Aushub der Baugrube kurzfristig gegen eine weiße Wanne aus WU-Beton ersetzt werden (also nach Teil 6 abgedichtet). Der Keller wist tatsächlich (noch) dicht. Es geht mir im Moment auch nicht um die Abdichtung, sondern um die Dämmung:
Die Außenwände sind werkseits im erdberührenden Bereich mit 6 cm Perimeterdämmung isoliert; dort, wo der Keller aus dem Erdreich heraussteht, habe ich die Isolierung - ebenfalls in 6 cm Stärke - selbst geklebt. Soweit, so gut.
Einen der Kellerräume, nämlich der, dessen Fenster (120x60) zu einem großzügig abgeböschten Lichhof hinausgeht, wollen wir als Büroraum nutzen. Es liegt dort bereits ein vorbereiteter Heizkörperanschluss. Darüber hinausgehend ist der Boden des Hauses mit einem gedämmten Estrichfußboden versehen (d.h. zwischen Bodenplatte und Estrich ist eine ca. 6cm dicke Dämmung).
Meine Frage bezieht sich nun auf die Ausgestaltung der Wände im künftig als Büro zu nutzenden Keller: Empfiehlt es sich zusätzlich zur Perimeterdämmung auch von innen eine dünne Isolationsschicht an der Außenwand anzubringen, um dem Raum mehr Wohnklima zu geben? Er wird wohl auch während der kalten Jahreszeit recht oft genutzt werden und wir liegen hier auf 550 Metern in der Eifel durchaus in einem Schneegebiet mit kalten und langen Wintern.
Wie beurteilen die mitlesenden Experten die Lage? Die Kommentare, die ich hier im Forum zum Thema Keller-Innenisolierung gefunden habe, bezogen sich allesamt auf die Situation, dass die Außenwände keine eigene Perimeterdämmung hatten.
Doei,
Stefan