Kellerboden nass

Hallo Zusammen,

habe folgendes Problem:
obenbeschrieben ist der Kellerboden nass.
Der Vorbesitzer hatte da schon Bohrungenen gemacht, weil es vorher noch nasser war. Es riecht auch entweder nach Erde oder Schimmel, wenn man das Fenster zuhält.
Jetzt wollte ich mal nachfragen, ob das gefährlich werden kann und mann da was machen muss. Scheinbar ist die Drainage beschädigt.

Hallo,

obenbeschrieben ist der Kellerboden nass.
Der Vorbesitzer hatte da schon Bohrungenen gemacht, weil es
vorher noch nasser war. Es riecht auch entweder nach Erde oder
Schimmel, wenn man das Fenster zuhält.

Das kann auch an falscher Lüftung liegen. Jetzt war es ja einige Tage ziemlich warm. Da musst du tagsüber die Kellerfenster schliessen und nur nachts öffnen, wenn es sich draussen abgekühlt hat.

Ansonsten schlägt sich Feuchtigkeit an den Wänden und auch auf dem Boden nieder.

Gruß:
Manni

Moin,
meine Fragen schließt an Mannis Antwort an:
ist denn geklärt woher die Feuchtigkeit kommt? Wie hoch ist die Luftfeuchtigkeit im Keller. Sind die Wände auch feucht? Vielleicht bis zu einer bestimmten Höhe? Was für ein Boden ist es? Was heißt ‚Bohrungen‘, ‚Drainage‘? Gibt es denn eine? Wie soll die ‚beschädigt‘ sein?

Viele Leute reißen im Sommer die Fenster auf und im Winter bleibt immer alles zu. Umgekehrt ist es richtig. Im Winter ist die Luft wesentlich trockener als im Sommer, dann muss gelüftet werden.

Falls es sich nicht um ein Lüftungsproblem handelt wäre ein Fachmann, der sich das Ganze vor Ort anschaut zu empfehlen.
Gruß…lux

Hallo,

wenn drückendes oder steigendes Wasser auszuschliessen ist, tippe ich auf Kondenswasser durch falsches Lüftungsverhalten besonders während der warmen Jahreszeiten.

Also immer nur dann lüften, wenn die absolute (nicht relative!) Feuchte draussen niedriger ist als drinnen. Sonst holt man sich noch mehr Feuchtigkeit ins Haus.

Hol Dir einen Experten aus Deiner Nähe und lass die Ursache lokalisieren. Dann leite die weiteren Schritte ein (Abdichtung, automatische Lüftung, u.a.).

Gruß
Jürgen

Guten Tag,

erstmal vielen Dank für die Tipps.
Ich schätze mal, es ist drückendes Wasser. Aber ich probiere mal das mit dem Lüften.

Was heißt FAchmann? Was ist die genauere Berufsbezeichnung?

Übrigens die Wände scheinen trocken zu sein.
Es ist auch nur eine einzige Stelle, wo es nass ist und das am Boden in der Ecke.

Könnte es sein, dass die Kanalisation verstopft ist?
ca. 3-4 Meter weiter ist ein Ablauf, wo scheinbar Regenwasser reinkommt und dort steht das Wasser ziemlich hoch. Es hat aber auch geregnet.

Hallo,

diese eine Stelle kann natürlich ein Indikator für Undichtigkeiten im Untergrund sein!?

Es kann aber auch die Stelle darstellen, die die Taupunkttemperatur erreicht hat und an der deswegen die Luftfeuchte kondensiert. Wir haben an bestimmten Tagen in unserem Waschkeller auch immer nur eine bestimmte Stelle am Fußboden feucht.

Dort führt das Regenwasserrohr ziemlich dicht unter der Bodenoberfläche her und stellt eine prima Kältebrücke dar.

Und das Rohr ist nachweisbar dicht! Und geregnet hat es zu diesem Zeitpunkt auch nicht. Aber dann springt irgendwann die automatische Lüftung an und die Pfütze am Boden ist bald wieder weg.

Zum Thema Experten schau doch auch mal hier nach:
http://www.modernus.de
Dort kannst Du Dein Problem per Ausschlußverfahren einkreisen.
Und Du findest Experten per PLZ-Wahl in Deiner Nähe.

Gruß
Jürgen

Super, danke für die Antwort

Die Lüftung kann man auch automatisch steuern, da braucht man sich dann nicht mehr um das manuelle Öffnen und Schließen der Fenster zu kümmern. Such’ mal im Internet nach LogiDry.