Kellerdecke dämmen

Hallo
ich möchte meine Kellerdecke dämmen, das Haus ist Bj.37, nicht die allerbesten Vorraussetzungen.
in 2 Räumen ist noch Naturboden der allerdings demnächst dicht gemacht wird ( kommt Estrich rein)
Jetzt hab ich ein wenig bedenken ob sich nicht Wasser unter der gedämmten Decke bildet ???

Hallo,
das Dämmen einer Kellerdecke ist in der Regel unproblematisch.
Tauwasser entsteht immer nur an kalten Flächen, und selbst die gedämmte Decke wird noch wärmer sein als die Wände.
Es kommt bauphysikalisch immer auf den Temperaturverlauf und die Temperaturdifferenz an, wenn Tauwasserbildung abgeschätzt werden soll (und natürlich die Luftfeuchtigkeit).
Durch das Schließen des Kellerbodens kommt weniger Feuchtigkeit in die Räume, und die kältere Kellerluft kann diese aufnehmen.
Man sollte eigentlich nur darauf achten, ob nach der Dämmaßnahme die Kellerwände feucht werden, und hier besonders die Ecken. Sollte dies passieren hilft Lüften (nicht dauerhaft ein Fenster „auf Kipp“ stehen lassen!!), bzw. geringfügiges Heizen. Schon ein paar Grad mehr können helfen.

Gruß in die Schweiz
Gunnar Lade

Grüß Gott PeterinderSchweiz,

das muß ein Irrtum sein, die Themen, unter denen ich bei werwweisswas gemeldet bin, haben leider nichts mit
Ihrer Anfrage zu tun. Ich bedaure, nicht helfen zu können und wünsche gute andere Antworten.
Viele Grüße, Warrigal

Hallo peterinderschweiz,
Wasserdampf im Raum schlägt sich erfahrungsgemäß an der kältesten Stelle im Raum nieder, das ist meist das Fenster oder die Außenwand, möglicherweise ein Vorsprung der Außenwand oder eine nach außen geschobene Ecke oder turmartige Rundung (selbst erlebt!). Wärme dehnt sich radial von der Quelle aus, daher sind Ecken oder vorgeschobene Bauteile innen eher von Schimmel befallen, wenn der Taupunkt an der Wand oder in der Wand liegt. Sollte an der Decke entlang ein Luftzug entstehen, der eventuell von einem Lüftungsloch (manchmal in alten Häusern üblich) irgendwo in der Außenwand unterhalb der Kellerdecke herrührt, dann könnte sich eventuell in dem Bereich, wo die kalte Luft an der Decke entlangzieht, Niederschlagswasser bilden. Oder es gibt Eisenträger in/an der Decke, die als sogenannte Wärmebrücken/logischerweise auch als Kältebrücken für Tauwasser verantwortlich sind, oder es gibt bautechnische Wärme-/Kältebrücken wie z.B. Anschlußfugen verschiedener Baueinheiten.
Wenn der Keller überbaut ist und der Raum oben drüber nicht wesentlich kälter ist, wie ev. eine kalte Garage, dürfte sich kein Wasser niederschlagen.
Nicht überbaute Kellerdecken sollten entweder oberhalb der Decke wasserabführend präpariert werden, ähnlich wie ein Flachdach oder vor der Dämmung mit einer Sperre (ev.: Dampffolie, Teerpappe oder Sperranstrich) ausgekleidet werden, damit die Dämmung innen von oben gegen Feuchte (nicht gegen Dampf!) geschützt ist.

„…Es gibt übrigens kaum ein Gebäude, in das eine „PlanarockPlus“ Decke nicht eingebracht werden könnte. Auch in sehr alten Häusern, deren Keller feucht sind, kann eine solche Dämmung ohne Bedenken montiert werden, da sie diffusionsoffen ist und so keinen Platz für Schimmel schafft. Auch hier sorgt eine Kellerdeckendämmung mit Steinwolle dafür, dass Heizenergie dort genutzt wird, wo es Sinn macht. Nämlich in bewohnten Räumen statt im Keller.“ gefunden bei –> http://www.baral-gmbh.de/internet/Daemmung-der-Kelle…

Wissenswertes zum Dämmen –> http://www.bau-welt.de

Und ganz genau diskutiert –> http://www.bau.de/forum/keller/130.htm

Beste Grüße
V.Rieck

Hallo
ich möchte meine Kellerdecke dämmen, das Haus ist Bj.37, nicht die allerbesten Vorraussetzungen. in 2 Räumen ist noch Naturboden der allerdings demnächst
dicht gemacht wird ( kommt Estrich rein)
Jetzt hab ich ein wenig bedenken ob sich nicht Wasser unter der gedämmten Decke bildet ???

Hallo Peter,

irgendwie mußt du dich vertan haben:
ich bin zuständig für das Thema Tia Ji Quan und Qi-Gong.

Hab viel Erfolg für Deine Dämmabsichten.
P.S.: nach meiner unfachmännischen Meinung hängt es davon ab, wie gut der Keller dann belüftet wird.

MfG
Horst

Hallo !

So ganz genau kann ich dein Problem nicht umfassen. Wenn du kein Wasser im Keller hast (oder auch Feuchtigkeit) kann sich nichts niederschlagen. Wenn du deinen Keller (Boden und Wände) nach außen isoliert hast, sowieso nicht. Denn dann hast du ja keine Feuchtigkeit im Keller. Beim Estrichlegen solltest du dir sicher sein, dass hier keine Feuchtigkeit des Naturbodens durchdringen kann. Wie, kann dir eigentlich nur der Estrichleger sagen. Es gibt aber wasserdichte Materialien (zumindest beim Beton). Darüber hinaus kannszt du die Raumfeuchte bauabschnittsweise ja messen. Dann kannst du die Entwicklöung sehr gut erkennen und deine weiteren Baumassnahmen danach ausrichten.
Ich hoffe, mein Beitrag hilft. Gruß, Werner