Kellerraum renovieren, Wand- und Bodenfrange

Hallo,

wir renovieren gerade einen Kellerraum, der leider ein bißchen feucht ist. Der Raum soll zukünftig als Esszimmer genutzt werden, wenn mal mehr als 6 Personen da sind (Familienfeiern und sowas).
Der Boden soll gefliest werden.

Was ich schon sagen kann ist, dass an einer Wand bis zur der Sperre, also 1 Stein hoch, der Putz durch die Feuchtigkeit porös ist und an einer Außenwand ist an einer Stelle in der Mitte der Putz schon aufgebläht und porös - also auch feucht.
Meine Planung ist nun, den Putz unten an der Wand rundherum abzuschlagen und mit Sanierputz neu zu verputzen, wo ich nicht ganz sicher bin ist bei der Stelle (ca. 10x10cm), die mitten an der Wand aufgeweicht ist.
Wie großflächig muss ich da arbeiten, dass die Feuchtigkeit nicht rund um den Sanierputz wieder raus kommt, bzw. sollte ich an der Stelle noch etwas mit dem Mauerwerk selbst machen, um das abzudichten ?

Dann noch Fragen zum Fußboden:
Auf dem Boden war so ein Kunststoffbelag mit einer Unterschicht aus Kokosfasern verklebt, die natürlich schön gegammelt haben, da darüber noch Laminat mit einer falschen Trittschalldämmung (so Holzfaserzeug) lag. Nachdem wir alles mit Schimmel Ex eingeweicht und abgespachtelt haben ist jetzt natürlich immer noch Kleber auf dem Boden.
Wie bekomme ich den runter ? Abschleifen mit einer Parkettmaschine, oder chemisch ablösen ?

Dann steht natürlich die Überlegung im Raum, ob es möglich ist eine Fußbodenheizung nachzurüsten. wir haben allerdings nur 4cm bis Unterkante Tür zur Verfügung. Gibt es ein System, dass inc. Dämmung nur 3cm hoch baut (elektrisch scheidet wg. Stromverbrauch aus)?

Ich denke mal, wahrscheinlich nicht, habe auch noch nichts dergleichen gefunden. Das dünnste System bis jetzt hatte 8mm (Halmburger), dass direkt in den Fliesenkleber eingelegt würde, aber da ist dann ja noch die Frage der Dämmung. Da bleiben noch ca. 2cm, das ist nicht sonderlich viel und darauf direkt fliesen kleben ?

Aber bei den ganzen Spezialisten hier, gibt es vielleicht doch eine Lösung.

Ich sage schon mal danke !

Grüße

Chris

Auch Hallo,

Was ich schon sagen kann ist, dass an einer Wand bis zur der
Sperre, also 1 Stein hoch, der Putz durch die Feuchtigkeit
porös ist und an einer Außenwand ist an einer Stelle in der
Mitte der Putz schon aufgebläht und porös - also auch feucht.
Meine Planung ist nun, den Putz unten an der Wand rundherum
abzuschlagen und mit Sanierputz neu zu verputzen, wo ich nicht
ganz sicher bin ist bei der Stelle (ca. 10x10cm), die mitten
an der Wand aufgeweicht ist.
Wie großflächig muss ich da arbeiten, dass die Feuchtigkeit
nicht rund um den Sanierputz wieder raus kommt, bzw. sollte
ich an der Stelle noch etwas mit dem Mauerwerk selbst machen,
um das abzudichten ?

Dazu kann ich dir nur raten, ersteinmal das Außenmauerwerk trocken zu legen. Wenn du da „nur“ ausbesserst, egal wie großflächig, kommt dir das sowieso wieder durch. Ein mauerwerk abdichten kannst du normalerweise nur von aussen. Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten, wo man von innen eine Flüssigkeit in das Mauerwerk
einziehen lässt um es abzudichten.

Gruß sn00py603