Ein Freund hat mich vor ein paar tagen auf ein Problem mit einer Endstufe angesprochen. Er vermutet das ein Transistor abgeschossen ist und wuerde jetzt mal auf verdacht gerne alle 4 Transistoren wechseln. (Soll er wenn er will) Das problem was er hat ist das er nirgends Daten ueber die Dinger hat, ich hab auch nichts gefunden, und das aergert mich jetzt doch etwas…
Auf den transistoren ist folgendes aufgedruckt
Transistor a) „A1106 39 Y“
Transistor b) „C2582 39 Y“
Hi!
Es ist auf jeden Fall ratsam, alle 4 auszutauschen, da sich die Kennlinie des Ersatztypes doch etwas unterscheiden kann.
Auf den transistoren ist folgendes aufgedruckt
Transistor a) „A1106 39 Y“
Transistor b) „C2582 39 Y“
Das sind Standard-Japan-Typen und heißen korrekt:
2 SA 1106 und
2 SC 2582
Kenndaten kann ich dir leider keine liefern.
Hoppla, was ist das für eine wilde Löterei auf dem Foto??
Achtung: Keine Gewähr!!! … Schonmal den BD249 und BD250 probiert?
Wie gesagt: KEINE Gewähr! Aber das sind echt „die“ Standard-Bipolar-Leistungstypen für Leistungsendstufen.
…besser KD 501 für den BD249, den hab ich bislang nicht
totgekriegt. PNP gibts davon nicht.
Gut gemeint, aber was nützt es mir, wenn der gleich belastete PNP dauernd durchbrennt?
Ich hatte damals immer einige in Reserve…
Habe die Probleme zum Glück nicht mehr, seit ich meine MOS-FET-Endstufe habe (gleiche Bauform der Transistoren), und da kommt „etwas“ mehr Leistung raus
Ich kam zwar damals noch kostenlos an diese IGBT-„Klötze“ (10x5x2 cm, 2000 Watt)… aber habe dann aus Kostengründen doch keine Großraumdisko eröffnet…
…besser KD 501 für den BD249, den hab ich bislang nicht
totgekriegt. PNP gibts davon nicht.
Gut gemeint, aber was nützt es mir, wenn der gleich belastete
PNP dauernd durchbrennt?
Ich hatte damals immer einige in Reserve…
Ganz enach: die Komplementärstufe als Vorstufe machen. KFY18 und SF12x passen da zusammen. Oder BD 146/147 oder irgendsowas. Dann Endstufe mit 2 x KD 501 auf großen Kühlkörpern - verausgesetzt, die Spannung reicht, hast du ordentlich bums. Der Klirrfaktor ist gering.
Habe die Probleme zum Glück nicht mehr, seit ich meine
MOS-FET-Endstufe habe (gleiche Bauform der Transistoren), und
da kommt „etwas“ mehr Leistung raus
Zweifellos, aber als ich noch den Trieb zuu sowas hatte, waren die Dinger teurer als ein Zehnerpack fertige Endstufen „g“
Ich kam zwar damals noch kostenlos an diese IGBT-„Klötze“
(10x5x2 cm, 2000 Watt)… aber habe dann aus Kostengründen
doch keine Großraumdisko eröffnet…
Was ist das? Ich hab mich seit der Wende nie wieder mit Elektronik beschäftigt.
Dann Endstufe mit 2 x KD 501 auf großen
Kühlkörpern - verausgesetzt, die Spannung reicht, hast du
ordentlich bums. Der Klirrfaktor ist gering.
Hallo Frank,
wenn Du mit Klirrfaktor meinst, wie es sich anhört, wenn man die Dinger vom Tisch schmeißt, mag die Aussage stimmen. Sollten mit Klirrfaktor aber nichtlineare Verzerrungen gemeint sein, also die ungewollte Erzeugung von im Ursprungssignal nicht vorhandenen Frequenzen, spielt der Transistortyp dafür keine Rolle. Der Klirrfaktor wird ausschließlich durch die Beschaltung bestimmt. Nur bei Fossilien aus den Anfangszeiten der Halbleitertechnik, als man zunächst Transistorschaltungen analog zur Röhrenbestückung baute, hat man sich in der Nf-Technik um krumme Kennlinien gekümmert.
wenn Du mit Klirrfaktor meinst, wie es sich anhört, wenn man
die Dinger vom Tisch schmeißt, mag die Aussage stimmen.
Sollten mit Klirrfaktor aber nichtlineare Verzerrungen gemeint
sein, also die ungewollte Erzeugung von im Ursprungssignal
nicht vorhandenen Frequenzen, spielt der Transistortyp dafür
keine Rolle. Der Klirrfaktor wird ausschließlich durch die
Beschaltung bestimmt. Nur bei Fossilien aus den Anfangszeiten
der Halbleitertechnik, als man zunächst Transistorschaltungen
analog zur Röhrenbestückung baute, hat man sich in der
Nf-Technik um krumme Kennlinien gekümmert.
Hakllo Wolfgang,
Definition Klirrfaktor:
Der Klirrfaktor ist das Verhältnis des Oberwelleneffektivwertes zum Gesamteffektivwert (einschließlich Grundwellenanteil)
Der tritt halt auf, wenn der entsprechende Transistor seinen idealen Arbeitsbereich verläßt. (Arbeitspunkt und dessen Umgebung beim Transistor ist klar?)
Sicherlich hängt das auch mit der Außenbeschaltung zusammen, nämlich daß durch Gegenkopplung die Kennlinie des Transistors linearisiert wird.
Oder hab ich da was falsch verstanden?