ich suche die körperliche, seelische/psychische und gesellschaftliche Folgen zu Sucht. (allgemeine Drogen)
bitte hilft mir…
thiry
ich suche die körperliche, seelische/psychische und gesellschaftliche Folgen zu Sucht. (allgemeine Drogen)
bitte hilft mir…
thiry
Hallo,
diese Fragen kann man sehr ausschweifend beantworten. Es sind verschiedene Aspekte. Die körperlichen Folgen sind auch von Droge zu Droge unterschiedlich. Zum Beispiel hat ein Alkohol kranker Mensch andere Endzugerscheinungen als ein Heroinkonsument.Am besten ist du rufst mal die Bundesweite Sucht- und Drogenhotline: 01805 31 30 31 an. Da kannst du gezielt Deine Fragen stellen.
MfG
Jens
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Das ist durch mich so pauschal nicht zu beantworten. Bei einer genaueren Schilderung des Sachverhaltes besteht meinerseits evtl. eine Möglichkeit der Antwort. Für eine jetzige Antwort ist das gesamte Thema für mich zu komplex.
Gruß
Günter
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Können Sie mir die Folgen von Sucht, mit den Drogen: Alkohol, Nikotin, Heroin und Kokain sagen?
Ich bin „Trockener Alkoholiker“ und gehe in eine Selkbsthilfegruppe um mir und anderen zu helfen, ohne Suchtmittel zu leben.
Allgemein sind die Folgem der Sucht von Drogen, wie in der 1. Anfrage genannt: körperliche, psychische, seelische Schädigungen.
Bitte eine genauere Frage zu einem Fallbeispieöl - mir scheint hier eine allge,meine Information gewünscvht zu werden - dieses kann jedes Lexikon besser.
Sorr
hallo thiry
seelisch/psychische Folgen der Sucht ergeben sich aus der Ursache für Sucht. Suchtentwicklung ist oft ein Ausweichverhalten. Das heißt, Bedürfnisse und Wünsche ( z.B. nach Anerkennung ) können nicht erfüllt werden. Oft werden sie auch nicht erkannt. Somit ist es immer gut, bei einer Suchtentwicklung prof.Hilfe in Anspruch zu nehmen um zu erkennen „Warum habe ich diese Sucht“.
Geschieht dies nicht, schwindet im Suchtverlauf immer mehr die Fähigkeit, mit Frustration und sogar normalen Herausforderungen des Alltags ohne Suchtmittel umzugehen.
Die Gesellschaftlichen Folgen sind bei den verschiedenen Suchtmitteln unterschiedlich ausgeprägt. Bei Alkoholmißbrauch kommt es in der Regel schneller zu ablehnendem Verhalten als z.B. bei Medikamentenmißbrauch. In der Regel werden Menschen mit einer Suchtproblematik gemieden, wegen ihres unkalkulierbaren Verhaltens. Auch die Suchtkranken ziehen sich zurück, weil sie sich schämen oder sich nicht Vorwürfen und guten Ratschlägen aussetzen wollen. So geraten Suchtkranke in Isolation und suchen häufig Kontakte zu Gruppen, von denen sie sich verstanden fühlen, oft unter ihrer sozialen Stufe ( Penner ).
Körperliche Folgen von Sucht variieren bei den Suchtmitteln. Alkohol ist z.B. ein Nervengift. Bei starker Abhängigkeit kann es im Entzug zum Delirium tremens kommen mit schwersten Hirnschäden oder Tod. Es wird auch der Tag- Nachtrhythmus gestört. Abhängige müssen oft erst wieder einen normalen Tagesablauf lernen, wenn sie sich aus der Sucht lösen. Schäden im Herz-Kreislaufsystem oder Magen sind bei vielen Suchtkranken häufig. Auch bei stoffungebundenen Süchtigen, wie Spielsüchtigen, treten körperliche Symptome wie Schwitzen oder Schlaflosigkeit auf im Entzug. Diese Entzugssymtome sind es auch, die das Suchtverhalten aufrecht erhalten trotz oft erhelblicher Probleme, mit denen der Suchtkranke zu tun hat.
ich hoffe, mit diesem Einstieg in das komplexe Thema Sucht geholfen zu haben.
ich suche die körperliche, seelische/psychische und
gesellschaftliche Folgen zu Sucht. (allgemeine Drogen)bitte hilft mir…
thiry
Hallo thiry,
ich will es versuchen: Eine Sucht besteht dann, wenn der Körper einen Stoff braucht, um zu reagieren. Auch wenn jemand z.B.„nur“ 3 Flaschen Bier pro Tag trinkt, kann er abhängig sein. Das merkt man am Einfachsten, wenn man die 3 Fl wegläßt. Wenn der Körper anders als sonst reagiert, ist man abhängig. Durch notwendige Rauschmittel-Zufuhr wird das Ernährungs- u. Immunsystem gestört, graue Zellen werden in erhebl.Maße vernichtet (die wachsen nicht wieder nach) und einzelne Funktionen der Organe werden beeinträchtigt. So kann z.B. bei Alkohol die Leberfunktion beeinträchtigt werden, sie arbeitet nicht mehr richtig.Die körpereig. Flüssigkeit kann nicht mehr gereinigt werden und man „ersäuft“ buchstäbl. im eig. Wasser.Wenn dabei das Gehirn und das Herz noch halbwegs intakt sind, ist dies ein äußerst qualvoller Tod. Leber u. Nierenversagen ist nicht heilbar, Dialyse hilft selten- wenn beides angegriffen ist.Harte Drogen ähnlich, Rauchen sehr oft Lungenkrebs - Grausamer Tod.
seelisch/psychisch:Wenn Du dir dauernd die Birne mit Rauschmitteln volldröhnst, ist dein Reaktions- u. Urteilsvermögen, das Bewußtsein gestört.Nach einiger Zeit kannst Du keine klare Reaktion auf alles mehr haben.Du kommst dir ausgegrenzt vor, die anderen haben alle einen an der Waffel, du verstehst das nicht, wo du doch der einzige bist, der den Durchblick noch hat… Außerdem ändert sich deine Sichtweise, du setzt andere Prioritäten: Stoff beschaffen, dafür Kohle beschaffen, konsumieren, dabei nicht auffallen, entsorgen, und wieder von vorne. Ich habe diesen Stress selbst mitgemacht,und muß sagen, dass ich für andere Sachen, teilw. auch lebensnotwendige, gar kein Interesse mehr hatte.Was meinst du, wielange du das durchhälst? Nicht sehr lange, das kann sogar zu Wahnvorstellungen führen: das-weisse-Mäuse-sehen ist keine Spinnerei, auch Verfolgungswahn u.a. sind dann leider sehr oft Tatsache.
gesellschaftlich: Vielfach werden Rauschmittel eingesetzt , um gesellschaftl. mithalten zu können, z.B. lockerer bei Frauen/Männern, Abbau von Hemmungen etc. Soweit ist das evtl. auch noch tragbar, aber denke daran, der Suchtkranke kann auf diese Mittel nicht verzichten(sonst wäre er nicht suchtkrank) er setzt sie immer weiter ein und immer mehr. Und es dauert nicht lange, da ist er nicht mehr der amüsante Plaudere und nette Mensch, sondern der ewig Besoffene/
zugedröhnte. Beim Saufen sagt man, du säufst dich einsam(oder hast nur noch Spritis um dich) bei anderen Mittel ist es ähnlich.Wer will schon mit einem Süchtigen auf Dauer zu tun haben. Und andere Menschen merken meist eher als man selbst, wenn man abhängig ist. Der Anteil der kaputten Ehen,Beziehungen Freundschaften die durch Sucht kaputt gehen ist ungefähr 7 x so hoch, wie bei „Normalen“.Meist geht auch der Job zum Teufel, dann kann man die Miete nicht mehr bezahlen, Wohnung weg.Führerschein weg, Lebensqualität zum Teufel.Sucht ist eine Krankheit und heute kann man dagegen auch professionelle Hilfe in Anspruch nehmen(Gott sei Dank),z.B. Suchtberatungsstellen,AA, drops,Gesundheitsämter,etc.
Es ist keine Schande krank zu sein, aber es ist eine nichts dagegen zu tun. Ich habe meine Sucht zum Stillstand gebracht,der Erfolg:Gesundheit - im Vergleich zu meinen Altersgenossen bin ich topfit, Psychisch - ich kann nüchtern denken, Probleme erfolgreich erledigen, und bin im g.u.g. ein zufriedener, ausgeglichener Mensch. Gesellschaftlich - mein Freundeskreis hat sich total geändert, teilw. habe ich wieder Kontakt zu alten Freunden, die sich in meiner „zugedröhnten“ zeit von mir abgewandt haben.
Endlich wieder Lebensqualität.
Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen. falo
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diese frage so allgemein zu beantworten ist nicht möglich. darf ich dich daher bitten, deine frage zu konkretisieren, bzw. einzugrenzen. was interessiert dich besonders? welche dimension der folgen ist für dich von interesse?
ich weis, das meine antwort dich jezt nicht befriedigt, aber darüber sind schon massenhaft bücher geschrieben. und alles nochmal zu schreiben, ist mir zuviel. du musst dich da schon einlesen. am besten hilft der herr g**gle
LG