Kennt ihr einen einzigen glücklichen Menschen?

Ich kenne einige
Hallo Stefan!

Wie schon grilla schrieb, hängt es auch meiner Meinung nach von den Erwartungen ab. Ich könnte heute den Löffel abgeben und trotzdem auf ein schönes Leben zurückblicken.
Ich habe eine liebe Frau, zwei entzückende Kinder, ein Dach über dem Kopf, immer genug zu essen und ich kann mir auch einaml etwas leisten, wenn ich will. Ich habe sehr liebe Freunde, mit denen ein Grillfest bei Schönwetter zu verbringen oder auf einen Berg raufzugehen ist für mich etwas sehr schönes und angenehmes. Natürlich hätte ich gerne eine Villa und eine Harley und einen Ferrari, aber zum Glücklichsein brauche ich das nicht, sondern freue mich über das, was ich habe und wenn alles so bleiben würde, wie es ist, wäre ich bis zu meinem Lebensende glücklich.
Ich glaube, daß uns viele Medien (vor allem die Werbung!) erklären wollen, daß wir zum Glücklichsein bestimmte Dinge brauchen, aber auch Bücher, Filme und Mitmenschen stellen sich das Glück eben anders vor.

Manchmal ist es auch bezweckt, den Menschen einzureden, daß sie nicht glücklich sein können, wenn sie nicht dies oder jenes machen, aber man kann sich dem hingeben oder eben nicht. Ich strebe nicht nach Höherem, sondern lasse alles auf mich wirken und komischerweise fallen mir viele (kleine, aber nicht minder wertvolle) Dinge in den Schoß und das macht mich glücklich. Man sollte mit offenen Augen durch’s Leben gehen und den Kleinigkeiten mehr Beachtung schenken, dann ist man auf dem richtigen Weg zum Glück.
Und natürlich sollte das Leben auch Spaß machen, bei mir ist das der Fall.

liebe Grüße

Gollum

hallo Stefan,

ich habe die anderen Postings nicht gelesen. Wenn ich also etwas wiederhole, das schon gesagt wurde, einfach drüberlesen, ok?

Also, zum Thema.
Ich bin glücklich.
Glück ist meiner Meinung nichts, daß plötzlich kommt, so mit Pauken und Trompeten. Glück liegt vielmehr in der Fähigkeit glücklich zu sein und die hat nicht zwangsweise mit den äußeren Umständen zu tun.
Ich würde sagen, diese Fähigkeit ist zumindest teilweise erlernbar.
Zum Teil ist es wohl die Fähigkeit, kleine Freuden zu sehen.
Damit meine ich Sachen wie die Bumen im Garten, die blühen, als würde es einen Preis dafür geben, Lachen, ein nettes Wort von einem lieben Menschen, kleine zufällige Begebenheiten, die man zu oft übersieht. Ich habe mir angewöhnt, mich über solche Kleinigkeiten zu freuen und Gott dafür dankbar zu sein.
Zum anderen ist es vielleicht auch die Fähigkeit zu genießen.
Genieß die Sonne, genieß es, ein schönes Bild anzusehen, genieße Musik, lerne einfach genießen.
Denke nicht darüber nach, was dir zum glücklichsein fehlt. Verbanne diesen Gedanken. Er verhindert meiner Meinung nach, daß du das Leben geniesen kannst.
Denke abends an all die schönen Sachen, die du am Tag gesehen hast, die du erlebt hast. An all die Freundlichkeiten, das Schöne, das Lustige.
Diese Gedanken lassen dich zufrieden und dankbar sein und das ist schon der erste Schritt, glücklich zu sein.

Glücklich sein ist nicht etwas, daß sich mit bestimmten äußeren Umständen einstellt, sondern etwas, daß von innen kommt.
Also mußt du dich auch nach innen wenden, um Glück zu finden.

Ich hab grad alles noch mal durchgelesen und ich bin nicht richtig zufrieden mit meinem Text. Allerdings weiß ich auch nicht, wie ich es besser ausdrücken soll. Wenn du nicht ganz verstehst, was ich meine, frag einfach nach.

Grüßle,
Sandra

Ich hab grad alles noch mal durchgelesen und ich bin nicht
richtig zufrieden mit meinem Text.

Hallo, Sandra,
doch, ich glaube Du hast schon sehr deutlich gemacht woraus Glück bestehen kann. Natürlich ist das für jeden anders, aber immer bedeutet „Glück“ auch Zufriedenheit.
Ich meine, Du mußt dem Glück gar nicht hinterherrennen, sondern ihm einfach Gelegenheit geben Dich zu finden und es annehmen. Und - wie Du schon richtig schreibst, man muß Glück erkennen, wenn man es sieht.
Grüße
Eckard.

Hallo !

Ja, ich kenne einen : Mich !
Warum ? Ich sehe - ich verstehe - und ich habe die Kraft und Möglichkeiten zu verändern. Nicht von heute auf morgen, doch Tag für Tag ein kleines Stück.

Ganz lieb gegrüßt,

Inuxina

Hallo Stefan

Finde Du hast etwas erkannt, dass viele Menschen nicht bewusst ist, oder sehr spät erst erkennen.

Du hast etwas angetönt, der Sinn des Lebens. Wenn Dein Leben sinnvoll ist, dh wenn Du es für sinnvoll hälst, wirst Du auch mehr oder weniger glücklich sein!

Das Leben besteht aus einem weltlichen teil, der allen bestens bekannt ist und einem geistlichen teil.

Ein nachhaltiges anhaltendes glückliches Leben kannst Du nur haben wenn Du (auch) den geistlichen teil beachtest.
Jesus Christus sagt, ich bin das Leben und ich bin das Licht (hell, sinnvoll, glücklich, Erlöser von Sünden) der Welt.

Wenn Du mir sagst aus welcher Gegend Du kommst, kann ich Dir sagen, wo Du mehr informationen bekommst. Empfehle Dir zB auch www.hopenet.ch

Gruss
Beat

noch ein paar Gedanken
hallo Stefan,

ich bin’s nochmal.
Mir sind noch ein paar Gedanken zu deinem Problem gekommen.

Ich habe mir damals, als ich 18 Jahre alt war, einen
Wunschtraum „aufgestellt“:
Sofern ich mal eine
liebe Frau kennenlerne und sie mich auch lieb hat, tue ich
alles, dass es ihr gut geht. Ferner möchte ich, dass wir immer
genug Geld haben, um uns unser Essen zu kaufen, eine nette
Wohnung zu haben und ab und zu in den Urlaub zu fahren.
Inzwischen bin ich 37 und habe eine nette Frau und zwei nette
Kinder. Wir wohnen in einer Doppelhaushälfte zur Miete. Wir
haben keine Geldsorgen. Wir fahren einmal im Jahr in den
Urlaub. Und ich bin nicht glücklich.

So funktioniert das mit dem Glück nicht. Man kann es nicht kaufen und besitzen.

Ich bin es nicht, obwohl ich es müsste.

Glücklich sein läßt sich auch nicht erzwingen. Mit „müssen“ geht gar nichts.

Meine
Tochter Natascha ein bisschen (ohne Schule, sagte sie mir
heute bei einem Fahrradausflug in die Bornhorster Wiesen,
könnte das Leben ganz erträglich sein).

Dieser Satz macht mich traurig. Das Leben ist doch voller Wunder, voller Gelegenheiten zur Freude. Man braucht nur Augen dafür.

Mein Sohn Dennis ist
glücklich, da er innerhalb seiner Welt überwiegend nur Liebe
vorfindet. Beneidenswert, irgendwie…

Da hast du’s!
Dein Sohn hat trotz, oder gerade wegen seinen offensichtlichen Defiziten mehr Erfolg als du.
Ich definiere jetzt Erfolg als glücklichsein, denn das ist es ja, was du willst.
Ich denke, der Schlüssel zum Erfolg deines Sohnes ist, daß er noch nicht verlernt hat, sich zu freuen. Er hat die von unsere Leistungsgesellschaft propagierte Erfolgsdefinition (Stichwort: mein Haus, mein Auto, meine Yacht) nicht übernommen.
Hierzu ein kleiner Spruch (von Phil Bosmans)

Was wir sind ist unendlich wichtiger, als was wir haben.
Mehr als Geld brauchen wir Liebe.
Wirklich Mensch werden können wir allein in Liebe.
Liebe ist die Kaufkraft des Glücks.

DAS ist das Geheimnis deines Sohnes!
Mit Liebe ist hier nicht nur die Liebe zu Menschen gemeint, sondern auch die Liebe zur Natur, zur Musik, …
Alles was du liebst ist Anlaß zur Freude und zum Glücklichsein.
Je mehr Liebe du verschenkst, desto mehr erhälst du zurück.

Vielleicht sollte ich Glück neu definieren: Glück heisst, dass
man keinen Hunger hat, dass man nicht in einer Erdbebenzone
wohnt, dass man nicht auf Landschaften wohnt, wo
wirtschaftliche Begehrlichkeiten Kriege hervorrufen und dass
man in einem Land lebt, wo man Kommentare wie diesen hier
einfach so veröffentlichen kann.

Damit hast du die Sparversion. Gib dich damit nicht zufrieden.
Glück ist mehr. Ich hab mal in einem Buch einen Satz gelesen, der Glück meiner Meinung nach, ganz gut beschreibt:
Glück ist, die Freude im Fluge zu küssen.
Das heißt, Glück ist nichts, das man sich einmal erwirbt und dann hat, nichts, das man festhalten kann. Glück wird jeden Augenblich neu erlebt. Das klingt vielleicht zuerst mal etwas entmutigend, aber in Wahrheit ist es der Schlüssel.
Schau dir den Augenblick an. Freue dich jetzt. Du hast immer nur den Augenblick. Wenn du dich jetzt nicht freust, ist es zu spät, Der Augenblick ist vorbei und du hast eine Gelegenheit zur Freude und zum Glücklichsein verpasst.
Schau dich um, es gibt so viel schönes zu sehen, zu riechen, zu hören, zu erleben. Die Welt ist voller Wunder. Du brauchst nur die Augen auf zu machen. Warte nicht, bis du irgendwelche dir selbst gesetzten Ziele erreicht hast. Freue dich hier und jetzt.
Lerne diese Freude und du wirst feststellen, daß du am Abend auf einen glücklicjen Tag zurückblicken kannst.

Grüßle,
Sandra

und noch ein klitzekleiner Nachtrag
nur noch kurz:

Ich kann dir ein Buch empfehlen mit dem du das Glücklichsein lernen kannst. (Der vorher zitierte Spruch stammt auch daraus)

Phil Bosman / Werner Richer: Applaus für das Leben

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3451236354/qid…

Es ist kein Ratgeber-Buch. Solche Bücher mag ich nicht. Aber es hat viele kurze Sprüche, über die nach zu denken sich lohnt.

Grüßle,
Sandra

Hallo Stefan

noch ein kleiner Nachtrag, sehr passend zum Thema glückliche Menschen und warum bzw warum nicht
www.hopenet.ch./cms.cfm/s_page/55300/thistree/237/ca…
schau es Dir an

Gruss
Beat

Weisheit von Seneca.
„Glücklich ist nicht,
wer anderen so vorkommt,
sondern wer sich selber dafür hält.“

Vielen, vielen Dank, liebe Leute!!!
Vielen Dank, meine lieben wer-weiss-was-Mitstreiter!
Als ich meine Frage stellte, war ich ziemlich down. Hat wohl jeder von euch gemerkt.
Es war mir ein ganz starkes Bedürfnis, mit den Sachen ´rauszukommen, die mich beschäftigen. Früher als Kind habe ich einfach auf endlos ziemlich vielen Seiten hingeschrieben, was mich bewegt. Danach ging es mir gut. Damit meine Eltern meine Zeilen nicht entdeckten, habe ich mein Geschreibsel weggeschmissen. Als ich älter wurde, hatte ich Freunde, mit denen ich meine und ihre Gedanken austauschen konnte. Mit der Zeit wurden die Freunde weniger, zum einen, weil sie verstarben und zum anderen, weil einfach der Kontakt verloren ging (an letzterem trage ich eine Mitschuld). Bin schon ein toller Freund, gell? Gott sei Dank habe ich noch einen echten Freund, der leider weit weg wohnt.
In der letzten Zeit habe ich Emails in mein eigenes Büro geschickt an meinen Zimmergenossen, den lieben Horst, da ich einfach schreiben musste. Es freut ihn ehrlich, wenn ich ihm meine privaten Ausflüge mitteile. Im Büro teilen wir natürlich auch sehr viele Gedanken.
Aber ich schweife ab. Als ich meine Frage nach dem glücklichen Menschen euch stellte, wollte ich mich einfach mal an „die ganze Welt“ wenden. Neeh, das stimmt nicht so ganz… ich musste eifach irgendwie loswerden, dass ich über viele Dinge nachdenke und über sie nicht glücklich bin.
Am nächsten Morgen, als ich in der Arbeit war, fragte ich mich voller Angst: „Oh Gott, was für einen Mist hast du da denn gemacht.“ Ich hatte wieder mal Angst, dass ich mich wegen meiner „Extrovertiertheit“ (habe ich kürzlich erst gelernt , dass ich so bin), wieder mal blamiert habe. Den ganzen Tag über habe ich mich kaum auf meine Arbeit konzentrieren können. Ich habe überlegt, wie ich das Team von wer-weiss.was bewegen könnte, meine Frage zu löschen. Später dann sagte ich mir, dass ich einfach bei wer-weiss-was für einen Monat nicht hineinschaue, um die Antworten nicht lesen zu müssen.
Abends saß ich dann wieder vor dem Rechner… ich las die eingegangenen Emails und beantwortete sie.
Ja, und dann habe ich bei wer-weiss-was hineingeschaut. Und gelesen. Eure Kommentare, Wünsche und Tipps. Ihr kennt sie ja sicherlich auch.
Hmmmm… schwer zu schreiben, was mich bewegte. Ich habe mich gefreut, dass ich Antworten erhielte. Ich habe mich für viele Dinge dann geschämt. Ich war auch traurig. Und ich wusste auch nicht, wie ich antworten sollte. Also tat ich das einfachste, und wartete einfach ab.
Die nächsten Tage kamen weitere feedbacks und auch sehr viele Emails.
Ich wurde angenehm beschauert von lieben Stellungnahmen. Keine einzige war negativ. Ist das nicht schön? Ich habe mich sehr gefreut… wirklich… und ich war sehr erleichtert.
Und dann habe ich eure Emails und Kommentare hier bei wer-weiss-was gelesen. Und das tat gut, sehr gut.
Ich kann nicht das so schreiben, was ich fühlte… ich könnte das auch nicht einem Gegenüber sagen, aber ihr alle habt ganz lieb mit mir geredet.
Die Anteilnahme von euch an meinem Problem hätte ja gereicht, aber ihr habt euch alle voll eingebracht.
Danke!
Ich glaube, dass ich jedes statement und Email bestimmt 5 mal gelesen habe (gelogen… war öfter). Nicht, dass ich eure Kommentare nicht auf Anhieb verstanden habe, aber es war ein bisschen Strom für meine Batterie.
Und ich bin dadurch jetzt besser ´drauf, wie man neudeutsch sagt.
Ich kann etwas besser sehen, was man für ein Glück im Alltag hat: Wenn ein Kollege, der immer früh zur Arbeit geht, die Fenster deines Büros öffnet, damit der Mief verschwindet… wenn in den Bürogängen fast alle Leute dich freundlich grüßen… wenn du nach Hause kommst und dir dein Sohn mit offennen Armen entgegenkommt und dich abknüdelt… wenn deine Tochter sich beim Abendbrot an dich schmiegt, den Arm um dich legt und dich einfach gern hat… und wenn insbesondere deine Frau nach einem langen Tag nach dem „ganz normalem Wahnsinn des Alltags“ (Originalkommentar von Martina) mit dir in den kleinen Garten geht, ihren Arm um dich legt und dir sagt, dass sie dich liebt.

Muss ich mich jetzt etwas schämen? Ich denke schon. Mannomann… oder etwa nicht?
Doch habe ich gelogen, als ich euch die Frage stellte? Nein, das habe ich nicht. Es ging mir wirklich nicht gut. Ich hatte und habe Sorgen, aber ich konnte sie nicht so in Worte fassen, dass sie sich beschreiben. Das geht mir beim Reden übrigens genauso. Aber hinsichtlich meiner Frage bei wer-weiss-was ist das im Endeffekt egal: Ich wurde durch eure Antworten mal richtig durchgerüttelt… und es tat gut… am 3. Tag nach meiner Fragestellung habe ich mich sogar gefreut darauf, etwas von euch zu hören…
Liebe Leute, euch allen vielen Dank. Man kann viele Dinge tun, um Gutes zu tun… ihr habt mir geantwortet, und es geht mir jetzt (*aufdieUhrschau) um 22:54 am 05. Juni 2003 sehr sehr viel besser als zu dem Zeitpunkt, als ich meine Frage stellte.
Ich gehe jetzt ins Bett. Ob ich glücklich bin? Hmm… ich bin zumindest nicht unglücklich. Morgen am Freitag versuche ich, meine Arbeit ganz schnell zu erledigen und dann mit meiner Tochter ab dem frühen Nachmittag auf Vogelpirsch zu gehen. Abends macht uns Martina Cevapcici (ich weiss nicht, wie man das schreibt, ich könnte jetzt nachlesen, aber ich will nicht… es sind halt diese unheimlich genial jugoslavischen Hackröllchen). Die folgenden Tage werde ich nur mit meiner Familie verbringen, viel mit meinem Sohn Dennis spielen und in späteren Abendstunden ein bisschen mit Martina schmusen.
Klingt kitschig, gell? Oder evtl. nach „Mensch, der Typ ist ja unheimlich geläutert!“ oder?
Ja, mag sein. Jeder darf mich als kitschig bezeichnen… egal… aber ich bin auch ein ganz klein bisschen glücklich!

Vielen lieben Dank euch allen!

Euer Stefan

Hi Stefan,

zum anderen, weil einfach der Kontakt verloren
ging (an letzterem trage ich eine Mitschuld). Bin schon ein
toller Freund, gell?

Da gehören immer zwei dazu!!!

Ich hatte wieder mal Angst, dass ich mich
wegen meiner „Extrovertiertheit“ (habe ich
kürzlich erst gelernt , dass ich so bin), wieder mal blamiert
habe.

Wieso wieder mal? Hat Dir mal jemand gesagt, dass es peinlich wäre? Ich finde es besser, Dinge auszusprechen, als sie in sich reinzufressen, und wie Du ja selbst gesehen hast: es kam positives Feedback und Dir gehts jetzt besser, und das war ja der Sinn der Sache, oder? Also weiter so und keine Angst, schreib Dir den Kram von der Seele - wenn’s jemanden nervt, braucht er es ja nicht zu lesen, oder?

Den ganzen Tag über habe ich mich kaum auf meine Arbeit
konzentrieren können. Ich habe überlegt, wie ich das Team von
wer-weiss.was bewegen könnte, meine Frage zu löschen. Später
dann sagte ich mir, dass ich einfach bei wer-weiss-was für
einen Monat nicht hineinschaue, um die Antworten nicht lesen
zu müssen.

Kann es sein, dass Du Dir ein bißchen zu viel Sorgen um alles machst? Selbst wenn Du eine noch so peinliche Frage stellst oder eine doofe Antwort gibst - immerhin kennt Dich hier keiner wirklich, nicht wahr?
(So mach ich es jedenfalls, und so rechtfertige ich auch einige meiner Postings *ggg*)
Und wenn jemandem was quersitzt, kann er es sagen und dann wird
drüber geredet - immerhin tippt man hier seine Gedanken in den Rechner, ohne den Gegenüber zu sehen, da kommt nicht immer alles so rüber, wie man gerne hätte.

Die Antworten abzuwarten ist allemal spannend, und meistens überwiegen doch die positiven!

Und ich bin dadurch jetzt besser ´drauf, wie man neudeutsch
sagt.

Also hat es doch was gebracht! Jetzt bist Du doch sicher froh, dass Du geschrieben hast und es nicht wieder löschen konntest, oder?

Muss ich mich jetzt etwas schämen? Ich denke schon.
Mannomann… oder etwa nicht?

Ich denke: NEIN! Wofür denn? Dass es Dir mal schlecht ging? Dass Du Dich mitteilen wolltest/musstest? Dass Du hier eine Frage gestellt hast? Dass es Dir plötzlich besser geht?

Liebe Leute, euch allen vielen Dank. Man kann viele Dinge tun,
um Gutes zu tun… ihr habt mir geantwortet, und es geht mir
jetzt (*aufdieUhrschau) um 22:54 am 05. Juni 2003 sehr sehr
viel besser als zu dem Zeitpunkt, als ich meine Frage stellte.

Ich habe auch immer gedacht, dass www unter anderem genau dafür da ist… Mir haben die Feedbacks auch schon einiges gebracht (an dieser Stelle auch mal ein DANKE von mir in die Runde!!!).

Klingt kitschig, gell? Oder evtl. nach „Mensch, der Typ
ist ja unheimlich geläutert!“ oder?

Mensch, ja, Du machst Dir zuviele Gedanken… Klingt für mich einfach nur gut: Dir gings schlecht, Du hast Dich mitgeteilt, Dir wurde geantwortet, es hat Dir geholfen, Du freust Dich darüber - ist doch Klasse und alles andere als kitschig! Höchstens schön kitschig! Und warum geläutert? Du hast ja nicht geschrieben: „Durch Eure Antworten bin ich ein anderer Mensch, ich werde jeden Tag glücklich sein und in jedem Menschen nur das Gute sehen“ oder so.

Ja, mag sein. Jeder darf mich als kitschig bezeichnen…

Na gut, wenn Du unbedingt willst… KITSCHIG! *ggg* - aber gut, oder???

egal… aber ich bin auch ein ganz klein bisschen glücklich!

Siehste, von wegen geläutert, dann würdest Du jetzt platzen vor Glück! :smile: Nee, war’n Scherz, aber bißchen glücklich ist doch toll - ich finde, solche kleinen Momente von „bißchen glücklich“ sind besonders wertvoll, weil sie oft auch so überraschend kommen!

Liebe Grüße

Cess

Lieber Stefan

Denk daran auxch mal in hopenet.ch reinzuscheuen, dort ist es gerade ein Unterthema, sehr interessant und empfehlenswert

Gruss
beat