Fahrer X bekommt einen Bussgeldbescheid aus Italien auf einem Briefbogen eines Inkassounternehmens, dass von der Kommune in Italien, wo die Verkehrssünde vor fast einem Jahr begangen worden sein soll, mit der Eintreibung beauftragt worden ist. Aus verschiedenen Gründen kommt Fahrer X die Sache eigenartig vor. Eine Suche in Verkehrsforen ergibt, dass das Inkassobüro bekannt ist und von anderen mutmasslichen Verkehrssündern wenig über die Firma herausgefunden werden kann.
Es handelt sich um die so genannte European Municipality Outsourcing.
einer der „Nachteile“ der EU ist nun einmal,das die „Raubritter der Moderne“ sich jetzt auch flächendeckend ausbreiten…
Da zur Zeit andere EU-Staaten noch nicht in Deutschland (und umgekehrt)
staatliche Gebühren (wie zum B. Geschwindigkeitsüberschreitungen) eintreiben können,müssen sie sich des normalen Zivilverfahrens bedienen.
Da Bußgelder in der Regel nicht die Beauftragung von mehreren
Anwälten (einer im Ursprungsland und einer in Deutschland) rechtfertigen
(die Anwälte wären Teuerer und müssten vom Staat erstmal im Voraus
bezahlt werden) verwendet man Inkasso-Büros,die für einen Bruchteil
arbeiten (nämlich auf Erfolgsbasis).
Falls du nicht wieder in das entsprechende Land fahren willst,so kannst du diese nachricht getrost ignorieren…
Ansonsten wäre Zahlen dass Beste,da man sonst mit Problemen bei einer
Verkehrskontrolle bzw. der Einreise rechnen muß.
Da Bußgelder in der Regel nicht die Beauftragung von mehreren
Anwälten (einer im Ursprungsland und einer in Deutschland)
rechtfertigen
(die Anwälte wären Teuerer und müssten vom Staat erstmal im
Voraus
bezahlt werden) verwendet man Inkasso-Büros,die für einen
Bruchteil
arbeiten (nämlich auf Erfolgsbasis).
Das war eigentlich nicht das Thema, das Prinzip scheint mir klar - mir ging es um die Seriösität des Büros an sich. Das Bussgeld ist nämlich meines Erachtens wahnsinnig hoch für das, was passiert sein soll. Ob da nicht schon der Schnitt des Büros mit drin ist?
Falls du nicht wieder in das entsprechende Land fahren
willst,so kannst du diese nachricht getrost ignorieren…
Na, ich weiß nicht. Allerdings war Fahrer X mit einem Mietwagen unterwegs, nicht mit seinem eigenen PKW. Soweit würde doch die Behörde nicht gehen, dass sie seinen Namen (und damit sein dt. Kennzeichen, das sich demnächst auch noch ändern wird) auf eine Fahndungsliste setzt, oder? Oder sind die Italiener da leidenschaftslos?
Ansonsten wäre Zahlen dass Beste,da man sonst mit Problemen
bei einer Verkehrskontrolle bzw. der Einreise rechnen muß.
Jaja, das wird das beste sein, zumal sie eigentlich recht hatten.
Aber noch mal, das Büro an sich ist nicht bekannt?
Gruss
Karina
Das Bussgeld ist nämlich meines Erachtens wahnsinnig hoch für das,
was passiert sein soll.
Das ist in Italien nunmal so. Erzähl nicht, das hättest Du nicht gewußt.
Ob da nicht schon der Schnitt des
Büros mit drin ist?
Warum schaust Du nicht in die Rechnung? Da wird doch gewiss nicht nur die Gesamtsumme drinstehen?
Allerdings war Fahrer X mit einem
Mietwagen unterwegs, nicht mit seinem eigenen PKW. Soweit
würde doch die Behörde nicht gehen, dass sie seinen Namen (und
damit sein dt. Kennzeichen, das sich demnächst auch noch
ändern wird) auf eine Fahndungsliste setzt, oder?
Schonmal darüber nachgedacht, wie das Inkassobüro ausgerechnet auf Dich gekommen ist?
Oder sind die Italiener da leidenschaftslos?
Warum sollten sie ausgerechnet dabei leidenschaftslos sein?
Warum sollten sie ausgerechnet dabei leidenschaftslos sein?
Das kann ich Dir sagen - weil in Italien niemand Strafzettel bezahlt,
wenn nicht der Carabenemsi direkt vor ihm steht oder die Parkkralle
dran ist. Es gab vor ein paar Wochen eine nette (?) Meldung, dass zwei
Beamte beim Versuch, fällig Strafzettel einzutreiben, schwer verletzt
wurden. Nein, nein, kein tätlicher Angriff von einem
Zahlungsunwilligen, so soweit ist es gar nicht gekommen. Die beiden
wurden scchon bei der ersten Sichtung der Akten verletzt, als die Menge
der Zettel, die wohl schlecht gestapelt waren, über ihnen zusammenbrach
…
Grüß
Richard
Das Bussgeld ist nämlich meines Erachtens wahnsinnig hoch für das,
was passiert sein soll.
Das ist in Italien nunmal so. Erzähl nicht, das hättest Du
nicht gewußt.
Nö, das hab ich wirklich nicht gewusst. Ich informiere mich normalerweise nicht vor meinem Urlaub, was für Bussgelder anfallen, wenn ich was Böses im Strassenverkehr tue.
War bisher nur selten mit Auto in Italien unterwegs und hab mir bis dato nichts zuschulden kommen lassen. Und dass 150 Euro Bussgeld für 14 km/h außerorts zu schnell anfallen (ist einem Bekannten passiert), ist schon ungewöhnlich hoch.
Ob da nicht schon der Schnitt des
Büros mit drin ist?
Warum schaust Du nicht in die Rechnung? Da wird doch gewiss
nicht nur die Gesamtsumme drinstehen?
Hör mal, ich kann doch lesen. Tatsächlich steht nur die Gesamtsumme inklusive 65 cent Zustellgebühr. Kein Wort von Verwaltungsgebühr oder so was.
Allerdings war Fahrer X mit einem
Mietwagen unterwegs, nicht mit seinem eigenen PKW. Soweit
würde doch die Behörde nicht gehen, dass sie seinen Namen (und
damit sein dt. Kennzeichen, das sich demnächst auch noch
ändern wird) auf eine Fahndungsliste setzt, oder?
Schonmal darüber nachgedacht, wie das Inkassobüro ausgerechnet
auf Dich gekommen ist?
Ja, sie haben die Mietwagenverleihfirma kontaktiert, was sonst.
Oder sind die Italiener da leidenschaftslos?
Warum sollten sie ausgerechnet dabei leidenschaftslos sein?
Fahrer X bekommt einen Bussgeldbescheid aus Italien auf einem
Briefbogen eines Inkassounternehmens […]
Nichts und niemand hindert Dich oder den Beschuldigten daran, über deutsche Behörden Erkundigungen über die Rechtmäßigkeit der vorgelegten Forderung einzuholen. Das betrifft natürlich auf „das Inkassounternehmen“, also seine Seriösität.
Erste Anlaufstelle wäre für mich der kriminalpolizeiliche Beratungsdienst, den es in allen deutschen Großstädten geben dürfte. Bei Landkreisen kann man ja im zuständigen Rathaus oder dem nächsten Polizeirevier fragen, wer zuständig ist…
Nach Lage des Falles, würde ich mich auch schon 'mal an das BKA in Wiesbaden (oder neuerdings Berlin) wenden. Aber ich glaube, das wäre, Deiner Schilderung nach zu urteilen, im Moment zu dick aufgetragen.
HTH, CU DannyFox64
PS: Sollte „eine große Abzocke“ laufen, ist das bestimmt in BKA und LKAs aktenkundig.
War bisher nur selten mit Auto in Italien unterwegs und hab
mir bis dato nichts zuschulden kommen lassen.
Tja, hättest Du weiterhin so machen sollen.
Und dass 150
Euro Bussgeld für 14 km/h außerorts zu schnell anfallen (ist
einem Bekannten passiert), ist schon ungewöhnlich hoch.
Schau mal nach Norwegen.
Tatsächlich steht nur die
Gesamtsumme inklusive 65 cent Zustellgebühr. Kein Wort von
Verwaltungsgebühr oder so was.
Na, ein wenig mehr wird da doch wohl stehen. Wieviel zu schnell, wo etc. Und mit diesen Daten und der Rechnungsnummer kann man ja mal beim Inkassobürto nachfragen.
Ja, sie haben die Mietwagenverleihfirma kontaktiert, was
sonst.