Kennt jemand diese Symptome?

Suche jemand der mir bei diesem Krankheitsbild behilflich sein kann,
da mein Hausarzt sagt er wüsste jetzt auch nicht mehr weiter und ich werde jetzt natürlich in die Schiene „psychosomatisch“ geschoben – ja Danke!

Kurze Schilderung
Nach einer misslungenen Gallenoperation 2001 benötigte ich Bluttransfusionen da ich innere Blutungen hatte.
Nach einem halben Jahr fingen diese merkwürdigen immer wechselnden Symptome an.

Die Symptome sind:

  • Knochenschmerzen
  • Gleichgewichtsstörungen (manchmal so stark das ich einen regelrechten rechtsdrall habe und sogar schlecht durch Türen komme)
  • Tagesfieber
  • Schüttelfrost
  • Starke Zerschlagenheit wie bei einer Grippe
  • Gänsehaut trotz angenehmer Temperaturen
  • wenn es ganz hart kommt, kommt es auch schon mal vor das ich mich super schwer auf Dinge konzentrieren kann, obwohl ich sonst keine der oben genannten Symptome habe. Das hält sich dann vielleicht mal so einen Tag.
  • Neu hinzu gekommen ist jetzt Haarausfall
  • Kopfhautschmerzen
  • Ein jucken, bzw. ein unangenehmes Gefühl an verschiedenen Hautpartien vor allem Gesicht, mit leichtem Taubheitsgefühl in den Lippen und die Augen brennen etwas.

Die oben geschilderten Symptome kommen nicht zusammen, sondern abwechselnd oder in Kombination und gingen dann auch relativ schnell wieder.
Beim ersten „Schub“ hielten sich die Krankheitszeichen ca. 5 Monate und ich hatte danach ein paar Monate Ruhe. Dann kamen die verschiedenen Symptome in den letzten Jahren immer kurz abwechselnd, oder in Kombination und zwischendurch gab es Phase wo ich garnichts hatte.

Dazu habe ich immer leicht erhöhte Entzündungswerte (seit 2001).
Jetzt hat man mir schon mal auf grade wohl den Blinddarm heraus genommen, aber die Entzündungswerte bleiben immer noch leicht erhöht.
Tja war ein Versuch…
Ich bin Neurologisch durchgecheckt worden dazu Kopfcomputertomographie, Aids, Hepatitis, das Rückenmarkswasser wurde untersucht, Zeckenbiss, Magen und Darmspiegelung, Schilddrüse, Hormone, bei allem NICHTS!

Bisher hatte ich immer im Scherz gesagt, die haben mir mit der Bluttransfusion irgendeine „Seuche“ verabreicht.
Jetzt habe ich meinen Arzt mal darauf angesprochen, ob das vielleicht wirklich möglich gewesen wäre – z.B. Virus usw….die Antwort war, das dass nicht möglich wäre, da ich ja gute deutsche Konserven und nicht irgendeine aus Asien oder Afrika bekommen hätte…ehem…ja…!
Übrigens bin ich auch nicht in irgendwelche Exotischen Länder gereist.

Kann mir jemand helfen und hat eine Idee in welche Richtung das ganze gehen könnte.
Schon mal vielen Dank für alle Tipps die man mir so geben kann!!!
Claudia - [email protected]

Hallo Petulana,
einige Deiner Beschwerden kommen mir bekannt vor, nur mit dem Jucken der Haut und Schwindel hatte ich noch nicht.
Da alles nichts nützt, würde ich vielleicht mal darüber nachdenken, ob es sich vielleicht doch eventuell, aber nur ganz möglicherweise, um einer Borelliose ähnlichen Infektion handeln würde?
Da verläßt man sich auf unzuverlässige Tests und hat Pech , wenn er falsch anzeigt.Symptome scheinen dann nicht mehr zu interessieren und man ist sein Leben lang krank.
Ich weiß, daß Entzündungswerte einen Arzt nicht von einer Infektion überzeugen können. Die heißen zwar Entzündungswerte, haben aber mit einer Infektion angeblich nichts zu tun. Dabei ist das deutsche Wort für Infektion doch Entzündung,oder?
Alle Krankheiten, die in Schübe auftreten sind Infektionen und bedürfen einer monate-oder jahrelangen Antibiose, je nachdem wie lange man schon erkrankt ist.
Aber das werden sie nicht mit Dir machen, weil Du dann gesund werden würdest.Du sollst leiden für den Profit einer Branche!
Oder hast Du schon mal Antibiotika bekommen?
Mal wieder bös gedacht von
Rolf

Hallo, Rolf!

Ich weiß, daß Entzündungswerte einen Arzt nicht von einer
Infektion überzeugen können. Die heißen zwar Entzündungswerte,
haben aber mit einer Infektion angeblich nichts zu tun. Dabei
ist das deutsche Wort für Infektion doch Entzündung,oder?

Leider falsch. Eine „Infektion“ ist eine Krankheit, die durch Erregerbefall ausgelöst wird (Bakterien, Viren, aber auch Parasiten wie Würmer oder Malaria-Erreger).
Eine Entzündung („Inflammation“) ist eine Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Reize; die auslösenden Reize können Erreger sein, es gibt aber auch andere Möglichkeiten; manchmal geschieht dies auch „einfach so“, z.B. bei den sogenannten Autoimmunerkrankungen, bei denen sich das Immunsystem irrtümlich gegen Körpereigene Gewebe richtet.

Alle Krankheiten, die in Schübe auftreten sind Infektionen und
bedürfen einer monate-oder jahrelangen Antibiose, je nachdem
wie lange man schon erkrankt ist.

Auch falsch; viele Autoimmunerkrankungen oder auch viele neurologische Erkrankungen verlaufen in „Schüben“, ohne daß irgendein Erreger damit zu tun hat (z.B. Rheuma, Multiple Skleroes usw.).
Außerdem: selbst wenn es sich um eine schubweise Infektion handelt, bringen Antibiotika nicht immer etwas; in der Regel wirken diese nur gegen Bakterien, nicht aber gegen andere Erreger-Gruppen; da gibt’s dann andere Medikamente.

Aber das werden sie nicht mit Dir machen, weil Du dann gesund
werden würdest.Du sollst leiden für den Profit einer Branche!
Oder hast Du schon mal Antibiotika bekommen?

Ein Problem des deutschen Gesundheitsystems ist, daß leider viel zu oft ungerechtfertigt Antibiotika verabreicht werden; meistens geschieht dies auf Wunsch der Patienten, die nicht glauben wollen, daß Ihre Symptome eben nichts mit einer bakteriellen Infektion zu tun haben…

Grüße,
Vlado

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Hallo Vlado,
ich faß es echt nicht!
Was gibt Ihnen eigentlich diese überhebliche Sicherheit bei ihren abstrusen Behauptungen?
Die Erfolge in der Behandlung?

Leider falsch. Eine „Infektion“ ist eine Krankheit, die durch
Erregerbefall ausgelöst wird (Bakterien, Viren, aber auch
Parasiten wie Würmer oder Malaria-Erreger).
Eine Entzündung („Inflammation“) ist eine Reaktion des
Immunsystems auf bestimmte Reize; die auslösenden Reize können
Erreger sein, es gibt aber auch andere Möglichkeiten; manchmal
geschieht dies auch „einfach so“, z.B. bei den sogenannten
Autoimmunerkrankungen, bei denen sich das Immunsystem
irrtümlich gegen Körpereigene Gewebe richtet.

Bla,bla,bla, und wer das glaubt,ist erledigt und sein ganzes Leben krank.
„Wir Ärzte sind schlau und machen das schon!Vertrauen Sie uns!
Ihr Körper ist ja so blöd und greift sich selber an. Da müssen wir zusammenhalten im Kampf gegen ihren Körper.“

Auch falsch; viele Autoimmunerkrankungen oder auch viele
neurologische Erkrankungen verlaufen in „Schüben“, ohne daß
irgendein Erreger damit zu tun hat (z.B. Rheuma, Multiple
Skleroes usw.).

Es gibt keine Autoimunkrankheiten!
Das ist eine Wortschöpfung, die die Unfähigkeit der Mediziner vertuschen soll.
Sie haben keine Ahnung, tun aber so als ob das kein Problem wäre, damit der Patient sich sicher fühlt und schön weiter seinen Krankenschein abgibt.

Außerdem: selbst wenn es sich um eine schubweise Infektion
handelt, bringen Antibiotika nicht immer etwas; in der Regel
wirken diese nur gegen Bakterien, nicht aber gegen andere
Erreger-Gruppen; da gibt’s dann andere Medikamente.

Es gibt viele Möglichkeiten der Infektion und um die bakterielle Infektion auszuschließen macht man eine Antibiose und beobachtet den Patienten, ob sein Zustand sich verbessert.
Das ist natürlich nicht sehr Umsatzfördernd für den Medizinbetrieb.
Keine Untersuchungen, keine Tests, nur Antibiotika, das bringt der Branche nichts, vor allem, wenn es auch noch hilft.

Ein Problem des deutschen Gesundheitsystems ist, daß leider
viel zu oft ungerechtfertigt Antibiotika verabreicht werden;
meistens geschieht dies auf Wunsch der Patienten, die nicht
glauben wollen, daß Ihre Symptome eben nichts mit einer
bakteriellen Infektion zu tun haben…

Bloß nicht auf den Patienten hören, das kenne ich doch.
Wenn der Patient Antibiotika möchte soll er das bekommen!
Nieder mit der Rezeptpflicht, die einen freien mündigen Menschen zum Sklaven eines total korrupten Medizinbetriebes macht.
Komisch, daß man das bei gesunden Tieren anders sieht und sie täglich mit Antibiotika füttert.
Für kranke Menschen hat man anscheinend nicht soviel über.
Die sollen ja auch Umsatz machen und nicht gesund werden.
Rolf

Guten Tag,

ich kann hier natürlich auch keine Diagnose stellen und denke, das wäre auch etwas anmassend, nachdem sich diverse Ärzte schon mit Ihrer Problematik auseindandergesezt haben. Es würde mich aber freuen, wenn ich Ihnen behilflich sein könnte, den Schritt in die richtige Richtung zu machen. Zugegebenermassen interessiert mich, was bei Ihnen vorliegen könnte.

Fassen wir doch nocheinmal zusammen:

  • Knochenschmerzen, Tagesfieber, Schüttelfrost, Starke Zerchlagenheit wie bei einer Grippe, Gänsehaut trotz angenehmer Temperaturen, leicht erhöhte Entzündungswerte, Knochenschmerzen, Kopfhautschmerzen, Haarausfall

bei chronisch erhöhten Entzündungswerten (können Sie mir da evtl. Details nennen?) würde dies ersteinmal natürlich zu einer entzündlichen Reaktion passen. Die Symptome würden dabei u.a. durch die Interferone entstehen, die vom Immunsystem gebildet werden. In der Medizin gibt es Erkrankungen, die man mit Interferon therapiert, diese berichten über ganz ähnliche „Nebenwirkungen“. Auch der Haarausfall könnte (!) damit erklärt werden.

  • Konzentrationsstörungen, Gleichgewichtsstörungen, Taubheitsgefühl der Lippen, Augenbrennen

Das klingt natürlich nach einer „neurologischen“ Komponente, wenngleich die Konzentrationsstörungen und evtl. Gleichgewichtsstörungen auch bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen üblich sind

  • Schubweises auftreten dieser Symptome in unterschiedlicher Konstellation

Schubweises Auftreten finden man leider sowohl bei infektiösen, chronisch-entzündlichen und psychosomatischen Störungen.

Ich bin geneigt, bei Ihnen eine rein psychosomatische Genese auszuschliessen, da dies bei Fieber, Schüttelfrost und erhöhten Entzündungszeichen sehr unwahrscheinlich, wenn auch nicht unmöglich, ist. Sicherheitshalber die Frage: sind sie ein sehr ängstlicher Typ, leiden/litten Sie an Depressionen oder ähnlichen seelischen Erkrankungen?

Vorläufiges Fazit:

eine infektiöse Ursache ist möglich, aber nicht sehr wahrscheinlich. Wenn, dann liessen mich Ihre Symptome am ehesten an eine subakute bis chronische virale Infektion denken, ob diese mit den Bluttransfusionen in Verbindung gebracht werden kann, sei dahingestellt. Es gibt dieverse Viren, die die neurologischen Symptome erklären könnten, aber widerum nur wenige, die man nicht bei der Liquoruntersuchung („Rückenmarkswasser“) „entdecken“ würde.

eine chronisch-entzündliche Erkrankung (evtl. mit psychosomatischer Komponente) ist möglich, leider fällt mir im Moment keine Diagnose ein, die Ihre Symptome subsumieren würde.

Vielleicht können wir das ja noch etwas weiter diskutieren!

Viele Grüsse, Dr. med. Abraxas

Hallo Rolf, alter Verschwörungstheoretiker,

ich kann mich da Vlado nur voll und ganz anschliessen!

Ich möchte Ihnen einen Tip geben: wenn Sie schon Antibiotika propagieren, sollten Sie sich doch wenigstens informieren, wann diese wirken. Eigentlich ganz einfach: bei bakteriellen Infektionen - nicht immer, aber immer seltener :wink:!

Viele Entzündungen sind keine Infektionen, viele Infektionen sind nicht bakteriell etc. Glauben Sie mir, wenn ich eine bakterielle Infektion diagnostiziere, werde ich meinen Patienten das Antibiotikum nicht vorenthalten!

Naja, eigentlich wollte ich mich ja nicht mehr dazu äussern, aber ich glaube Ihre Wahnsymptomatik verschlimmert sich, ich fühle mich daher verpflichtet, Ihnen zu helfen!

Gruss, Dr. med. Abraxas

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Hai, Rolf,

Bloß nicht auf den Patienten hören, das kenne ich doch.
Wenn der Patient Antibiotika möchte soll er das bekommen!
Nieder mit der Rezeptpflicht, die einen freien mündigen
Menschen zum Sklaven eines total korrupten Medizinbetriebes
macht.
Komisch, daß man das bei gesunden Tieren anders sieht und sie
täglich mit Antibiotika füttert.
Für kranke Menschen hat man anscheinend nicht soviel über.
Die sollen ja auch Umsatz machen und nicht gesund werden.

sag mal, von was für „freien mündigen Menschen“ sprichst denn Du? Die Sorte, die bei jedem Schnupfen 'ne halbe Packung Antibiotika fressen und sich damit lauter multiresistente Erreger heranzüchten?
Oder die Sorte, die sich Antibiotika über irgendwelche obskuren Quellen beschaffen und dann ihren Hausarzt verklagen wollen, weil der ihnen „nur“ gesagt hat, daß sie auf Antibiotika der Wirkstoffklasse x allergisch reagieren, aber ihnen keine Liste der genauen Produktbezeichnungen gegeben hat? Oder die Sorte, die den Unterschied zwischen Antihistamin und Antibiotika nicht kennen und einfach alles futtern, solange nur „Anti-“ draufsteht?

Oder hast den Darvinismus zur Lebensphilosophie erhoben und stehst auf dem Standpunkt, daß jemand, der nicht so als Hobby nebenher Medizin studiert hat, aus dem menschlichen Genpool entfernt gehört?

…und die Tatsache, daß Antibiotika in der Tiermast mißbraucht werden, kann ja wohl kaum ein Argument sein…

Sibylle

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Hallo Pettaluma,

Du hast zwar geschrieben, dass Deine Schilddrüsenwerte untersucht wurden, aber leider sind das meistens nur 2 Werte, die da gemacht werden…

Vielleicht kannst Du ja mal nach " Hashimoto Thyreoiditis " googlen, und wenn es nur ist, um es auszuschließen :smile: Ich weiß, dass sich an Hashimotothyreoiditis Erkrankte jahrelang rumquälen, bis es zu einer Diagnose kommt. Dazu benötigt man aber die Werte der Antikörper und genau das ist das Problem… Nicht viele Ärzte sind bereit dazu, sie bestimmen zu lassen…

Die Beiträge von Vlado und Abraxas haben meine vollste Zustimmung, dagegen finde ich Rolfs Beiträge doch recht befremdlich…

Alles Gute,

Grüße von Leonora

Hallo,

Dabei ist das deutsche Wort für Infektion doch Entzündung,oder?
Alle Krankheiten, die in Schübe auftreten sind Infektionen und
bedürfen einer monate-oder jahrelangen Antibiose, je nachdem
wie lange man schon erkrankt ist.

Falsch! Nicht jede Entzündung entsteht aus einer Infektion!!!

Zur Information das Beispiel „Fersensporn“:

„Der Fersensporn ist ein knöchener Fortsatz, der sich unter dem Fersenbein gebildet hat und in Richtung der Zehen reicht. Der Orthopäde benutzt manchmal zusätzlich den lateinischen Namen Plantarfaszitiis, da der Fersensporn zu einer Entzündung der Plantarfaszie führen kann.

Es handelt sich nicht um eine bakterielle Entzündung, die klinischen Symptome ähneln aber einer Entzündung (die Endsilbe –itis steht für Entzündung in der medizinischen Fachsprache). Der im Röntgenbild sichtbare Fersensporn macht oft keine Schmerzen, diese gehen von der gereizten Plantarfaszie aus.“

http://www.medizin-netz.de/icenter/fersensporn.htm

Was, bitteschön, willst Du da antibiotisch behandeln???

Leonora

Hallo, Herr Doktor!

ich kann mich da Vlado nur voll und ganz anschliessen!

Das ist ja auch vollkommen klar!
Sonst wären Sie ja ein Überläufer.
Ich erwarte nicht, daß mir das hier jemand abkauft.
Aber ich fühle mich verpflichtet, aus eigener Erfahrung zu berichten.

Ich möchte Ihnen einen Tip geben: wenn Sie schon Antibiotika
propagieren, sollten Sie sich doch wenigstens informieren,
wann diese wirken. Eigentlich ganz einfach: bei bakteriellen
Infektionen - nicht immer, aber immer seltener :wink:!

Was anderes habe ich, bitte wo, behauptet?

Viele Entzündungen sind keine Infektionen, viele Infektionen
sind nicht bakteriell etc. Glauben Sie mir, wenn ich eine
bakterielle Infektion diagnostiziere, werde ich meinen
Patienten das Antibiotikum nicht vorenthalten!

Und dazu machen Sie eine schöne Laboruntersuchung. Und wenn man nichts findet , ist auch nichts da, basta! Symptome spielen keine Rolle, das Labor wird als unfehlbar eingestuft.
Sie sind auch in diesem System eingebettet und würden auch keine Antibiose mit dieser Patientin machen!
Das ist nach meiner eigenen Erfahrung das Einzige , was dieser Frau vielleicht noch helfen kann und das kann man nur herausfinden, indem man es ausprobiert.
Was spricht dagegen?
Wo bleibt übrigens ihr ärztlicher Rat?
Der bestand doch bis jetzt nur darin, daß sie nicht auf mich hören soll. Und was dann?
Normalerweise werden max.2 Wochen Antibiotika gegeben, so wie es im Beipackzettel steht, und wenn es dann nicht weg ist, ist es eben eine Autoimmungeschichte.So einfach ist das Medizinerleben.
Wie erklären Sie es sich , daß in einem argentinischen Beipackzettel etwas ganz anderes steht, als im deutschen? Da wird ausdrücklich davor gewarnt, die Behandlung nicht zu früh abzubrechen.
Behandlungsdauer bei Sinusítis empfohlen 4 Wochen , Prostatitis 8Wochen und länger.
Da scheint es andere Prioritäten zu geben, nämlich den Patienten und nicht das Geschäft.

Naja, eigentlich wollte ich mich ja nicht mehr dazu äussern,
aber ich glaube Ihre Wahnsymptomatik verschlimmert sich, ich
fühle mich daher verpflichtet, Ihnen zu helfen!

Genauso geht es mir, Herr Doktor. Ich fühle mich verpflichtet, den Leuten vor ihrem Doktor zu warnen.
Daß mir keiner glaubt ,ist mír dabei ziemlich wurscht.
Das kenne ich schon aus Foren, wo ich natürlich auch nur anecke.
Seit dem ich keinen Arzt mehr an mich heranlasse und nur noch ich selber meine Medikamente bestimme, geht es mir richtig gut.
Dabei bin ich seit 34 Jahren an einer MB- oder Borelliose-artigen Infektion erkrankt.Labormäßig bin ich natürlich gesund und leide eben an einer „Autoimmunerkrankung“.Leute, macht Euch im Netz über eure Krankheit sachkundig , geht nicht auf die ersten 1500 Pharmaseiten, die alle das Gleiche predigen, sondern sucht Euch wissenschafliche, unabhängige Seiten heraus.
Glaubt nicht das Märchen von der Autoimmunkrankheit!
Sorry, Herr Doktor, aber das muß einfach raus!
Gruß
Rolf

Wo bleibt übrigens ihr ärztlicher Rat?
Der bestand doch bis jetzt nur darin, daß sie nicht auf mich
hören soll. Und was dann?

Sorry Herr Doktor,
ich muß mich entschuldigen, habe ihre Diagnose weiter oben nicht gelesen.Damit bin ich sogar fast einverstanden.
Ich würde Ihr 2 x 500 Ciproflox verschreiben, 2 Wochen warten, ob Besserung eintritt. Wenn ja, so weitermachen, wenn nein, dann weiter kombiniert mit 1(oder 2) x 200mg Flucanosol (Pilzmittel) verschreiben und einen Monat abwarten.
Wenn nicht besser , anderes Antibiotukum wie Ketek oder Zitromax nehmen.
Nur so konnte mir geholfen werden und diese Antibiose mache ich mittlerweile seit über 3 Jahren.
Wenn man gegen Pilze und Bakterien etwas machen kann, dann sollte man das auch tun.
Wenn es eine Virus- infektion ist, gibt es schon weniger Mittel.
Aber auch bei einer Virusinfektion wirkt ein Antibiotikum, wie wir das alle bei einer Grippe kennen.
Antibiotika stärken die Immun-Abwehr, der Körper braucht keine Bakterien mehr zu bekämpfen und kann sich ganz auf die Viren konzentrieren.
Gruß
Rolf

Oh mann,…
ich frage mich wirklich, wie ich ohne die tägliche Dosis Antibiotika so weit kommen konnte,…
ganz im Ernst: inzwischen hat hier glaube ich jeder mitbekommen, dass Sie Antibiotika für ein essentielles Grundnahrungsmittel halten… so wichtig wie das tägliche Brot! Es sei Ihnen gegönnt! Wenn das Ihre persönliche Einstellung ist, akzeptiere ich das gerne. Aber akzeptieren Sie bitte auch, dass die breite Masse diese Meinung aus gutem Grund nicht teilt. Lassen Sie doch wenigstens die Leute, die noch ein Fünkchen Verstand (und vielleicht auch ein gesundes Verhältnis zu ihrem Arzt) haben in Frieden und tun, was sie selbst für richtig halten…
Und tun Sie mir bitte noch einen Gefallen und hören Sie endlich auf, ständig immer und immer wieder pauschal die Fachleute, die – im Gegensatz zu Ihnen – Ahnung haben und wissen, wovon sie sprechen (ja, richtig: ich meine Ärzte!) zu attackieren. Es zwingt Sie ja niemand zum Arzt zu gehen, nur um dessen „Profitgier“ zu befriedigen… So schlau wie Sie sind, können Sie sich ja sicher selber helfen (hoffentlich gehen Sie nicht irgendwann drauf dabei bei soviel Fachkompetenz).

Mit einem Kopfschütteln
Sprotte

P. S. So, dass musste jetzt auch mal raus :wink:

P. P. S. Antiobiotika wirken nicht bei Virusinfektionen! Sie stärken
auch nicht das Immunsystem, sondern legen es lahm!
Diese Tatsache ändert sich auch dadurch nicht, dass Sie
gebetsmühlenartig immer und immer wieder was anderes
behaupten.

P.P.P.S. Dass Sie mir das nicht glauben, ist mir auch völlig schnurz!

Hallo Rolf,

Nur so konnte mir geholfen werden und diese Antibiose mache
ich mittlerweile seit über 3 Jahren.

Prost Mahlzeit !!!

Wenn man gegen Pilze und Bakterien etwas machen kann, dann
sollte man das auch tun.

Tja, gerade durch ein Antibiotikum geraten die Pilze außer Rand und Band, das sollten Sie schon auch einmal bedenken

Aber auch bei einer Virusinfektion wirkt ein Antibiotikum, wie
wir das alle bei einer Grippe kennen.

Es wirkt dann, wenn sich auf der durch eine Virusinfektion geschwächten Schleimhaut Bakterien festgesetzt haben - also bei einer Sekundärinfektion.

Antibiotika stärken die Immun-Abwehr, der Körper braucht keine
Bakterien mehr zu bekämpfen und kann sich ganz auf die Viren
konzentrieren.

Meine Güte… Sie haben wahrlich eine etwas schräge Einstellung…

Leonora

… Kennt jemand diese Symptome - Ergänzung…?
Danke erst einmal allen, die mir hier etwas zu meiner Anfrage hereingeschrieben habe.

Als kleien Ergänzung…eine nette Antibiotikabehandlung mit all den Nebenwirkungen (Pilze und Co. zitternde Hände, Schreckhaftigkeit und und und…) habe ich auch schon hinter mir…wegen „normaler“ Grippe die nicht weg ging und wegen Helicobacter.

Dabei hatte ich die letzten Jahre bewußt auf Antibiotika verzichtet, weil mir die Nebenwirkungen einfach zu viel waren.

Übrigends haben sich parallel zu meinem Haarausfall auch die Beschaffenheit meiner Nägel verändert - Längstrillen.
Blutwerte sind aber bezüglich Vitamine in Ordnung.

War wegen dem Haarausfall auch heute in der Uniklinik Würzburg und kann nur sagen, der Arzt bei dem ich Vorstellig wurde hatte es nicht mit dem Rechnen.

Ich erwähnte das der Haarausfall - Kopfhautjucken nun schon über 6 Monate anhält…nachdem ich ihm dann meinen aktuellen Werdegang erzählt hatte…Antibiotika erste mal nach 5 Jahren vor 6 Wochen und Blinddarm OP vor 4 Wochen, Dämmerspritze für Magenuntersuchung usw… war für Ihn klar das dieses die Auslöser für meinen Haarausfall seien,dazu kann ich nur sagen Mathe 6!

Gibt es noch weitere Ideen - Vorschläge - wie gesagt ich wäre für jeden Tipp sehr dankar…

Gruß aus Bayern
Claudia

P. P. S. Antiobiotika wirken nicht bei Virusinfektionen! Sie
stärken
auch nicht das Immunsystem, sondern legen es lahm!
Diese Tatsache ändert sich auch dadurch nicht, dass
Sie
gebetsmühlenartig immer und immer wieder was anderes
behaupten.

P.P.P.S. Dass Sie mir das nicht glauben, ist mir auch völlig
schnurz!

Die führenden Fachgesellschaften in Deutschland auf dem Gebiet
der Infektiologie

die Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie e. V. (PEG)
die Deutsche Gesellschaft für Infektiologie e.V. (DGI)
sowie die Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM)
haben sich zusammengeschlossen, um das Problem der Antibiotika-Resistenz und deren Ausbreitung in Deutschland wissenschaftlich zu erforschen und geeignete Strategien zur Bekämpfung zu erarbeiten.

„Antibiotika schädigen das Immunsystem“

Auch wenn es dem einen oder anderen besonders tapfer erscheint, dem Organismus die Erledigung von Krankheitserregern selbst zu überlassen - das klappt nicht immer!

Stress, eine vorübergehende Abwehrschwäche oder eine große Anzahl von Bakterien können jeweils der Grund dafür sein, dass der Körper mit der Infektion nicht zurechtkommt.

Bereits die bakteriostatische Wirkung von einigen Antibiotika trägt dazu bei, dass die Keimzahl im Organismus abnimmt und die Abwehrzellen besser in der Lage sind, einen Infekt selbst zu bekämpfen. Auch mit Antibiotika hat das Immunsystem eine klare Aufgabe: Zellmüll abgetöteter Bakterien zu beseitigen.

Und hier die entsprechende Webseite zum nachlesen:
http://zuendstoff-antibiotika-resistenz.de/frame.html
Gruß
Rolf

Symptome der Autoimmunerkrankungen
Hallo!
Alle genannten Symptome können bei den autoimmunerkrankungen die mit der Schilddrüse zu tun haben vorkommen.

Menschen, die diese Krankheitsbilder haben (also diese Antikörper in sich haben), haben das ein Leben lang und dürfen kein Blut spenden, weil sie sonst andere damit anstecken. Könnte ja sein, dass sich in deinem Fall jemand nicht daran gehalten hat (vielleicht ja auch nur aus Nichtwissen).

Wenn die Schilddrüse schonmal umfangreich untersucht worden ist, dann wäre es nett, wenn du hier eine Rückmeldung über die Ergebnisse der Antikörper „TPO“, „TRAK“ und „TG-AK“ schreiben würdest, weil’s uns ja auch interessiert ob wir richtig oder falsch liegen. Wenn die Antikörper nicht gemessen worden sind, dann solltest du das dringend nachholen, denn damit wird Hashimoto und Morbus Basedow diagnostiziert.

Gruß
Forrest

Sehr geehrte Forums-Mitglieder, liebe Claudia,

ich kann dir leider bei deinem problem nicht helfen und muss ehrlich sagen: ich habe vollstes mitleid mit dir, und ich könnte mir nicht vorstellen, wie ich eine solche situation aushalten sollte.
Aber was ich eigentlich sagen wollte ist, dass sich die Postings jetzt mehr und mehr darauf beschränken, sich gegenseitig zu beweisen, wer im unrecht ist und das eigentliche problem ausser acht gelassen wird. Überdies finde ich solche schon an Beleidigung angrenzenden Antworten von @Rolf niveaulos und war ebenso geschockt, dass er davon ausgehen kann, dass Antibiotika DAS Wundermittel schlechthin ist. Aber bitte, jeder wie er will!
Ich hoffe nur, liebe Claudia, dass sich wieder jemand des Ursprungsproblems annimmt und dir wertvolle Tipps zuteil werden lässt!

Mit freundlichen Grüßen
und gute Besserung
Sara

Hallo Rolf!

Sie scheinen mich mißzuverstehen…

ich habe nicht behauptet, dass Antibiotika das Immunsystem schädigen, sondern dass sie immunsupressiv wirken. Das ist ein Unterschied!

Dass Antibiotika ausschließlich bei bakteriellen Infektionen wirksam sind, wird auf der von Ihnen genannten Webseite ebenfalls ausdrücklich erwähnt.

Außerdem habe ich nicht grundsätzlich etwas gegen Antibiotika. Wenn ihr Einsatz sinnvoll ist, nehme ich sie auch. Aber dann bekomme ich sie auch von meinem Arzt verschrieben. Was mir gegen den Strich geht ist, dass Sie so tun, als würden Antibiotika alles und jeden heilen und wären dabei noch völlig ungefährlich. Das sind sie aber nun mal nicht. Deswegen bin ich dankbar, dass diese Mittel verschreibungspflichtig sind und sich nicht jeder aufs Geradewohl hinaus selbst therapieren kann. Nochmal: Antibiotika - ja, wo es Sinn macht: Bei bakteriellen Infektionen. Aber nicht bei jedem Schnupfen. Und diese Entscheidung sollte im Einzelfall der Arzt nach sorgfältiger Abwägung zusammen mit seinem Patienten treffen. Ich weiss ja nicht, welche Erfahrungen Sie gemacht haben, aber bis jetzt hatte ich da keinerlei Probleme mit meinen Ärzten.

Einen schönen Abend wünscht Ihnen

Sprotte

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