Kennt wer CLARA?

PKV? Was ist das?
Kennen Sie Clara? Es handelt sich
hierbei um eine virtuelle Dame auf
der Internetseite
www.die-gesundheitsreform.de.
Clara beantwortet im Auftrag des
Gesundheitsministeriums Fragen, die
sich auf die Gesundheitsreform b e-
ziehen. Wir haben Clara interviewt,
um zu testen, wie das Ministerium zur
Privaten Krankenversicherung steht.
Das Ergebnis ist ernüchternd:
Was halten Sie von der Privaten Kran-
kenversicherung?
Antwort: Mein Lieblingshobby ist:
Besucher ärgern. Vor allem solche,
die mir Fragen über mein Privatleben
stellen. Aber Scherz beiseite: Ich bin
eine engagierte virtuelle Ratgeberin
und habe keine Zeit für Hobbies. Ich
erkläre Ihnen alles, was Sie wissen
wollen, zur Gesundheitsreform.
Nein, Sie verstehen mich nicht. Private
Krankenversicherung. PKV!
Antwort: Grundsätzlich ist der Leis-
tungsumfang bei allen gesetzlichen
Krankenkassen gleich. Allerdings sind
Wettbewerbselemente eingeführt
worden, die für Sie als Patientin oder
Patient durchaus Bedeutung haben.
Sie sollten bei der Wahl Ihrer Kran-
kenkasse also nicht nur auf den Bei-
tragssatz, sondern auch auf das An-
gebot achten. Darf ich Ihnen erläu-
tern, worauf Sie bei einem
Krankenkassenwechsel achten sollten,
oder wie Sie erfahren können, wofür
Ihre Krankenkasse die Beitragsgelder
ausgibt?
Ich hätte nur gerne gewusst, warum
viele Menschen daran gehindert
werden, sich privat zu versichern.
Antwort: Die Spezies Mensch hat es
nicht leicht, das sagt auch ein philip-
pinisches Sprichwort: Leicht ist es,
geboren zu werden, aber hart, ein
Mensch zu werden.
Clara, ist bei Ihnen alles o.k.?
Antwort: Können Sie Ihre Eingabe
noch einmal konkretisieren?
Gut, ein letztes Mal: Warum nutzen
Sie nicht die Erfahrungen der privaten
Krankenversicherungsgesellschaften
für Ihre Reformpolitik?
Antwort: Vielleicht interessieren Sie
sich für die beitragsfreie Familienver-
sicherung und möchten wissen, bis
wann Ihre Kinder familienversichert
sein können? Oder ob auch für En-
kelkinder eine beitragsfreie Familien-
versicherung möglich ist? Ich kann
allerdings auch etwas über die Bei-
tragsbemessungsgrenze und die
Versicherungspflichtgrenze erzählen.
Also zur Versicherungspflichtgrenze.
Warum muss die so hoch sein?
Antwort: Die Versicherungspflicht-
grenze, ab der ein Wechsel in die
private Krankenversicherung für Sie
möglich ist, liegt 2004 bei einem
monatlichen Bruttoeinkommen von
3.862,50 € (46.350 € im Jahr).
Und 2005?
Ich kann Ihnen nicht folgen, um was
für Zahlenangaben geht es hier gera-
de?
Danke für das Gespräch.
Ich habe zu danken. Es war mir ein
Vergnügen, mit Ihnen zu sprechen.

Oder sollte ich das lieber in die Witzseite stellen?
Grüße
Raimund

Na na na
Genau das gleiche passiert auch z.B. auf yellostrom.de wenn man dort die virtuelle „Dame“ mit unsinnigen Fragen konfrontiert.

Nein, Fragen zur PKV sind natürlich nicht unsinnig, aber vermutlich denken sich die Betreiber der Seite, das es ja um die Reform geht und nicht um irgendwelche Grundsatzdiskussionen zum Thema PKV/GKV.

Ich finde nicht, dass das was ist, worüber man sich aufregen sollte, denn wen man nur lange genug sucht, wird man immer wieder solche Dinge finden.

Ja, Witzebrett wäre passender gewesen, denn hier in diesem Brett könnte ja schon wieder der Eindruck entstehen… ach was solls :smile:))

Ich fands witzig und weiß es einzuordnen, hoffentlich andere Leser dieses Postings auch.

*zwinkernde*Grüße Jörg

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

momentan zur Fortbildung
Nach Deinen Fragen hat Ulla die Clara erstmal zur Fortbildung geschickt… :smile:

Kosten
und wenn man bedenkt, was diese Webseite gekostet hat!!!
Grüße
Raimund