Kenntnisse Schneelastzone?

es geht um einen Neubau mit einem Walmdach, ca. 25 Grad Neigung in der Schneelastzone 1, 410 Höhenmeter. Das Dach wird lt. gefundenen Berechnung mit 0,53 k/N angegeben.
Wie sieht es aus, wenn das Haus nicht in einer Schneelastzone gebaut wird? Macht dies einen Unterschied, was z. B. die Dachbalken anbelangt? Weiß jemand per Zufall, ob dies einen großen Unterschied in der Statik macht?

Hallo !

Was meinst Du denn damit „nicht in einer Schneelastzone“ gebaut,in Deutschland wäre das aber nicht möglich.
Schließlich ist Zone 1 bereits die schwächste Zone,niedrigere gibts nicht.
Ganz Deutschland ist in Zonen eingestellt von 1 bis 3 mit Untergruppen 1a und 2 a. Da ist dann aber kein Fleckchen frei.

Und 0,53 kN/m² ist er errechnete Minderungswert aus der Dachneigung,denn für Zone 1 nimmt man mind. 0,65 kN/m² an.

MfG
duck313

Hallo Duck,

Danke für Deine Antwort. Es wird ein Haus gebaut jetzt will man dem Bauherrn eine Rechnung stellen wegen der „Schneelastzone 1“, d. h. das Haus bekommt dann stärkere Dachbalken, etc.
Da lt. Deiner Aussage die Zone 1 die schwächste Schneelastzone ist, müsste man doch davon ausgehen, dass in dem Fall keine Verstärkung gebraucht wird, sondern der normale, im Vertrag vereinbarte Standard zum Tragen käme, oder?

Grüße
Laramaus

Hallo !

So sehe ich es auch.

Die örtliche Baugenehmigungsbehörde kann schärfere Auflagen machen als sich aus der reine Schneelastzone ergeben würde,auch kann es wegen der Dachform (Gauben) Bereiche auf dem Dach geben,wo mit Schneeanhäufung gerechnet werden muss.
Dort müsste man dann das Gebälk verstärken.

Aber beim genannten Wert 0,53 kN/m² sehe ich das alles nicht.

mfG
duck313

Und welchen Unterschied macht es dann bei Schneelastzone 2? (falls man das so überhaupt beantworten kann)