„So schwer ist es doch nicht …
Einige Verlage sträuben sich immer noch gegen die neue deutsche Rechtschreibung, die so neu ja auch nicht mehr ist, schließlich wird sie seit August 1998 in unseren Schulen gelehrt. Bis zum Sommer 2005 gilt die alte Schreibweise als überholt aber nicht als falsch, spätestens dann müssen Sie sich jedoch umstellen. Wir helfen, damit Sie nächstes Jahr nicht auf dem falschen Fuß erwischt werden.“
http://aol.wissen.de/xt/default.do?MENUNAME=Special_…
Gruß, Veritas
Hi!
„So schwer ist es doch nicht …
Einige Verlage sträuben sich immer noch gegen die neue
deutsche Rechtschreibung, die so neu ja auch nicht mehr ist,
schließlich wird sie seit August 1998 in unseren Schulen
gelehrt. Bis zum Sommer 2005 gilt die alte Schreibweise als
überholt aber nicht als falsch, spätestens dann müssen Sie
sich jedoch umstellen. Wir helfen, damit Sie nächstes Jahr
nicht auf dem falschen Fuß erwischt werden.“
http://aol.wissen.de/xt/default.do?MENUNAME=Special_…
Hmmm…
Was möchtest du uns damit sagen? Etwa dieses:
http://www.br-online.de/kultur/literatur/lesezeichen…
oder dieses:
http://www.lehrling.at/news/index.asp?ID=1048
oder dieses:
http://forschungsgruppe.free.fr/quam.pdf
http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=k&ress…
Wir sind - auch nach dem 1.August 2005 - mit der Rechtschreibreform offenbar noch lange nicht durch.
Grüße
Heinrich
Lieber Veritas,
ich werde auch nach 2005 nicht anstehen so recht zu schreiben, wie es mir passt. Einige der eingeführten Regelungen sind sinvoll und entsprechen meinem Sprachgefühl. Bei anderen sträubt sich hingegen meine Feder und die Tastatur sperrt sich gegen Unsinniges und Überreguliertes.
Wenn deswegen mich jemand einer etwas veralteten Rechtschreibung zeiht, werde ich gut damit leben können.
Ich weiß mich in guter Gesellschaft, wenn ich Substantiv und Partizip, Infinitiv und Verb, Adjektiv und Verb etc. weiterhin bei Bedarf zusammen schreibe und nicht irgendwelchen sprachlichen Unsinn zusammenschreibe, nur um dem Diktat nationaaler Oberlehrer Genüge zu tun.
Auch beim Schreiben sollte die Form der Funktion folgen und das ausdrücken, was der Schreiber seinem Leser mitteilen möchte.
Gerade das Beispiel mit dem Zusammenschreiben macht das deutlich. Ich kann ein Buch zusammen schreiben (mit einem anderen Autor) ich kann Wörter zusammen schreiben (um ihren engen Sinnzusammenhang zu unterstreichen) oder ich kann Blödsinn zusammenschreiben.
Grüße
Eckard (teilweise NDR-resistent)
mir doch wurscht…
Hallo!
Wenn ich mich recht erinnere, hatte unser allergnädigster König, ähh, hochverehrter Kanzler seinerzeit verlautbart, daß wir ja mündige Bürger wären und uns demzufolge selbst entscheiden dürften…
Das habe ich getan - für mich existiert diese sogenannte „neue Rechtschreibung“ schlichtweg nicht.
Warum sollte ich mich von alten (nicht immer logischen) auf neue ungewohnte (und mindestens ebenso unlogische) Regeln umstellen?
So wie ich es damals gelernt habe, schreibe ich auch heute - und werde das auch in Zukunft tun!
Schimpfe man mich halt „ewiggestrig“ - das berührt mich nicht.
Das Schriftdeutsch wurde durch die Reform keinesfalls vereinfacht, sondern nur verändert - diese ganze Herumreformiererei war in meinen Augen bloßer blinder Aktionismus.
So einen Quatsch mache ich nicht mit…
Schönen Gruß,
Robert
*der sich im Antiquariat noch ein paar Wörterbücher aus der Zeit gekauft hat, als die Bücher noch nicht vor Fehlern strotzten*
Unter falscher Flagge segeln.
Hi Veritas,
gutes Deutsch beginnt damit, die Dinge beim Namen zu nennen. Der Test, den Du da anpreist, fragt nicht nach der deutschen Sprache, sondern nach Kenntnissen zur Neuen Deutschen Rechtschreibung. Für mich immer noch ein feiner Unterschied - die NDR trifft in wenigen Fällen ins Schwarze, die meisten Regelungen sind überflüssig bis bescheuert (oder doch beschäuert?). Was taugt, wird benutzt, der Rest wird eingestampft.
Es hätte ja einen einzigen guten Grund für eine Reform gegeben: Die Lehrer vor den A… zu schützen, die wegen strittiger Benotung ihrer Sprösslinge zum Anwalt rennen. Leider ist die NDR dermaßen verworren und unschlüssig angelegt, dass dem Gezänk eher noch Tür und Tor geöffnet wurden.
Gruß Ralf
Hi Veritas,
ich habe vor der Reform, bedingt durch eine Rechtschreibschwäche, falsch geschrieben und werde es in Zukunft auch tun; nur eben etwas anders falsch 
Gandalf
Hallo Veritas!
Es zeugt nicht gerade von eigenständigem Denkvermögen, wenn man Regeln
sklavisch befolgt, auch wenn man darin offensichtlichen Unsin entdeckt.
Ich will hier keine Aussagen wiederholen. Deshalb schließe ich mich inhaltlich voll dem Beitrag von Eckard an! (+1*)
Außerdem bin ich der Meinung, daß solche Leute die ihren Verstand gebrauchen, sich durch irgend etwas von den anderen unterscheiden sollten.
In diesem Sinne, freundliche Grüße
Alexander Berresheim