Hey,
mal ne Frage: Ich beabsichtige, in eine andere Wohnung umzuziehen. Nun wurde seitens des Vermieters ein Energiekennwert von 122 kWh/(m²*a) angegeben. Lt. E-Ausweis ist das ja ein recht guter Wert.
Rechne ich die verbreitete Formel zur Bestimmung dieses Wertes für mein derzeitiges „Frost-Hüttchen“ durch, komme ich dort anhand des Verbrauchs in kWh und der Fläche auf nen Wert
Hi,
wie wurde der Energieausweis der neuen Wohnung erstellt? Ist der über den bisherigen Verbrauch erstellt worden oder ist das ein Bedarfsausweis? Von wann ist der Ausweis (Ausstelldatum)?
Beim Verbrauch ist das so eine Sache, das hast Du ja selbst bemerkt: Wenn jemand im Winter mit Badeklamotten im Haus spazieren will, dann hat der natürlich einen etwas höheren Verbrauch als jemand der mit Norweger-Pulli herum rennt. Von daher kannst Du Verbrauchsausweise eigentlich in die Tonne treten.
Beim Bedarfsausweis wird ein standarisiertes Umfeld zu GRunde gelegt (z.B. 19°C/21°C Innenraumtemperatur, Warmwasserverbrauch 12,5 kWh/m² usw.), d.h. hat man 2 Bedarfsausweise von 2 Wohnungen kann man gut unterscheiden wo man vermutlich mehr Energie verbrauchen wird. Allerdings kannst Du aufgrund eines Bedarfsausweises natürlicht nicht auf den zukünftigen eigenen Verbrauch schließen!
die 50kWh/m² kann ich mir nicht vorstellen, hier hast Du sicherlich zu viel Fläche einbezogen bzw. du heizt gar nicht
Als Bezugsfläche gilt die WOhnfläche, d.h. wenn Du z.B. dein SChlafzimmer nie heizt, dann reduzierst Du den Verbrauch auf die Fläche bezogen natürlich gewaltig.
Wobei DU eines noch beachten musst: Der Heizungsverbrauch wird noch mit einem Klimafaktor versehen, je nach Witterung und Lage wird der Kennwert mit einer Zahl zwischen 0,8 und 1,3 multipliziert. Daten hierfür findest Du beim DWD, bzw. wenn Du ganz lieb fragst und mir deinen Heizungsverbrauch der letzten 3 Jahre, die Wohnfläche und deine PLZ schickst, dann lass ich das kurz durchrennen (allerdings ohne Gewähr!)
Selber Hey!
Du bringst da einige Sachen durcheinander!
Wenn Du Dir die NKA zeigen läßt, reicht es auf die kWh zu achten - den Preis pro kWh handelst Du mit Deinem Versorger aus!
Grundsätzlich ist ein Ausweis IMMER für das ganze Haus!!
Einzelne Wohnungen werden nicht berechnet. Es kann sein, dass Du zB als einziger im Haus eine Einscheibenverglasung hast und die anderen alle aber Passivhausfenster. Das ergibt evtl. einen guten Ausweiswert - aber deine Butze ist dann immer noch kalt!
Die Tachoanzeige im Ausweis bezieht sich auf den Primärenergieverbrauch - er stellt nicht den Heizenergieverbrauch dar! Dieser Tachowert ändert sich ganz schnell von ganz viel auf ganz wenig wenn man nur von einer Elektroheizung auf einen Pelletofen umstellt.
Bei einer gewünschten Behaglichkeit würde ich in der neuen Wohnung auf gut gedämmte Fenster achten damit die einfallende Kälte keinen Luftzug erzeugt. Möglichst Wohnungen im EG meiden da man dort erfahrungsgemäß im Winter immer kalte Füße hat - im Sommer kann das natürlich von Vorteil sein:wink:
Grüße CP
Also,
wir lagen rein mit Heizung bei 50 m² BF (PLZ 01…):
2007: 1672 kWH (74.000 kWh insg. im Haus)
2008: 2754 kWh (70.000 kWh insg. im Haus)
2009: 2271 kWh (45.000 kWh insg. im Haus, viel Leerstand)
Kalt war es wie geasagt trotz allem immer, Abends 20 °C, morgens 13°C - 14°C. Beheizt haben wir immer nur 1 Zimmer (25 m²). Die Gesamtkosten für die Heizung in der Summe stiegen von Jahr zu Jahr, auch von '08 zu '09.
Wenn die genannten Werte in einem Energieverbrauchsausweis stehen, geben sie an, welchen durchschnittlichen Energieverbrauch in den letzten 3 Jahren dort vorlagen. Je mehr Wohnungen oder Wohnfläche das Gebäude hat, um so besser kann man auch zukünftig von diesem Wert ausgehen. Verteilt sich der Energieverbrauch aber auf wenige Wohnungen, ist dieser Wert stark nutzerabhängig. Bin ich den ganzen Tag mit 2 Kleinkindern oder der Oma in der Wohnung und heize gut, weil ich es warm haben will, hab ich einen viel höheren Verbrauch als jemand, der 10-12 Std. am Tag gar nicht da ist und wenig heizt. Die Werte sind also stark nutzerabhängig.
Werte von 50 - 60 kWh/(m²*a)deuten auch auf ein gut gedämmtes Gebäude hin, hier sollten die Heizkosten wesentlich geringer sein als im seitherigen Gebäude.
Gruß JM
Hi,
ich komme auf einen Wert von ca. 48 kWh/m² (wie gesagt ohne Gewähr!). Vermutlich habt ihr wirklich sehr sehr wenig geheizt. Wenn die neue Wohnung besser gedämmt ist, solltet ihr bei gleichem Verhalten auch besser da stehn…
Grüße
Energieausweise können auf Grundlage des Verbrauchs oder des Bedarfs (Rechenmodell mit normierten Kennwerten) ermittelt werden. Auch werden Ausweise immer für ganze Gebäude ausgestellt, so dass die Aussagekraft für eine einzelne Wohnung bedingt hoch ist (Wohnung im ersten Stock ist natürlich besser - sofern darüber noch eine Wohnung kommt - als im Erdgeschoss bei schlecht gedämmter Kellerdecke).
Die Kennzahl im Verbrauchsausweis lässt nur bedingt auf die energetische Qualität des Gebäudes schließen, da das Heizverhalten des Vormieters mit entscheidend ist.
Zum Thema gibt es eine leicht verständliche Informationsbroschüre „Energieausweis für Gebäude - nach EnEV 2009“, diese liegt kostenlos zum download unter www.solaroffice.de/Publikationen.
MfG
K. Lambrecht
Hey,
mal ne Frage: Ich beabsichtige, in eine andere Wohnung
umzuziehen. Nun wurde seitens des Vermieters ein
Energiekennwert von 122 kWh/(m²*a) angegeben. Lt. E-Ausweis
ist das ja ein recht guter Wert…
MIr fällt auf, dass die Fragesteller sich so gut wie nie bedanken. Dieser hier hat nun
4 Antworten erhalten und zeigt absolut keine Reaktion. Was soll das?
Nun gut, wenn Spam gewünscht ist, bedanke ich mich fleißig nach jeder Antwort statt 1x gesammelt nach einer Woche Wartezeit.
Danke an alle, hier mal in gesammelter Form. 
Wenn Du meinst, dass eine Reaktion als Spam bewertet wird…
Nun gut, wenn Spam gewünscht ist, bedanke ich mich fleißig
nach jeder Antwort statt 1x gesammelt nach einer Woche
Wartezeit.
Danke an alle, hier mal in gesammelter Form. 
Das lässt sich schwer sagen wenn man nicht weiß, ob es ein verbrauchsorientierter Ausweis (dann kann man nur sehen, wie viel die letzten Mieter verbraucht haben. Wenn die gerne bei 15 Grad gewohnt haben oder die Wohnung gar nicht vermietet war sagt das wenig) oder ein bedarfsorientierter Ausweis (da wird nach Normwerten der Verbrauch ausgerechnet) ist. Mehr dazu finden Sier hier: http://www.enbausa.de/finanzierung-beratung/energiea…. Wenn Sie wissen, welchen Ausweis das Objekt hat (das muss der Vermieter Ihnen sagen), lässt sich vielleicht mehr sagen. Freundlichen Gruß, Pia Grund-Ludwig
Genau, die letzte Nebenkosten-Abrechnung sagt weit mehr aus als irgendwelche Rechnungen.