Liebe Wissende,
kennt jemand die „Kermesbeere“ und könnte mir sagen, wo ich in Norddeutschland eine solche für meinen Garten erwerben könnte?
Danke und
herzliche Grüße
Helmut
Liebe Wissende,
kennt jemand die „Kermesbeere“ und könnte mir sagen, wo ich in Norddeutschland eine solche für meinen Garten erwerben könnte?
Danke und
herzliche Grüße
Helmut
Hallo Helmut,
Angebote von Versandgärtnereien liefert Google mit den botanischen Namen Phytolacca americana (das ist die bekanntere, weiße Blüten, schwarze Beeren) und Phytolacca acinosa (das ist die japanische, rosa Blüten).
Kermesbeeren sind ziemlich gut aus Samen zu ziehen, ich frage mich, warum sie so wenig angeboten werden.
Wenn Du das probieren willst, schick mir eine mail, und ich schenk Dir im Spätsommer paar Samen von meiner KB (P. americana).
Schöne Grüße
MM
schenk Dir im Spätsommer paar Samen von meiner KB (P.
americana).
Kermesbeeren wachsen in südlichen Teilen Frankreichs wild und, wenn man sie läßt, in rauhen Massen in und neben Flußbetten: Sind sie denn überhaupt für ein Gedeihen in unserem Klima gerüstet?
MfG
Gisela
Hallo Gisela,
im Weinbauklima: Ohne Einschränkung - wurde wegen der intensiven roten Farbe ungefähr wie Dornfelder verwendet, ist allerdings etwas giftiger als dieser
. Im Nordwesten mit atlantischen Wintern auch. In rauheren Klimaten und in Mitteldeutschland nur in geschützter Lage und mit Winterschutz.
Die Pflanzen machen eine Mordspfahlwurzel, ziehen jährlich ein, und mit dem Wurzelstock nimmt die Vitalität zu. In den ersten zwei-drei Jahren ist ein Winterschutz (Deckreis, Laub) sicher richtig. Wenn es die ersten Triebe zur Kalten Sophie wegputzt, hat die Wurzel genug Reserven, um nochmal nachzuschieben. Wenn man sie aus Samen ziehen will, sollte man im März anfangen: Damit von Anfang an genug Licht da ist, aber die Pflanzen im Herbst schon weit genug entwickelt sind.
Ein Neophyt bleibt die Pflanze, so oder so. Aber in dem Ausmaß wie im Midi wuchern sieht man sie selbst hier in Deutsch-Kalifornien nicht.
Schöne Grüße
MM