kernel_stack_inpage_error

Hallo liebe Experten,

ich weiss, ich bin nicht der einzige, der dieses problem hat, jedoch ist meines, glaube ich, anders.

Bei mir „schaltet“ sich der pc mitten im betrieb ab. zumindest hört es sich so an. windows bleibt auf dem schirm, die maus bewegt sich, jedoch kann ich nichts anderes machen.
ich muss ihn neu starten.
einmal hat er sich sogar selbsttätig ausgeschaltet, woraufhin ich dann „automatischen neustart“ deaktiviert habe.
nun zeigte er mir KERNEL_STACK_INPAGE_ERROR auf dem bluescreen an.

meine festplatte hat keine defekte (laut chkdsk), ist allerdings schon 8 jahre alt. eine neue liegt bereit, ich hatte jedoch noch keine zeit für eine 1:1 kopie.

kann es überhaupt an der festplatte liegen?
virenfrei bin ich, zumindest laut antivir.

mein system:

Betriebssystem Microsoft Windows XP Home Edition SP2 (genuine)

CPU Typ AMD Athlon 64, 2419 MHz (11 x 220)
MSI K8MM-V (MS-7142) (3 PCI, 1 AGP, 2 DDR DIMM, Audio, Video, LAN)
Arbeitsspeicher 1024 MB (DDR SDRAM)
Radeon X1650 Series Secondary (256 MB)
Laufwerk #1 - IBM-DPTA-372050 (19 GB)
Laufwerk #2 - Maxtor 6Y120P0 (114 GB)

ich bemerke gerade, dass everest meiner grafikkarte nur 256 mb zuweist, sie hat aber 512mb ??

für hilfe sehr dankbar,

flores

einmal hat er sich sogar selbsttätig ausgeschaltet, woraufhin
ich dann „automatischen neustart“ deaktiviert habe.
nun zeigte er mir KERNEL_STACK_INPAGE_ERROR auf dem bluescreen
an.

Lesefehler auf der Festplatte. Das kann - neben einem physikalischen Festplattendefekt - natürlich auch durch einen Treiber, der sich in den Festplattenzugriff einhängt, verursacht werden. Beliebte Kandidaten: Virenscanner, Online-Defragmentierer, Kopierschutzknacker, usw. Letztere deshalb, weil sich Festplatten und CD-ROM Laufwerke oft einen Controller teilen müssen.

meine festplatte hat keine defekte (laut chkdsk)

Chkdsk macht keinen Oberflächentest, sonden testet nur das Inhaltsverzeichnis. 99% der Platte wurden also nicht getestet. Versuchs nochmal,z.B. mit HDTune (Freeware).

…Armin

Lesefehler auf der Festplatte. Das kann - neben einem
physikalischen Festplattendefekt - natürlich auch durch einen
Treiber, der sich in den Festplattenzugriff einhängt,
verursacht werden. Beliebte Kandidaten: Virenscanner,
Online-Defragmentierer, Kopierschutzknacker, usw. Letztere
deshalb, weil sich Festplatten und CD-ROM Laufwerke oft einen
Controller teilen müssen.

gestern abend habe ich auch noch hdtune drüberlaufen lassen, v2.53,
hat aber nichts gefunden. muss ich jetzt wegen eventueller treiberkollisionen mein system neu aufsetzen?
nötig wärs ja wieder mal, win ist schon seit einem vollen jahr ohne neuinstallation auf meinem rechner. VIEL ZU LANGE :wink:
trotzdem würde ich das gerne umgehen.

ich hatte vor, meine alte platte (20GB) mit pci_clonemaxx auf eine neue(80GB) 1:1 zu kopieren. gibt es dabei probleme? auf dem volume ist natürlich windows drauf.

Hallo Armin,

meine festplatte hat keine defekte (laut chkdsk)

Chkdsk macht keinen Oberflächentest, sonden testet nur das
Inhaltsverzeichnis. 99% der Platte wurden also nicht getestet.

Seit wann nicht mehr ??
Mein CHKDSK kann das noch, wenn man den entsprechenden Parameter setzt.

MfG Peter(TOO)

Hallo Armin,

meine festplatte hat keine defekte (laut chkdsk)

Chkdsk macht keinen Oberflächentest, sonden testet nur das
Inhaltsverzeichnis. 99% der Platte wurden also nicht getestet.

Seit wann nicht mehr ??
Mein CHKDSK kann das noch, wenn man den entsprechenden
Parameter setzt.

Natürlich gibt es den /R noch, ich hatte ihn erfolgreich verdrängt. Nur mein Vertrauen in den Schalter, und in Microsofts „Fehlerbehebungstools“ ist etwas angeknackst, und das seit sagen wir mal knapp 20 Jahren :smile:

Ich kann mich noch lebhaft an meinen ersten (und letzten) Einsatz von /R (XP SP-2) erinnern. 1: Meldung, sorry, kann die Festplatte grad nicht checken, mach ich beim nächsten Boot. 2: beim nächsten Boot 5 Phasen mit irgendwelchen Checks, nach Stunden (!) tatsächlich ein Fehler gefunden und „behoben“, nach weiteren Stunden weiterer Checks ein Neustart … 3: beim nächsten Boot 5 Phasen mit irgendwelchen Checks, und so weiter, und so weiter. Es hat mich einige Mühe gekostet den übereifrigen Diener/Trottel wieder loszuwerden. Ich hätte es auch durchaus begrüßt, wenn chkdsk seine Erkenntnisse nicht einfach auf den Bildschirm sudelt und beim Boot wieder löscht, sondern irgendwo mitschreibt was er so getrieben hat, niemand hat wohl Lust, stundenlang vor dem PC Bildschirm zu sitzen um herauszubekommen, was mit seienr Festplatte los ist.

Dann ein Gegentest mit HDTune: der Fehler auf der Platte war nach wie vor vorhanden. Obwohl laut SMART und Sector Reallocation nicht einmal mehr einer da sein dürfte wenn einer da gewesen wäre.

Seither ist mein Vertrauen sowohl zu Chkdsk als auch zu Sector Re-allocation etwas angeknackst, und da HDTunes Oberflächentest fehlerhafte Sektoren ohne Neustarts innerhalb von wenigen Minuten aufspürt und dann *auch* nicht behebt, aber immerhin anzeigt wo sie sich befinden empfehle ich HDTune.

…Armin

Hallo Armin,

Natürlich gibt es den /R noch, ich hatte ihn erfolgreich
verdrängt. Nur mein Vertrauen in den Schalter, und in
Microsofts „Fehlerbehebungstools“ ist etwas angeknackst, und
das seit sagen wir mal knapp 20 Jahren :smile:

Soweit sind wir uns mal einig, nur bekomme ich 20 Jahre und XP SP2 noch nicht so ganz zusammen ?!?!?! :wink:)

Ich hätte es
auch durchaus begrüßt, wenn chkdsk seine Erkenntnisse nicht
einfach auf den Bildschirm sudelt und beim Boot wieder löscht,
sondern irgendwo mitschreibt was er so getrieben hat, niemand
hat wohl Lust, stundenlang vor dem PC Bildschirm zu sitzen um
herauszubekommen, was mit seienr Festplatte los ist.

Die findest du z.B. in der Ereignisanzeige.

MfG Peter(TOO)

Hallo Armin,

Natürlich gibt es den /R noch, ich hatte ihn erfolgreich
verdrängt. Nur mein Vertrauen in den Schalter, und in
Microsofts „Fehlerbehebungstools“ ist etwas angeknackst, und
das seit sagen wir mal knapp 20 Jahren :smile:

Soweit sind wir uns mal einig, nur bekomme ich 20 Jahre und XP
SP2 noch nicht so ganz zusammen ?!?!?! :wink:)

Natürlich nicht :smile: Aber chkdsk gibt es nicht erst seit es XP gibt. Meinen Erstkontakt hatte ich mit DOS 1.1. Schon damals hat das Programm meistens nichts wirklich repariert, sondern nur nutzlosen Datenschrott produziert. /R ist neu (Win2000 glaube ich), aber da Microsoft immer sehr auf Rückwärts-Kompatibilität achtet ist das Endresultat in etwa das selbe: das Programm verplempert einen Haufen Zeit und versagt dann jämmerlich.

Du wirst jeztzt wahrscheinlich einwenden, das sei alles gar nicht so schlimm, und überhaupt, ich übertreibe, und wahrscheinlich mag ich Microsoft sowieso nicht, und was soll ich dann hier, ich soll doch gleich Linux nehmen oder einen Mac, wenn mir etwas nicht passt, und außerdem gibt es immer ein noch schlechteres Programm. Stimmt :smile: Ich kann mich an recover.exe erinnern :smile: Das hat wie chkdsk funktioniert, nur dass es zusätzlich zu den fehlerhaften auch noch die intakten Dateiketten versaut hat, und das auch dann wen nicht einmal ein Defekt vorlag :smile:

Ich hätte es
auch durchaus begrüßt, wenn chkdsk seine Erkenntnisse nicht
einfach auf den Bildschirm sudelt und beim Boot wieder löscht,
sondern irgendwo mitschreibt was er so getrieben hat, niemand
hat wohl Lust, stundenlang vor dem PC Bildschirm zu sitzen um
herauszubekommen, was mit seienr Festplatte los ist.

Die findest du z.B. in der Ereignisanzeige.

So stehts auch in meiner Doku, und so hat es nie funktioniert. Soeben frisch getestet mit XP SP-2 und mit einer kaputten 10GB IBM Travelstar (davon habe ich noch einige rumliegen): HDTune meldet Sektorfehler, Platte klackt sich die Seele aus dem Spindelmotor, ergo: da *ist* ein Fehler. Chkdsk drüber, kann nicht wegen Platte gesperrt, na gut, reboot, chkdsk meldet sich nett und bunt und beginnt den Plattentest, erreicht Phase 4, Platte klackt wieder ganz übel, Chkdsk plappert etwas von einer Datei in c:\windows wo ein Fehler drinnen ist, na meinetwegen, rebootet, macht nochmal einen chkdsk, kommt zum selben Resultat, flickt das Problem wieder (nicht) und im Eventlog (Appication, Quelle: Autochk) steht von alledem: nichts.

Es gibt allerdings Warnings in der Kategorie „Disk“ über einen defekten Block, aber die hat nicht chkdsk prodziert.

Fazit: ich sehe nach wie vor wenig Grund, chkdsk zu mögen, und noch weniger Grund, das Programm irgend jemandem zu empfehlen, solange es irgendein Freeware Tool gibt das tatsächlich tut was es soll statt nur drüber zu reden.

Your call.

Hallo Armin,

Soweit sind wir uns mal einig, nur bekomme ich 20 Jahre und XP
SP2 noch nicht so ganz zusammen ?!?!?! :wink:)

Natürlich nicht :smile: Aber chkdsk gibt es nicht erst seit es XP
gibt. Meinen Erstkontakt hatte ich mit DOS 1.1. Schon damals
hat das Programm meistens nichts wirklich repariert, sondern
nur nutzlosen Datenschrott produziert. /R ist neu (Win2000
glaube ich), aber da Microsoft immer sehr auf
Rückwärts-Kompatibilität achtet ist das Endresultat in etwa
das selbe: das Programm verplempert einen Haufen Zeit und
versagt dann jämmerlich.

Ich bin bei MS/PC-DOS erst seit V2.11 dabei.
Vorher war ich, unter anderem, mit CP/M „unterwegs“.

Du wirst jeztzt wahrscheinlich einwenden, das sei alles gar
nicht so schlimm, und überhaupt, ich übertreibe, und
wahrscheinlich mag ich Microsoft sowieso nicht, und was soll
ich dann hier, ich soll doch gleich Linux nehmen oder einen
Mac, wenn mir etwas nicht passt, und außerdem gibt es immer
ein noch schlechteres Programm. Stimmt :smile:

:wink:)

Ich kann mich an
recover.exe erinnern :smile: Das hat wie chkdsk funktioniert, nur
dass es zusätzlich zu den fehlerhaften auch noch die intakten
Dateiketten versaut hat, und das auch dann wen nicht einmal
ein Defekt vorlag :smile:

ACK,
wobei der Sinn von Recover war, verlorene Dateien wieder herzustellen. So stand es wenigstens im Handbuch :smile:)
Aber ich hatte auch Laufwerke in der Hand, welche mit Recover behandelt wurden und kann deine Aussage auch nur bestätigen !

Recover hatte einen grundsätzlichen Designfehler. Die gefundenen Dateien wurden alle im Root abgelegt, aber im Root konnten maximal 512 Dateinamen abgelegt werden. Recover stammte wohl noch aus DOS 1.1 welches noch keine Unterverzeichnisse kannte.

Die findest du z.B. in der Ereignisanzeige.

So stehts auch in meiner Doku, und so hat es nie funktioniert.

Ich habe da schon Einträge gefunden.

Bei XP scheint es aber unterschiedliche Versionen von CHKDSK zu geben.
Dasjenige aus der Wiederherstellungkonsole funktioniert nämlich und stellt auch Dirtybit zurück.

CHKDSK aus dem normalen Windowsordner ist eher ein Placebo.

MfG Peter(TOO)

gestern abend habe ich auch noch hdtune drüberlaufen lassen,
v2.53,
hat aber nichts gefunden. muss ich jetzt wegen eventueller
treiberkollisionen mein system neu aufsetzen?

*muss* könnte man sagen, wenn man eine definitive Ursache festgemacht hat, und das haben wir nicht, und das können wir auch nicht. Ein sporadischer Fehler kann viele Ursachen haben, und um ihn diagnostizieren zu können wären zwei Schritte notwendig: erstens, Du musst den Fehler jederzeit provozieren können, zweitens beginnt man dann vorsichtig zu „spielen“, bis der Fehler verschwindet, und dann hat man zumindest einen starken Hinweis was es sein könnte.

ich hatte vor, meine alte platte (20GB) mit pci_clonemaxx auf
eine neue(80GB) 1:1 zu kopieren. gibt es dabei probleme? auf
dem volume ist natürlich windows drauf.

Da Du die Platte eh wechselst würde ich den Inpage Error im Moment nicht weiter verfolgen. Wenn ich Platten vergrößere, mache ich es genau so wie Du ansprichst: neue Platte als zweite Platte ins Systsm (z.B. als Primary IDE Slave), dann mit einem Sektorkopierer (ich verwende Ghost) alt auf neu kopieren, die alte Platte ausbauen, die neue Platte an die Position der alten Platte setzen (idR Primary IDE Master), und booten, und fertig. Ghost kann dabei die alte Partition gleich auf die Größe der neuen Platte aufblasen, das erspart einen zweiten Lauf mit einem Partitionsvergrößerer wie Partition Magic. PCI_CloneMaxx kenne ich leider nicht.

Bekannte Probleme: wenn Du beide Platten im System hast beim nächsten Boot nach dem Clonen verlegt XP in seiner Größe und Weisheit die neue Platte auf Laufwerk D: und behält die alte als C:. Da dann jeder Menge Pfade nicht stimmen kommt der Rechner nicht mehr richtig hoch. Also beim ersten Boot nach dem Kopieren die alte Platte unbedingt aus dem System nehmen. Man kann sie ab dem 2. Boot dann problemlos wieder als zweites Laufwerk anhängen um eventuell noch Dateien herunterzukratzen.

…Armin.

super, danke.

ich werde es gleich versuchen, mit ghost meist du schon die software von symantec, oder?

ich brauche dafür wohl ein diskettenlaufwerk? clonemaxx nämlich schon, nur habe ich dabei das problem, dass mein rechner mein laufwerk nicht erkennt. hab schon ein neues gekauft, bringt aber trotzdem nix. egal.
wenns ohne geht, umso besser.

herzlichst dankend,

flores