Hallo Armin,
Natürlich gibt es den /R noch, ich hatte ihn erfolgreich
verdrängt. Nur mein Vertrauen in den Schalter, und in
Microsofts „Fehlerbehebungstools“ ist etwas angeknackst, und
das seit sagen wir mal knapp 20 Jahren 
Soweit sind wir uns mal einig, nur bekomme ich 20 Jahre und XP
SP2 noch nicht so ganz zusammen ?!?!?!
)
Natürlich nicht
Aber chkdsk gibt es nicht erst seit es XP gibt. Meinen Erstkontakt hatte ich mit DOS 1.1. Schon damals hat das Programm meistens nichts wirklich repariert, sondern nur nutzlosen Datenschrott produziert. /R ist neu (Win2000 glaube ich), aber da Microsoft immer sehr auf Rückwärts-Kompatibilität achtet ist das Endresultat in etwa das selbe: das Programm verplempert einen Haufen Zeit und versagt dann jämmerlich.
Du wirst jeztzt wahrscheinlich einwenden, das sei alles gar nicht so schlimm, und überhaupt, ich übertreibe, und wahrscheinlich mag ich Microsoft sowieso nicht, und was soll ich dann hier, ich soll doch gleich Linux nehmen oder einen Mac, wenn mir etwas nicht passt, und außerdem gibt es immer ein noch schlechteres Programm. Stimmt
Ich kann mich an recover.exe erinnern
Das hat wie chkdsk funktioniert, nur dass es zusätzlich zu den fehlerhaften auch noch die intakten Dateiketten versaut hat, und das auch dann wen nicht einmal ein Defekt vorlag 
Ich hätte es
auch durchaus begrüßt, wenn chkdsk seine Erkenntnisse nicht
einfach auf den Bildschirm sudelt und beim Boot wieder löscht,
sondern irgendwo mitschreibt was er so getrieben hat, niemand
hat wohl Lust, stundenlang vor dem PC Bildschirm zu sitzen um
herauszubekommen, was mit seienr Festplatte los ist.
Die findest du z.B. in der Ereignisanzeige.
So stehts auch in meiner Doku, und so hat es nie funktioniert. Soeben frisch getestet mit XP SP-2 und mit einer kaputten 10GB IBM Travelstar (davon habe ich noch einige rumliegen): HDTune meldet Sektorfehler, Platte klackt sich die Seele aus dem Spindelmotor, ergo: da *ist* ein Fehler. Chkdsk drüber, kann nicht wegen Platte gesperrt, na gut, reboot, chkdsk meldet sich nett und bunt und beginnt den Plattentest, erreicht Phase 4, Platte klackt wieder ganz übel, Chkdsk plappert etwas von einer Datei in c:\windows wo ein Fehler drinnen ist, na meinetwegen, rebootet, macht nochmal einen chkdsk, kommt zum selben Resultat, flickt das Problem wieder (nicht) und im Eventlog (Appication, Quelle: Autochk) steht von alledem: nichts.
Es gibt allerdings Warnings in der Kategorie „Disk“ über einen defekten Block, aber die hat nicht chkdsk prodziert.
Fazit: ich sehe nach wie vor wenig Grund, chkdsk zu mögen, und noch weniger Grund, das Programm irgend jemandem zu empfehlen, solange es irgendein Freeware Tool gibt das tatsächlich tut was es soll statt nur drüber zu reden.
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