Hallo!
Ich kann, nachdem ich meinen Kernel 2.2.10 unter SuSE Linux 6.2 kompiliert und auf Diskette gespielt habe, danach nicht booten.
Alles, was ich zuletzt gemacht habe, ist, daß ich den ISDN-Support, den Sound-PCI-Support und den Netzwerksupport eingeschaltet habe und den ganzen Schrott, den ich nicht habe (Amateurradio, Video,…)
ausgeschalten habe.
Der neue Kernel wurde mittels „make bzdisk“ auf Diskette gespielt. Wenn ich den Kernel danach booten will, bleibt der Rechner einfach stehen und ich kann nichts mehr machen außer Reset drücken.
Wer hat schon ähnliche Erfahrungen gemacht oder wer kann mir trotzdem helfen.
Du kannst ja den kompilierten Kernel in das boot-Verzeichnis kopieren z.B. als „vmlinuz.new“ und dann unter yast sagen er soll von Dikette booten. Danach kann man ja verschiedene Konfigurationen erstellen mit der man den Rechner bootet. Standart ist ja „Linux“, also würde ich als zweite vorschlagen „LinuxNew“ und ihm dan sagen wo sich der Kernel befindet, den dein PC booten soll.
lilo-konfiguration
z.B. kernel nr.1 -> /boot/vmlinuz
kernel nr.2 -> /boot/vmlinuz.new
Dann mußt Du nur noch beim starten deines Rechners wenn die „boot:“ Zeile erscheint „linux2“ eingeben und hoffen, dass dies funkt.
Viel Glück und bei Fragen und Scheitern einfach fragen…