Kernfusion, neue Erfolge?

Hallo beisammen,

ich habe in der 10. Klasse mal ein Referat gehalten über Kernfusion. Nun sind einige Jahre ins Land gegangen und mich wüßte gerne, ob sich auf diesem Gebiet etwas getan hat. Meine letzte Info war, dass es geklückt war eine Fusion über so ca. 2-3 sec. aufrecht zu erhalten. Geglückt war das in der europäischen Versuchsanlage (im Rahmen des Jet-Projektes), die mit der Tokamak-Anordnung arbeitet.
Vor ca. einem halben Jahr habe ich im Fernsehen irgend etwas von implodierenden Blasen gesehen, die in irgend einer Flüssigkeit erzeugt werden. Ich glaube der Versuch kam aus Russland, bin mir aber nicht sicher, da ich leider nur den Rest der Doku gesehen habe.

Wäre nett wenn irgend jemand von Euch mehr weiß. Ich denke, dass dies eine Lösung unseres Energieproblemes sein könnte, ohne groß strahlenden Abfall zu erzeugen.

Hallo
ich möchte mir hier mal erlauben , mich etwas abfällig zu den ganzen „Wissenschaftlern“ zu äußern .
Die finden es ganz lustig immer schön zu kassieren , aber wirklich innovative Lösungen wird niemand so leicht „übers Herz“ bringen .
Wenn ich mir vorstelle , ich mache eine revolutionäre Erfindung auf dem Energiesektor , ich würde im ganzen kurzen Leben niemals auch nur einen nennenswerten Bruchteil von dem Wert einer solchen Neuerung erhalten .
MfG

was redest du da?
und was willst du uns damit sagen? dass wissenschaftler nur geld rauswerfen ohne ergebnisse zu erzielen? dann rate ich dir wirf alles weg was du hast, lauf in den urwald und wohne in einer höhle denn der der die wissenschaft so pauschal verurteilt ohne wirklich ahnung zu haben redet müll, meine meinung. wenn du dir vorstellst, toll dass du dir das vorstellt aber vielleicht geht es nicht darum einen grossen „bruchteil“ (geld?) zu bekommen sondern forschen um des wissens willen, der fortschritt (angefangen bei der erzeugung des feuers zum beispiel) wäre nichts ohne die köpfe die sich mehr gedanken machen als andere, sonst würden wir nämlich immernoch in höhlen wohnen etc.

dein posting war, bei allem respekt, ziemlich daneben und unnötig dazu.

mfg zurück
sebastian

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Hi.

Hab noch nie was in diesem Forum geschrieben.

dein posting war, bei allem respekt, ziemlich daneben und
unnötig dazu.

jetzt übertreib mal nicht. ein großteil der wissenschaft ist absolut kaotisch und absolut unnütz, z.b. die erfindung der atombombe? welcher mensch braucht sie? vielleich wenn ein komet auf die erde zurast, dann könnte man ihn damit… ok, das geht jetzt in eine andere und sehr abstrakte richtung (scifi lässt grüßen).
andererseits hätten wir heute nichtmal annäherungsweise so viel strom.

aber ein mindestens genausogroßer teil geht schon mal so annäherungsweise ins nützliche, z.b. die weltraumforschung. WISST IHR MIT WELCHEM SCHREIBPOTENSIL DIE ASTRONAUTEN ZUERST HANTIERTEN??? (hoffe ich habe keine begriffe verwechselt)
mit dem KUGELSCHREIBER!!! das war das erste schreibgerät das in der schwerelosigkeit nicht überall rumspritzte und ständig auslief. natürlich eine geniale idee von irgendwelchen durchgeknallten wissenschaftlern.

und überhaupt finde ich die mars-idee ganz net.

aber man sollte bei diesem thema wirklich nicht zu schnell urteilen.

also ich fande das erste Posting auch daneben, aber es zeigt hat voll die geistige Größe.

jetzt übertreib mal nicht. ein großteil der wissenschaft ist
absolut kaotisch und absolut unnütz, z.b. die erfindung der
atombombe?

Klar gibt es solche Erscheinungen, aber warum ist sie erfunden worden, die A-Bombe. Nur weil es die Machthaber haben wollten. Und wer hat die Machthaber gewählt? Das Volk - also wir. Somit trägt jeder von uns eine Mitverantwortung für die Forschung, aber - und das ist wichtig - vor allem die Forscher selbst. Aber das haben ja auch schon Brecht und Dürrenmatt behandelt.

Fakt ist man kann jedes Forschungsergebnis zum Vorteil oder Nachteil der Menschheit nutzen. Wie sie es nutzt liegt an ihr.

ein großteil der wissenschaft ist
absolut kaotisch und absolut unnütz, z.b. die erfindung der
atombombe? welcher mensch braucht sie?

Wenn Du das wirklich wissen willst, dann mußt Du Dich mit dem zweiten Weltkrieg und dem darauf folgenden Kalten Krieg befassen. Das ist natürlich etwas mühseliger als einfach zu behaupten, daß ein Großteil der Wissenschaft „absolut kaotisch und absolut unnütz“ ist.

Hallo
Du stellst eine Vermutung auf , was mein Posting wohl bedeuten könnte und dann baust du einen diffamierenden Artikel auf dieser Pseudoerkenntnis auf . Ich habe auch keine Wissenschaftler pauschal verurteilt . Ich finde in meinem Artikel höchstens leichte Ironie . Wie ich auf den Urwald kommen soll , ist mir auch unklar .

Allerdings bekommst Du ja einen Punkt für Deinen Artikel , und jemand anderes spricht von meinem angeblich niedriegem Niveau .
Aber damit es nicht bei einer Gegendarstellung bleibt , versuche ich mal eine bessere Erklärung :

Mein Hinweis soll nun darauf sein , das eine solche Innovation ( die einer neuen und relativ sauberen Energie ) kaum mit Geld aufzuwiegen sei , und das das unter anderem eine Schwierigkeit bei der Entwicklung wohltätiger Technologien darstellt .
Die Förderung von Innovationen mit Geld funktioniert sowieso nicht , wenn etwas grundlegend Neues gefordert ist .
Und das ist meiner Meinung nach der Fall : Kleine technische Lösungen , oder in der Kernenergie neue Verfahren , ohne große Isotopenanhäufung .
Und wegen dem Feuer , um die Romantik geht es wohl weniger , man muß auch sagen , das der Mensch gerne mit dem Feuer spielt , und andere müssen dann eingreifen . Wobei ich allerdings die Wissenschaftler nicht bevormunden wollte , sondern es geht mir um die Kosten bei der Entwicklung der Wasserstoffusion . Meine Idee ist es , ganz andere Ansätze zu starten und zu fördern .
Im übrigen sehe ich die Gefahr , das die Wissenschaftler und Ihr hoffnungslosen Opportunisten sowieso , etwas verkennen , und das ist nämlich folgendes :
Der Forschende ist zunächst ein Nichtwissender , ein Idiot .
Er will dem entfliehen , indem er Erkenntnis sammelt .
Erst wenn er Begriffe und Werkzeuge hat , dann kann er arbeiten .
Wenn er aber glaubt , er sei wissenschaftlich und bräuchte nur mal einen neuen größeren Fusionsreaktor für ein paar Jahre für ein paar Forschungsmilliarden testen , der wird niemals was neues auf einem anderen Gebiet zustande bringen .
Nach meiner Meinung ist die Belobigung von zugestandener Intelligenz ein Feind derselben . Erst geleistete Arbeit in jedem Sinne sollte Anerkennung finden , sonst ist er oder man ja schon vorher zufrieden .
Ein anderer Teil meines Artikels sollte über etwas anderes sein :
Ich hätte keine Lust der Menschheit ein Wohltäter zu sein , billige saubere Energie im Überfluss und als Geschenk ist gemeint , einfach weil sie es bei mir nicht verdient hat .
Jetzt besser ?
MfG
Matthias

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–> Die Geschichte des Kulis
Hallo Oli,

aber ein mindestens genausogroßer teil geht schon mal so
annäherungsweise ins nützliche, z.b. die weltraumforschung.
WISST IHR MIT WELCHEM SCHREIBPOTENSIL DIE
ASTRONAUTEN ZUERST HANTIERTEN??? (hoffe ich habe keine
begriffe verwechselt)
mit dem KUGELSCHREIBER!!! das war das erste schreibgerät das
in der schwerelosigkeit nicht überall rumspritzte und ständig
auslief. natürlich eine geniale idee von irgendwelchen
durchgeknallten wissenschaftlern.

Der Kugelschreiber wurde 1938 von dem ungarischen Journalisten Ladizlo Biro erfunden. Er bemerkte, dass Druckerschwärze schneller trochnete als Tinte und daher weniger verschmierte. Da Druckerschwärze aber zähflüssiger ist als Tinte, musste er eine andere Methode als die Feder verwenden, um die Tinte aufs Papier zu bringen. Er verwendete eine Kugelspitze.
Das Prinzip geht auf John J. Loud zurück, der 1888 ein Produkt zur Markierung von Leder patentierte.
Im 2. Weltkrieg benötigte die britische Luftwaffe ein Schreibutensil, dass bei geringem Druck in großen Höhen nicht auslief (wie der Füller) und kaufte von Biro eine Lizenz für Kugelschreiber.

Die ersten Schreibgeräte der Kosmonauten und Astronauten waren Bleistifte, gerade weil sowohl Füller als auch Kugelschreiber spritzten oder verstopften.

Paul Fischer, Gründer der Fischer Pen Company entwickelte mit über US$ 1 Mio. Entwicklungskosten einen Kugelschreiber, der ohne Gravitation, im Vakuum, unter Wasser und bei Temperaturen von -120°C bis +150°C funktionierte und u.a. auch auf Metall schreibt. Er verkaufte sie (u.a. auch an die NASA und die Russen) für US$ 2.95! Er fand reissenden Absatz bei „normalen“ Leuten, weil er als „Space Pen“ vermarktet wurde.

Die Story
„NASA entwickelt für 12 Millionen Dollar einen Weltraumkugelschreiber - Russen verwenden einen Bleistift“
ist eine Urbane Wandersage: Die NASA hat nie ein Schreibgerät entwickelt, sie kauften Fischer 400 seiner Stifte ab.

Peace,
Kevin.

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Hallo
Um auf deine Kernfusionfrage zurückzukommen:
Das mit der Flüssigkeit war in Los Alamos (U.S.) in einem Militärlabor.
Dabei war in einer Lösung mit Aceton und noch irgendwas, schweres Wasser (deuterium oder Tritium?) gelöst. Dann wurde diese Lösung mit Hilfe von Schall oder Mikrowellen (bin nicht ganz sicher) bestrahlt! Das schwere Wasser beginnt irgendwie zu schwingen und es bilden sich Blasen (aus Gas möglicherweise), die nach kurzer Zeit extrem schnell implodieren. Dabei wird vermutet, das der Druck und die Temperatur innerhalb der Blase durch die hohe Geschwindigkeit des Implodierens hoch genug für die Kernfusion einzelner Atome reicht! Es war aber nicht zweifelsfrei nachgewiesen, das auch wirklich Kernfusion stattgefunden hat, auf jeden Fall war eine chemische Veränderung der Lösung durch diesen Prozess festgestellt worden.

Der ohysikalische Vorgang heisst übrigens Sololumineszens

Da ich mich auch nicht mehr genau an den Beitrag erinnere, war das jetzt wahrscheinlich nicht alles korrekt und ich weiß auch nicht, wie jetzt die neuesten Forschungs ergebnisse dazu sind, konnte dir aber hoffentlich helfen!

MfG
Hannes

Hallo Bobbele !

Schau doch auf die JET-Website:
http://www.jet.efda.org/
Oder auch ganz informativ:
http://www-ferp.ucsd.edu/

Das mit der Kernfusion in Blasen war doch nichts.
Hier ein Artikel aus wisswnschaft-online dazu
(http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/587932):

Fusion im Becherglas?

Am 23. März 1989 schienen die Energieprobleme der Welt gelöst: Stanley Pons und Martin Fleischmann von der University of Utah in Salt Lake City verkündeten auf einer eilends einberufenen Pressekonferenz, dass ihnen in einem einfachen Reagenzglas die „kalte Fusion“ von Wasserstoffkernen gelungen sei. Dabei warteten die Forscher nicht einmal die Überprüfung ihrer eingereichten Veröffentlichung ab - ein Fehler, der sich bitter rächen sollte. Denn vergeblich versuchten andere Labors in aller Welt die Experimente der beiden Chemiker zu wiederholen, sodass diese letztlich ihren Irrtum eingestehen mussten.

Nun gibt es wieder Forscher, die an den schnellen und einfachen Weg zur Kernfusion glauben und Versuchsergebnisse vorstellen, die zumindest Hinweise auf ein erfolgreiches Fusionsexperiment liefern. Doch offenbar hat die Wissenschaftsgemeinschaft aus damaligen Fehlern gelernt, denn Rusi Taleyarkhan vom Oak Ridge National Laboratory und seine Kollegen tragen ihre Ergebnisse mit aller Vorsicht und gebotenen Zurückhaltung vor und sprechen lediglich von der Möglichkeit der Fusion. Außerdem durchwanderte die für Freitag geplante Veröffentlichung in Science das übliche Prüfungsverfahren für wissenschaftliche Publikationen. Dennoch sehen sich sowohl die Forscher als auch der Herausgeber des Artikels inmitten einer kontrovers geführten Diskussion, in der Vertreter des Oak Ridge National Laboratory sogar versuchten, den Artikel zu stoppen. Doch was genau beobachteten Taleyarkhan und seine Kollegen überhaupt?

Zunächst einmal, kalte Fusion ist sicherlich nicht im Spiel. Im Gegenteil, die Forscher untersuchten einen Prozess, den man akustische Kavitation nennt. Hierbei bilden sich durch schnell strömende Flüssigkeiten oder Schallwellen Hohlräume und Bläschen, die kurz darauf implodieren. Dabei treten Drücke von einigen hundert Megapascal und Temperaturen von 5000 bis 7000 Kelvin auf, was in etwa der Oberflächentemperatur der Sonne entspricht. Da das Phänomen oft auch von Lichtblitzen begleitet wird, spricht man auch von Sonolumineszenz.

Nun sind 5000 bis 7000 Kelvin weit jenseits der Temperatur, die zum Einsetzen der Kernfusion reichen würde - etwa zehn Millionen Kelvin müssten es schon sein. Taleyarkhan und seine Kollegen fanden aber offenbar einen Weg, wie sich die Temperatur steigern lässt. Dazu füllten sie einen kleinen Zylinder mit Aceton, dessen Wasserstoff-Atome durch Deuterium, einem schwereren Wasserstoffisotop mit einem zusätzlichen Neutron, ersetzt waren. Diesen Zylinder setzten sie nun Schallwellen aus. Zusätzlich bestrahlten sie ihn auch mit schnellen Neutronen und ließen so winzige Mengen Aceton verdampfen. Aus diesen Dampfbläschen wuchsen schnell millimetergroße Bläschen heran - viel größer, als es allein durch Schallwellen möglich gewesen wäre.

Irgendwann kollabieren aber auch diese Bläschen, und dabei erhitzen sie das Aceton so stark, dass die Deuterium-Atome kollidieren und schließlich verschmelzen. Das zumindest legen hydrodynamische Simulationen von Schockwellen nahe. Die berechneten Temperaturen lagen hierbei im Bereich zwischen einem und zehn Millionen Kelvin - also in etwa der Temperatur, die im Inneren der Sonne herrscht, unserem natürlichen Fusionsreaktor.

Und tatsächlich wollen die Forscher nach dem Versuch eine erhöhte Konzentration an Tritium in der Lösung gemessen haben, also eines Wasserstoffisotops mit zwei zusätzlichen Neutronen - ein typisches Fusionsprodukt. Auch konnten sie eine erhöhte Neutronenemission bei 2,45 Megaelektronenvolt detektieren, die auf einen Fusionsprozess hindeutet. Beide Effekte verschwanden, als die Wissenschaftler normales anstelle des deuterierten Acetons verwendeten. Ähnliches geschah auch bei einer erhöhten Temperatur, bei der die Flüssigkeit nicht so stark zur Kavitation neigt, und auch die Beschallung war notwendig für ein Gelingen des Versuchs.

Vielleicht wäre damit die Veröffentlichung schon in trockenen Tüchern gewesen, wenn es sich nicht gerade um das Thema Kernfusion gehandelt hätte. Denn schnell äußerten Kollegen Kritik an der Durchführung und Interpretation des Experiments. Mike Moran, seines Zeichens Physiker am Lawrence Livermore National Laboratory, bezeichnet die Arbeit beispielsweise als ein „Flickwerk“, und „jeder Flicken hat ein Loch“. Moran führte nämlich in seinem Labor bereits ähnliche Experimente durch und musste dabei seinerzeit schmerzlich feststellen, dass die elektromagnetischen Interferenzen des Schallwellengenerators falsche Hoffnungen weckten. Nun befürchtet der Wissenschaftler, dass es in Oak Ridge zu ähnlichen Störeffekten kam.

Weitergehende Kritik an Taleyarkhan und seinem Team kommt sogar aus dem eigenen Haus. So konnten Dan Shapira und Michael Saltmarsh, ebenfalls vom Oak Ridge National Laboratory, keine Hinweise auf eine erhöhte Neutronenemission im besagten Bereich finden, als sie im Auftrag von Lee Riedinger, dem stellvertretenden wissenschaftlichen Direktor der Forschungsanstalt, mit einem empfindlicheren Detektor danach fahndeten. Obwohl Riedinger die Arbeit von Taleyarkhan und seinen Kollegen als „neuartig und interessant“ bezeichnete, versuchten die Verantwortlichen des Laboratoriums doch gleichzeitig Druck auf Science auszuüben, die Arbeit nicht oder noch nicht zu veröffentlichen.

Die Redaktion entschied sich jedoch dagegen und begründet dies in aller Ausführlichkeit in ihrem Editorial. So schreibt Donald Kennedy, der Chefredakteur von Science, dass Veröffentlichungen wie diese selbstverständlich mit aller nötigen Sorgfalt behandelt werden müssen. Er weist aber darauf hin, dass der übliche, externe Überprüfungsprozess durch unabhängige Wissenschaftler bereits erfolgreich durchlaufen sei. Lawrence Crum, ein Experte auf dem Gebiet der Sonolumineszenz von der University of Washington in Seattle, gesteht: „Ich war enttäuscht, dass ich das Experiment nicht selbst durchgeführt hatte.“ Crum bestätigte außerdem, dass er die Veröffentlichung für Science überprüft hatte. Das Magazin gibt die Identität der Prüfer normalerweise nicht preis.

Auch von anderer Seite gab es Rückendeckung für die Veröffentlichung: So sprachen sich William Happer von der Princeton University und Richard Garwin vom IBM Thomas J. Watson Laboratory in Yorktown Heights dafür aus, empfahlen dem Herausgeber jedoch, nicht allzu viel Medienrummel zu veranstalten und den Artikel nicht aufs Titelblatt zu heben. Die Ergebnisse sollen in aller Ruhe von anderen Wissenschaftler geprüft und bewertet werden - der übliche Weg also. Es bleibt daher abzuwarten, ob die Fusion im Becherglas länger Bestand hat, als die vermeintliche Entdeckung vor 13 Jahren.

also ich fande das erste Posting auch daneben, aber es zeigt
hat voll die geistige Größe.

hä? guck mal in meine visitenkarte… bitte nicht aufhören mit mir zu diskutieren!!! in der schule wird man nähmlich kein bisschen in diese richtung gefördert.

jetzt übertreib mal nicht. ein großteil der wissenschaft ist
absolut kaotisch und absolut unnütz, z.b. die erfindung der
atombombe?

Klar gibt es solche Erscheinungen, aber warum ist sie erfunden
worden, die A-Bombe. Nur weil es die Machthaber haben wollten.
Und wer hat die Machthaber gewählt? Das Volk - also wir. Somit
trägt jeder von uns eine Mitverantwortung für …

Stichwort: ECHELON (kannst dich ja mal n bisschen über dieses Thema umhören…). Kein Mensch weis davon, und das liegt aber auch nur an der von uns gewählten Regierung. Wäre es ganz groß an die Öffentlichkeit gekommen hätte man bestimmt jemand andern gewählt.

Fakt ist man kann jedes Forschungsergebnis zum Vorteil oder
Nachteil der Menschheit nutzen. Wie sie es nutzt liegt an ihr.

genau das habe ich mit
„Aber mindestens ein genausogroßer Teil geht schon mal so annäherungsweise ins Nützliche“
gemeint.

Aber wenn ich Herrscher über die Welt wäre würde man mehr auf ungefährliche Dinge setzen, wie z.b. solarenergie oder windkraft… das sind übrigens auch supergeile erfindungen, die man NICHT „zum Nachteil der Menschheit nutzen“ kann.

cu

siehe:
„aber ein mindestens genausogroßer teil geht schon mal so annäherungsweise ins nützliche“

cu

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Hi!

Nichts für ungut, aber aus deinem Posting schließe ich, dass du überhaupt keine Ahnung hast, worüber du eigentlich redest. Ich will’s mal so sagen: Dein subjektiver Eindruck von der Wissenschaft hat dich zu diesen Schlußfolgerungen verleitet. Tatsächlich gründet sich deine subjektive Meinung aber nur auf dem, was du irgendwo mal über Wissenschaft aufgeschnappt hast. Du kannst mir nicht erzählen, dass du mit deinen 14 - 16 Jahren ( sorry, aber die Visentkarten geben darüber keine klare Auskunft ) schon so lange in der „Wissenschaftsszene“ drinsteckst ( sprich: Die Forschung genau mitverfolgen, sehen, was eigentlich gemacht wird ), dass du auch nur im Ansatz objektiv über die Wissenschaft ein Urteil fällen kannst. Du musst nämlich wissen, dass in der normalen Presse so gut wie nie über wissenschaftlichen Fortschritt berichtet wird - wenn man nur auf solche Informationsquellen zurückgreift aber trotzdem glaubt, so ziemlich alles über die gegenwärtige Situation der Wissenschaft zu erfahren, kann man schon mal einen falschen Eindruck bekommen :wink:.

Zu deinem Kommentar zur A-Bombe. Also wenn ich so an die letzten Jahre meiner Schulzeit zurückdenke, dann komme ich zu dem Schluß, dass wir in dem Zeitraum, als ich so 14 - 16 war, den Kalten Krieg noch überhaupt nicht behandelt hatten. Will sagen: Wenn du dich nicht gerade in einem Anflug an Eifer schon selber detailliert mit dieser Geschichtsperidode auseinandergesetzt hast, hast du keine Ahnung wovon du redest. Die Dinge sind ein bißchen komplizierter als „A-Bombe ist Massenvernichtungswerkzeug und wird nur benutzt um Leute umzubringen“. Ich für meinen Teil gehöre z.B. zu der Fraktion, die der Meinung sind, dass die Menschen sich von sich aus überhaupt nicht zu einer friedlichen Kultur weiterentwickeln können, sondern Anstöße von außen brauchen. Mit anderen Worten: Indem sie solche furchtbaren Waffen entwickeln, zwingen sich die Menschen, friedlich zu werden. Darüber kann man spekulieren so viel man will und ich verstehe, dass man durchaus anderer Meinung sein kann - ich habe das hier nur mal ausgeführt, um dir zu zeigen, dass die Zusammenhänge nicht ganz so einfach sind, wie du vielleicht gedacht hast. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo zwischen „gefährliche Massenvernichtungswaffe“ und „Notwendiges Übel für den Fortschritt“.

Ich wollte mit dieser Antwort auf dein Posting nicht den Zeigefinger erheben, sondern dich vielmehr dazu anregen, die ganze Sache doch einfach mal von einem anderen Standpunkt aus zu betrachten und zu hinterfragen, ob du wirklich die ultimative Wahrheit schon gefunden hast :wink:.

Florian

Forscher sind zum forschen da…
Hallo,

zu diesem Artikel fällt mir spontan eines ein:
Mein BWL-Professor hat einmal gesagt:
„Les chercheur sont payés pour chercher, pas pour trouver!“
(„Forscher werden zum forschen bezahlen, nicht zum entdecken!“)

Da hat er m.E. absolut recht, und das ist auch gut so. Denn Ergebnisse in der Forschung müssen immer wieder von anderen Forschern nachvollzogen werden, sonst schleichen sich Fehler ein, die nachher nicht / kaum mehr gutzumachen sind. Beispiele in der Historik gibt es dazu viele, ich denke da nur mal gerade an die Rauschzahl, an eine Sache in der Statistik, die mir jetzt entfallen ist, oder an die vielen Dinge, die Aristoteles gesagt hat und die im Mittelalter für bare Münze genommen worden sind (was die Wissenschaft um tausende von Jahren zurückgeworfen hat).
Wenn also jeder Forscher nur dazu bestrebt ist, möglichst etwas zu finden, dann wird es in dem beschriebenen Szenario enden.
Es braucht also, und das ist das ALLERWICHTIGSTE, Leute, die forschen, ohne gleich Innovationen zu machen!, sondern die es der Forschung wegen tun.

Viele Grüße

Bernhard

Korrektur: ‚Werden für’s Forschen bezahlt‘
Tschuldigung, da ist mir ein Fehler unterlaufen:
Korrekt heißt es:
„Forscher werden für’s Forschen bezahlt, nicht zum entdecken!“

wo dann?
Hallo

Nichts für ungut, aber aus deinem Posting schließe ich, dass
du überhaupt keine Ahnung hast, worüber du eigentlich redest.

Wie gesagt: In der Schule (Gymnasium) kriegt man heute nix mehr mit.

Ich will’s mal so sagen: Dein subjektiver Eindruck von der
Wissenschaft hat dich zu diesen Schlußfolgerungen verleitet.

Was bitteschön ist subjektiv? Und Objektiv?

Tatsächlich gründet sich deine subjektive Meinung aber nur auf
dem, was du irgendwo mal über Wissenschaft aufgeschnappt hast.

Hab ich nicht. Alles selber zusammengereimt. Ist also voll und ganz meine Meinung. Die kann man nur dadurch ändern, dass man mir einen handfesten Beweis liefert, der etwas Anderes behauptet.

Du kannst mir nicht erzählen, dass du mit deinen 14 - 16
Jahren ( sorry, aber die Visentkarten geben darüber keine
klare Auskunft ) schon so lange in der „Wissenschaftsszene“
drinsteckst ( sprich: Die Forschung genau mitverfolgen, sehen,
was eigentlich gemacht wird ), dass du auch nur im Ansatz
objektiv über die Wissenschaft ein Urteil fällen kannst. Du
musst nämlich wissen, dass in der normalen Presse so gut wie
nie über wissenschaftlichen Fortschritt berichtet wird - wenn
man nur auf solche Informationsquellen zurückgreift aber
trotzdem glaubt, so ziemlich alles über die gegenwärtige
Situation der Wissenschaft zu erfahren, kann man schon mal
einen falschen Eindruck bekommen :wink:.

WICHTIGE FRAGE : Auf welche Informationsquellen sollte ich zurückgreifen?

Zu deinem Kommentar zur A-Bombe. Also wenn ich so an die
letzten Jahre meiner Schulzeit zurückdenke, dann komme ich zu
dem Schluß, dass wir in dem Zeitraum, als ich so 14 - 16 war,
den Kalten Krieg noch überhaupt nicht behandelt hatten. Will
sagen: Wenn du dich nicht gerade in einem Anflug an Eifer
schon selber detailliert mit dieser Geschichtsperidode
auseinandergesetzt hast, hast du keine Ahnung wovon du redest.
Die Dinge sind ein bißchen komplizierter als „A-Bombe ist
Massenvernichtungswerkzeug und wird nur benutzt um Leute
umzubringen“. Ich für meinen Teil gehöre z.B. zu der Fraktion,
die der Meinung sind, dass die Menschen sich von sich aus
überhaupt nicht zu einer friedlichen Kultur weiterentwickeln
können, sondern Anstöße von außen brauchen. Mit anderen
Worten: Indem sie solche furchtbaren Waffen entwickeln,
zwingen sich die Menschen, friedlich zu werden.

Man muss also Waffen bauen, die das Potential haben, die gesamte Menschheit 30 mal (oder so) auszulöschen. Das ist das einzige was ich bisher in der Schule über Atombomben erfahren habe (vom DEUTSCH LEHRER!!!)

Darüber kann
man spekulieren so viel man will und ich verstehe, dass man
durchaus anderer Meinung sein kann

Könnte langweilig werden.

  • ich habe das hier nur mal
    ausgeführt, um dir zu zeigen, dass die Zusammenhänge nicht
    ganz so einfach sind, wie du vielleicht gedacht hast.

Du weist überhaupt nicht, was ich denke.

Ich wollte mit dieser Antwort auf dein Posting nicht den
Zeigefinger erheben, sondern dich vielmehr dazu anregen, die
ganze Sache doch einfach mal von einem anderen Standpunkt aus
zu betrachten und zu hinterfragen, ob du wirklich die
ultimative Wahrheit schon gefunden hast :wink:.

Hab ich natürlich nicht, und auf der ganzen Welt gibt es bestimmt nur ein duzend Leute oder so die das wirklich haben…
Aber jetzt zu meiner eigentlchen Frage: Auf welche „INFORMATIONSQUELLEN“ soll ich zurückgreifen?

Oli

PS: Ich betrachte Dinge GRUNDSÄTZLICH (!!!) von einem völlig neutralen Standpunkt aus.

Hi!

Auf welche Informationsquellen?

Bzgl. Wissenschaft: Les dir die Fachzeitschriften durch, check die Wissenschafts - Newsticker ( mein Favorit: www.wissenschaft.de, das ist die Homepage von bild-der-wissenschaft ) - schau dir da nur mal das Archiv durch, dann wirst du feststellen, dass die Wissenschaft sehr belebt ist und ständig neue interessante und wichtige Technologien entwickelt werden sowie das Wissen der Menschheit ständig deutlich vergrößert wird.
Um nur mal ein Beispiel zu nennen: Noch vor 20 Jahren hielt man Überlichtgeschwindigkeiten für unmöglich. Ich stelle gerade im Moment fest, dass sich Überlichtantriebe zu einem echten Thema in der Physik entwickeln. Mal ganz davon abgesehen, dass man gerade in den letzten Monaten ein Überlichtphänomen entdeckt hat - aber das würdest du auch in diesem Archiv finden :wink:. Sind alles so Sachen wo man denken würde, dass die Welt kopf stehen müßte - tatsächlich weiß kein Schwein davon.

Zur Atombome: Nimm’ dir ein Geschichtsbuch. Oder such dir eine Seite zum Thema „Kalter Krieg“.

Und jepp, wir könnten uns heute 30mal selbst zerstören ( das sind die Zahlen, die ich so kenne ). Die zentrale Frage ist: Hat das nicht auch etwas Gutes bewirkt ( friedliche Entwicklung der Menschheit )?! Es gibt einen Grund, warum die Menschen voller Freude in den ersten Weltkrieg gezogen sind und sich darauf gefreut haben, ihr Land zu verteidigen aber heute alles mögliche getan wird, um kriegerische Auseinandersetzungen zu verhindern. Das Gesicht des Krieges hat sich damals verändert ( wegen dem technologischen Fortschritt ). Das hat einfach dazu geführt, dass die Menschen eine andere Einstellung gegenüber gewaltätigen Auseinandersetzungen entwickelt haben - glaubst du das wäre passiert wenn es seit dem 19ten Jahrhundert keinen Fortschritt mehr gegeben hätte - ich bezweifel es jedenfalls. Ich will auf keinen Fall behaupten, dass die Menschen heute friedlich sind, aber: Es hat sich etwas zum Positiven verändert.

Du hast Recht, wenn du sagst, dass die Schule einem praktisch keine Informationen dazu liefert - ich stand und stehe noch vor demselben Problem ( bin jetzt in 13.2 ). Ich hatte früher auch immer den Eindruck, dass es in der Wissenschaft eigentlich keine vernünftigen Fortschritte gibt. Heute bin ich vollkommen anderer Meinung. Ich finde es einfach traurig, dass die Gesellschaft null Ahnung davon hat, was eigentlich in der Wissenschaft passiert. Das manifestiert sich dann eben auch in Leuten, die auf einem Forum auftauchen und behaupten, die Wissenschaft würde nur Mist machen. Ich mache dir deswegen keinen Vorwurf - du kannst nix dafür - die Versorgung mit Informationen ist einfach miserabel. Deswegen kann ich dich nur ermuntern, dich selber mit diesen Themen auseinandersetzten - denn - wie du bereits erwähnt hast - in der Schule wirst du davon nix mitbekommen. Wenn du aber wirklich dazu bereit bist, versichere ich dir, wirst du keine Probleme haben, Informationen zu bekommen.

Florian

Vielen Dank. Für die Mühe.

Vielen Dank. Ich habe schon gar nicht mehr mit einer solchen Antwort gerechnet.

Habe gerade nochwas gefunden:

http://idw-online.de/public/zeige_pm.html?pmid=58235:

Soeben erschienen: Broschüre „Kernfusion - Berichte aus der Forschung“
Datum der Mitteilung: 20.01.2003
Absender: Isabella Milch
Einrichtung: Max-Planck-Institut für Plasmaphysik
Kategorie: überregional
Forschungsergebnisse, Publikationen
Elektro- und Energietechnik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Mathematik und Physik, Medien und Kommunikation, Werkstoffwissenschaften

„Energieforschung ist Zukunftssicherung“ - so versteht auch das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald seine Aufgabe, die in der soeben erschienenen Broschüre „Kernfusion - Berichte aus der Forschung“ dargestellt wird.

Während der Weltenergiebedarf heute zu über neunzig Prozent aus fossilen Energiequellen gedeckt wird, ist für die Zukunft die Auswahl an ausreichend ergiebigen Alternativen begrenzt. Neben Kernspaltung und Erneuerbaren Energien bleibt als dritte Möglichkeit die Fusionsenergie.

Die „Berichte aus der Forschung“ wollen in allgemeinverständlicher Form einen Einblick in aktuelle Themen der Fusionsforschung geben. Auf 100 Seiten werden - aufbauend auf einer Einführung in die physikalischen Grundlagen und die historische Entwicklung - der gegenwärtige Stand des Wissens ebenso wie noch offene Fragen dargestellt: Ziel der Fusionsforschung ist die Gewinnung der Energie, die bei der Verschmelzung von Wasserstoffkernen zu Helium frei wird. Zum Zünden des Fusionsfeuers muss der Brennstoff - ein Wasserstoff-Plasma - in Magnetfeldern berührungsfrei eingeschlossen und auf hohe Temperaturen aufgeheizt werden.

Inzwischen ist es gelungen, Fusionsleistungen von mehreren Megawatt freizusetzen. Die ehemals kritischen Probleme der Plasmaheizung, Wärmeisolation und Reinhaltung des Plasmas sowie der Energieauskopplung können als nahezu gelöst gelten. Die Ergebnisse erlaubten die Vorbereitung des Testreaktors ITER, der erstmals ein energielieferndes Plasma erzeugen soll. Das IPP, eines der großen Forschungszentren des Europäischen Fusionsprogramms, trägt zu diesen Entwicklungen sowohl mit den eigenen Experimentieranlagen ASDEX Upgrade und WENDELSTEIN bei als auch durch seine Mitarbeit an den internationalen Großprojekten JET und ITER. Die „Berichte aus der Forschung“ wollen einen Eindruck von den vielfältigen physikalischen, technischen, handwerklichen und verwaltungstechnischen Disziplinen vermitteln, die zur Organisation dieses Forschungsprozesses zusammenwirken.

Die Broschüre „Kernfusion - Berichte aus der Forschung“ ist erhältlich bei:
Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Öffentlichkeitsarbeit, Postfach 1322, 85741 Garching, Tel. 089/3299-1288, Fax: -2622, E-Mail: [email protected]

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

* http://www.ipp.mpg.de