Kernphysik - Steuerung eines Leichtwasserreaktors

Hallo

Ich habe gelesen, das andhand der verzögert auftretenden Neutronen, die durch Spaltprodukte des Urans, die
weiter zerfallen, enstehen, ein Leichtwasserreaktor erst gesteuert werden kann.
Um eine stabile „Kettenreaktion“ auszulösen, sollte pro Spaltung genau ein Neutron überig bleiben.

Mein Ansatz: Der „Neutronendurchschnitt“, der durch das gespaltene Uran entstehen, ist entwas unter eins. Die verzögerten
Neutronen machen den Rest (auf eins )aus. Falls dies stimmt, komme ich hier nicht mehr weiter; sonst bitte ich um eine
ausführliche Erklärung (Gymnasiast, Maturaniveau, Typus C).

Bestens Dank im Voraus

Rgds Phil

wo genau ist doch gleich dein problem

Steuerung - mein Vorschlag, da Problemb. schwierig
Hallo

  • vielleicht konnt ich das Problem selber lösen, vielleich aber auch nicht - bitte überprüfen

Der Zerfall eines 235Urans dauert ja nur sehr kurz (etwa 10-10s). Daher lässt sich ein Reaktor auch nicht mit „diesen Neutronen“ regeln. Im Durchschnitt sollte geneau ein Neutron überig bleiben (Anteile: „Uran-Neutronen (nu)“ + „verzögerte Neutronen (nv)“).

Wenn nun die Anzahl der Uran-Spaltung pro Zeiteinheit zunimmt (registriert man durch geneaue Messungen der Temperatur), so hat man durch die verzögerten Neutronen einen Puffer (ungefähr 20-50s) [da nv+nu nur daher sehr langsam im Vergl. mit der Uranspaltungen ansteigt], indem man reagieren kann (Neutronenabsorber aktivieren).

(Dies ist meine Version, es ist aber gut möglich, dass ich vollkommen falsch liege!!)

Vielen Dank im Voraus

Rgds Phil