Hallo! Mich interessiert, ob ein künstliches Kniegelenk aufgrund spezieller magnetischer Reaktionen des Metalls oder ähnlichem einen Risikofaktor bei einer Kernspintomographie darstellt, bzw. zu verfälschten Ergebnissen führt. Weiß jemand Bescheid?
Hallo,
das kommt auf das verwendete Material an. Aber so weit ich weiß wird bei neueren Implantaten darauf geachtet, dass sie MR-verträglich sind. D.h. das für den Patienten kein Risiko besteht. Allerdings können die verwendeten Metalle trotzdem zu Störungen im Bild führen, so dass für eine bildgebende Diagnostik an dem entsprechenden Knie dann was anderes herangezogen werden muss. Genau kann man das aber nur sagen, wenn man weiß woraus das Implantat ist. Im Zweifelsfall solltest du dort nachfragen, wo dir das Implantat verpasst wurde, denn wenn nicht eindeutig klar ist, dass dein Kniegelenk MR-kompatibel ist, werden sie dich auch nicht auf gut Glück in die Röhre schieben.
Gruß, Seraphim