Vielen Dank an alle, die im gemeinsamen „Gespräch“ mir die chemischen Prozesse erklärt haben!
Zusatzfrage eines Nichtchemikers: Auch wenn also das Umwandeln von Sauerstoff in Wasser kaum einen Volumeneffekt hat (wie Oliver weiter unten genau ausgeführt hat), bitte ich noch um folgende Erklärung: Nimmt denn der Sauerstoff als Teil des kondensierten Wassers kein Volumen mehr ein? Oder nur vernachlässigbar wenig? Hat das was mit dem Unterschied zwischen Lösungen und Verbindungen zu tun? Oder bringe ich da alles durcheinander?
Viele Grüße
Christian
Zusatzantwort
Hallo Christian!
Zusatzfrage eines Nichtchemikers: Auch wenn also das Umwandeln
von Sauerstoff in Wasser kaum einen Volumeneffekt hat (wie
Oliver weiter unten genau ausgeführt hat), bitte ich noch um
folgende Erklärung: Nimmt denn der Sauerstoff als Teil des
kondensierten Wassers kein Volumen mehr ein? Oder nur
vernachlässigbar wenig? Hat das was mit dem Unterschied
zwischen Lösungen und Verbindungen zu tun? Oder bringe ich da
alles durcheinander?
Viele Grüße
Christian
Das erklären die Eigenschaften der unterschiedlichen Aggregatzustände. Gasteilchen haben eine viel geringere Dichte als Flüssigkeiten. Betrachtet man also gleiche Mengen an Gas und Flüssigkeit (Als Menge nehme man die Teilchenzahl), so nehmen die Gasteilchen ein grösseres Volumen ein als die Flüssigkeitsteilchen. Wird nun aus Sauerstoff (Gas) mit dem Wasserstoff des Paraffins (fest) Wasser (flüssig) gebildet, so nimmt die Gasmenge ab und die Flüssigkeitsmenge zu. Die Gesamtmenge bleibt freilich konstant, nur das benötigte Volumen wird weniger.
Mit Lösungen hat das Ganze allerdings nichts zu tun. Der Sauerstoff reagiert zu Wasser. Eine Lösung hätte man vorliegen, wenn der Sauerstoff Sauerstoff bliebe, allerdings im Wasser in Form von unendlich kleinen Gasbläschen gelöst wäre. Ich hoffe, das hilft weiter!
MfG, Alex