Hallo liebe Experten!!
Habe vor einem Jahr (wollte der Umwelt etwas Gutes tun) die Ketten unseres Tandems mit einem biologischem Kettenöl geölt. Nun sind diese so verharzt? und lassen sich kaum noch bewegen. Mit welchem Reiniger kann ich das „Sauzeug“ entfernen, oder sind neue Ketten angesagt?
Mit freundlichen Grüßen und vielen Dank
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
zuerst würde ich es mit Petroleum oder Kerosin versuchen.
Petroleum kriegst Du in jedem Baumarkt, Kerosin auch. Kerosin wird als Grillanzünder verkauft und hat den Vorteil, daß die enthaltenen Duftstoffe die Arbeit etwas angenehmer machen.
In beiden Fällen vermeidest Du, daß die Kette völlig entfettet wird.
Das Lösen der Verharzung wird eine Weile brauchen, deshalb solltest Du die Kette über Nacht einlegen.
Liebe Grüße,
Max
In einem Topf mit Diesel auskochen. (owT
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In einem Topf mit Diesel auskochen.
Das kann man ja vielleicht mit Ketten machen, die ohnehin schon weit ruiniert sind, ansonsten kan ich von so einem Verfahren zur Kettenpflege nur abraten.
Abgesehen davon klngt das nicht so, als bekäme man das sehr umweltschonend zu Hause hin.
HTH,
Sebastian
Okay, Fett geht auch 
Moinsen!
Das kann man ja vielleicht mit Ketten machen, die ohnehin
schon weit ruiniert sind
Klar, mit denen auch.
ansonsten kan ich von so einem
Verfahren zur Kettenpflege nur abraten.
Ich versteh’ Deine Ängste und Sorgen, aber glaube mir, das kannste sogar mit ner DuraAce-Kette machen, ohne, dass sie’s Dir krumm nimmt. Der Stahl hat im Schmelztigel schon ganz andere Sachen mitgemacht, wegen der paar Grade ändert er seine Eigenschaften nicht. Und Diesel sorgt gleichzeitig für die richtige Schmierung in den Lagerbuchsen.
Abgesehen davon klngt das nicht so, als bekäme man das sehr
umweltschonend zu Hause hin.
Für jeden Liter Diesel, den man in den Ausguss kippt, sollte man 10 Km Rad statt Auto fahren, dann stimmt die Ökobilanz wieder 
Gruß
Markus
Hallo,
ansonsten kan ich von so einem
Verfahren zur Kettenpflege nur abraten.
Ich versteh’ Deine Ängste und Sorgen, aber glaube mir, das
kannste sogar mit ner DuraAce-Kette machen, ohne, dass sie’s
Dir krumm nimmt. Der Stahl hat im Schmelztigel schon ganz
andere Sachen mitgemacht, wegen der paar Grade ändert er seine
Eigenschaften nicht.
In der Tat, um den Stahl sorge ich mich nicht.
Und Diesel sorgt gleichzeitig für die
richtige Schmierung in den Lagerbuchsen.
Diesel? Genau das war meine Sorge. Und spontan bezweifle ich, daß Diesel da wirklich so geeiget ist. Aber ein Schmier-Fachmann bin ich nicht wirklich (wenn man mal die Beschwerden wegen meiner Handschrift außen vor lässt).
Abgesehen davon klngt das nicht so, als bekäme man das sehr
umweltschonend zu Hause hin.
Für jeden Liter Diesel, den man in den Ausguss kippt, sollte
man 10 Km Rad statt Auto fahren, dann stimmt die Ökobilanz
wieder
Okay, mit großem Smiley können wir das mal stehen lassen 
Gruß,
Sebastian
Hallo Experten,
letzendlich hat nach (Petroleum - überhaupt keine Wirkung -) nur Nitroverdünnung gewirkt. Nun muß ich nur noch gut mit Öl arbeiten.
Vielen Dank
Wolfgang