Kettensäge Beratung

Hallo zusammen,

ich stehe momentan vor dem Kauf einer Kettensäge. Im neuen Eigenheim will ich endlich auch den Kachelofen benutzen können :smile:

Nach ausgiebiger Beratung in 4 Fachgeschäften bin ich nun nicht wesentlich schlauer als zuvor. Natürlich wurde jeweis nur das eigene Produkt angepriesen, richtige technische Vor- und Nachteile einzelner Gerät nicht herausgearbeitet und auch sonst kamen meist nur „Standard“-Antworten, die mich nicht weiterbrachten.
Wenigstens weiß ich inzwischen nun, dass ich wohl mit einer schwächeren „Profisäge“ glücklicher werde als mit einer stärkeren, gleichteuren Hobbysäge. Handling ist (scheinbar) wichtiger als Leistung.

Vielleicht liest ja ein Professioneller meine Frage und kann mir einen Ratschlag aus der Praxis geben. Zur Wahl stehen momentan eine Stihl 260 c und eine (günstigere) Husqvarna 353. Einsatzzweck ist das Fällen von Bäumen (ach ne! *g*) und das Zurechtsägen von Brennholz. Da ich nur eine Säge habe sollte sie sowohl leicht genug sein, um auch die Entastungsarbeiten gut durchführen zu können, muss aber auch die teilweise 70 cm Buchen in meinem Schlag schaffen können, ohne sich zu sehr zu quälen.

Vielleicht gibt es ja noch eine völlig andere Säge, die ich bislang noch nicht bedacht habe ?!?

Vielen Dank für alle Antworten.

Sascha

Hallo Sascha

Als dritten guten Anbieter gibts noch Sachs-Dollmar bei den proffesionellen Waldarbeiter hat jeder seine eigenen Favoriten .
Wichtig ist das die Leistung der Säge zur Schwertlänge passt .
Dann solltest du dir eine Schnittschutzhose und Helm kaufen,
denn beim entasten ist schnell was passiert auch beim sägen
nie mit der spitze sägen die säge springt hoch und wenn du nicht darauf gefasst bist dir ins Gesicht. Beim Fällen von 70cm Bäumen würde ich Lieber einen Fachmann ranlassen . Es gibt auch Kurse
an Landwirtschaftsschulen die ich dir nur empfehlen kann dort wird
dir der richtige umgang gezeigt denn nur eine Säge kaufen reicht nicht.

Gruss Martin

Ich wohne auf den Land und meien Verwanten haben viel Wald (Ich glaube 74 Tagwerke, weis aber nicht wieviel das ist) die haben alle Stihl kettensägen, die sollen angeblich den besten Motor haben.
Ich habe mitbekommen *lach* es gibt da auch Sportarten mit Kettensägen irrgendwie wettbaumfällen, raufklättern und oben was abschneiden und dann noch von eien Dicken Baum eien Scheibe abschneiden. Hierfür soll es bei Stihl eine 30 Cm angeblich ganz tolle Kettensäge geben die was ich gehört habe das Ultra für jeden Privatanwender ist der kleien bäume schneidet.

Ich selber hasse Bäumenfällen, Holzhacken liebe ich aber :smile:

Als Sicherheitsfachkraft kann ich dir raten erst einmal trocken zu scheuen ob dir die Mascheien liegt, eine Leistungsstarke Mascheien ist besser, bringt dir aber nichts wenn sie dir zu schwer ist.Das Schwert deinen Anforderungen entsprechend möglichst kurz, aber zu kurz. Als Laie niemals mit der Spitze schneiden Das machen nur vollprofuis und Künstler.
Das allerwichtigste ist nun der Kettenstop, die Kette muss umgehend beim auslösen des Rückschlagstop oder loslassen des Schalters stehenbleiben.
Das fast ebenso wichtige ist der Rüchschlagschutz, du solltest schon mit der säge etwas nach oben hin arbeiten können, aber teste einfach mal aus ob eien Gefahr bestehen könnte bevor der Rückschlagschutz auslöst.
Die Führung und die Kette müssen Top sein, es hilft dir nichts wenn der Schutz auslöst aber dir eien gerissene Kette um die Ohren fliegt.
Beim arbeiten mit der Maschiene Handschuhe und hohe Sicherheitschuhe tragen (Bundeswehrstiefel oder hohe Arbeitsschuhe) Ausserdem Schutzbrille und Visier. Sollte deine Maschine keinen Schalldämpfer haben, Gehörschutz.
Wenn du Bäume fällst fliegen die runterrichtung Boden, also brauchst du eien Helm. Dazu Feste enganliegende schützende Kleidung tragen.

Vielleicht hilft dir das etwas weiter, der Top Waldarbeiter bin cih aber sicher nicht.

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Klein und handlich für Brennholz
Hallo
Ich gehe seit viele Jahren in den Wald mit meiner Motorsäge. Ich hab mir ne Stihl mit einem kleinen handlichen Schwert (35 cm ) gekauft und gute Erfahrung damit gemacht. Ich schneide alles damit (keine Kaspereien ),Kronenholz ,das ist eh das , was man meistens zugewiesen bekommt ,geht damit richtig gut zu schneiden.
Ein Bekannter ,der noch nie im Wald war ,bat mich ,mal mit gehen zu dürfen ,wenn ich Holz mache. Er hat sich ne 70 er Säge gekauft ,auf die er am Anfang auch stolz war. Nach 2 Stunden nicht mehr…,da meinte er dann ,er habe genug von der Säge und er könne nicht mehr …

Also
Fazit:nicht die Grösse machts.
Sondern die Fertigkeit.

Gruss
Kosmokatze

(die Holz machen über alles liebt )

Danke für die Tipps!
Hallo zusammen und vielen Dank für die Antworten,

bei mir verfestigte sich inzwischen auch die Meinung, die hier rüberkam: lieber eine kleinere, handelbare Säge mit vielleicht weniger Kraft als ein Übermonster, dass nur vom absoluten Fachmann zu beherrschen ist.
Daher hab ich mich inzwischen auch für die relativ „kleine“ Husqvarna entschieden. Ein 38er Schwert und 3,5 PS reichen für meine Vorhaben durchaus aus.

Und keine Angst :smile:
Für die ganz dicken Stämme habe ich noch einen Fachmann zur Seite, der mich begleitet. Man sollte sowieso nie alleine Holz machen gehen. Völliger Laie bin ich auch nicht, sondern gehe schon seit Jahren mit Bekannten in den Wald. Jetzt musste ich mir nur zum ersten Mal selbst eine Säge kaufen und habe gemerkt, dass ich die ganze Zeit nie so richtig drauf geachtet habe, welche Sägen ich schon benutzt habe (wie schwer, wieviel PS, etc…).

Am Samstag werden die ersten Scheite gesägt, bin mal gespannt wie sich die kleine Husqvarna schlägt :smile:

Ein schönes Wochenende allen!

Sascha

Ehrentitel: Holzkatz
Hi Kosmokatze,

(die Holz machen über alles liebt)

so nennt man im Ostallgäu die wilden Hummeln, die im Holz ihren Mann stehen.

Gruß Ralf

(ihren Mann stehen - darf frau das überhaupt noch sagen?)

Ehrentitel: Holzkatz

(ihren Mann stehen - darf frau das überhaupt noch sagen?)

KLar man darf alles sagen . Ich steh eh nicht auf den Emanzenkram. Man macht einfach was man will ,egal ob das " Männerarbeit " ist oder nicht .Umgekehrt genauso und schon braucht man keine Emanzendemo mehr.

Kosmokatze

Wenn ich da an die Frauen bei uns denke, bei dnen kommt die Wärme aus der Fussbodenheizung oder aus der Ceranplatte, wo die aber nicht wissen für was die gut ist :frowning:

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Nanana

Wenn ich da an die Frauen bei uns denke, bei dnen kommt die
Wärme aus der Fussbodenheizung oder aus der Ceranplatte, wo
die aber nicht wissen für was die gut ist :frowning:

…nana. Nicht so böse. Es gibt überall die Holzkatz…Aber wenn ich bedenke, wie erschrocken viele Männer schauen ,wenn ihre Frau sgt ,ich geh mal mit der Motorsäge in den Wald ? Mal darüber nachgedacht ?
Wie kommt sowas ?

Gruss
Kosmokatze

Naja. Mir wäre es erst mal Himmelangst(nicht um die Säge). Aber ich Denke, nach einer gewissen Einweisung sollte eine(meine) Frau auch mit einer Motorsäge umgehen können.
Man darf es dem weiblichen Geschlecht nur nicht so einfach machen mit dem „Das kann ich doch nicht. Ich bin eine Frau“

Gruß Armin

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Wir sollten einen Test bei den Freundinne machen :smile:
Kochen, Kettensägen Sägen, Weissbier einschenken :smile:
Die werden bestimmt danna ber auch uns testen, mit Bügeln, waschen udn masieren :smile:

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