Hallo zusammen.
Ich weiss zwar nicht ob ich so 100 % in dem Board Arbeitsrecht richtig bin , aber ich schreibe es mal hin, ich finde keine besser passende Rubrik .
vor ein paar Jahren wurde dieser sogenannte Kettensägen - Führerschein eingeführt , weil sich wohl die Arbeitsunfälle mit dieser Säge häuften.
So kann eine Privatperson , die Holz im Wald für den Kamin machen will , diesen Schein beim Forstamt , bei diversen Baumärkten und ähnlichen möglichkeiten für eine bezahlbare Gebühr machen.
zu diesem Schein gehört eine theoretische Prüfung , eine prüfung der Arbeitsschutzausrüstung und eine vorführung der praktischen Handhabung der Säge .
Jetzt gab es den Fall , das ein Mann , mitte 40 den Schein nachmachen wollte , bzw sollte , obwohl er schon seit seinem 16 Lebensjahr mit dieser Säge umgeht , noch nicht das kleinste Missgeschick passiert , kein Unfall , also sehr sicher mit dem Umgang dieser Säge ist .
er hat auch die Vollständige Schutzausrüstung , Stiefel , Schnittschutzhose , Helm mit Visier usw und geht zur Prüfung und…
bekommt den Schein nicht .
das ganze passiert 2 mal , jedesmal mit folgender Begründung :
Er hällt die Säge falsch !
Begründung : der Mann ist Linkshänder , also führt er die Säge links am Körper vorbei , heisst Linke Hand ist der Gasgriff , rechte Hand am vorderen Bügel .
Seine Arbeit an den Praktischen Arbeitsproben war sauber und sicher , Theorie mit 0 Fehler , Ausrüstung Tadellos , doch der Schein wurde nicht übergeben , das wäre schlichtweg falsch !
Das erinnert mich an Schulzeiten der 60 Jahre , wo ein Linkshänder auf Rechts-Schreiben umerzogen wurde , ich verstehe denn Sinn nicht , wenn der Mann das seit ungefähr 30 Jahren so macht , nie eine Gefahr verursacht hat , warum muss er jetzt für ihn „ungelenk“ Rechts umlernen um den Schein zu bekommen ?
gruss
Toni