Kettenschaltung

Hallo,
bin jetzt stolzer Besitzer eines Giant MTB mit 21 Gängen, aber die Kettenschaltung ist neu für mich (Gripp Drehgriffe beidseits). Worauf muss ich da achten? Wie schlate ich am günstigsten? Man hat mir gesagt, die Kette müsse immer waagerecht stehen, sonst muss ich das vordere Rad schalten und man hört das. So ganz verstehe ich das noch nicht. Dies wäre gut und wenn ich dann noch imer rechtzeitig daran denke, die Bremsgriffe zu betätigen anstatt zurückzutreten und dann abspringen zu müssen, weil ich sonst gegen eine Mauer rase, bin ich total glücklich! :smile:)
Gruß und danke Aurikel

bin jetzt stolzer Besitzer eines Giant MTB mit 21 Gängen, aber
die Kettenschaltung ist neu für mich (Gripp Drehgriffe
beidseits). Worauf muss ich da achten? Wie schlate ich am
günstigsten? Man hat mir gesagt, die Kette müsse immer
waagerecht stehen, sonst muss ich das vordere Rad schalten und
man hört das. So ganz verstehe ich das noch nicht.

ich auch nicht. aber sei’s drum, du solltest beim schalten versuchen, die extremen kombinationen wie vorne klein - hinten klein oder vorne gross - hinten gross zu vermeiden. einerseits bringen sie nix neues, denn es gibt andere kombinationen mit aehnlicher uebersetzung, andererseits belasten sie kette und ritzel sehr, und das hoert man.

ansonsten musst du dich halt daran gewoehnen, ein bisschen vorausschauender zu schalten, denn anders als manche nabenschaltung kann man kettenschaltungen nicht im stand schalten - und der versuch ist auch nicht wirklich gut fuer die schaltung.

gleiches gilt am berg, lieber nen bisschen frueher runterschalten, wenn man noch halbwegs locker mittritt, als erst ganz spaet, wenn man schon im wiegetritt steht und es nur noch mit lautem krachen, wenn ueberhaupt klappt.

Dies wäre
gut und wenn ich dann noch imer rechtzeitig daran denke, die
Bremsgriffe zu betätigen anstatt zurückzutreten und dann
abspringen zu müssen, weil ich sonst gegen eine Mauer rase,
bin ich total glücklich! :smile:)

auch bremsen sollte geuebt werden, insbesondere das scharfe bremsen im notfall. dies gilt noch mehr, falls das letzte rad aus der kategorie „omas tourenrad“ mit blockbremse vorn war. heutige v-brakes packen ganz fies zu, wenn man sie durchzieht - es ist gar kein problem, dabei ueber den lenker zu gehen, wenn man ploetzlich die panikbremse reinhaut.

joachim

Hi,
mit Deiner Kettenschaltung wirst Du glücklich,
wenn Du beim Schalten mit „wenig“ Belastung
weiter trittst. Denn hörst Du beim Schalten auf
mit dem Treten, passiert nix und trittst
Du mit voller Kraft weiter, dann tust der
Kette keinen Gefallen - das hört man auch:wink:
Also: kurz vor dem Schalten etwas Kraft von der
Pedale nehmen, mit weniger Kraft weitertreten
und wenn der Gang sitzt wieder mit voller Kraft
für Vortrieb sorgen.

Kann aber etwas dauern, bis die Koordination für
den „butterweichen“ Schaltvorgang perfekt ist - keep trying!

Viel Spaß
Leiloo

Hallo,
es geht inzwischen schon viel besser. Trete und trete und weiß manchmal nicht, wann denn nun der richtige Zeitpunkt zum Schalten ist, mal hört man nix, mal rattert es wie verrückt.
Inzwischen hat man mich auch darüber aufgeklärt, dass man möglichst in kleinen Gängen fahren soll, was mir anfangs sehr schwer gefallen ist, aber bald besser wurde. Habe früher immer die größten benutzt und mich nur wohl gefühlt,wenn es anstrengend war - so einfach kann es also werden! Noch ganz habe ich nicht kapiert, wie das nun mit den Scheiben und den Ritzeln funktioniert und gucke auch immer mal runter, ob die Kette schräg läuft - nun, wird schon gut gehen! :smile:
Gruß Aurikel