Moin erstmal,
Eines von den beiden möchte ich lernen zu spielen.Ich denke mal das die beiden sich nicht viel unterscheiden und das Keyboard besser wäre wegen Kosten und aus Platz gründen.Wer kann mir einen Preistip für ein günstiges und relativ gutes Keyboard geben und kennt jemand vielleicht ein gutes Buch über das Keyboard spielen ?
Hallo,
Ich denke mal das die beiden sich nicht viel unterscheiden und
das Keyboard besser wäre wegen Kosten und aus Platz gründen.
das ist ein Irrtum! Grundsätzlich ist ein Klavier besser als ein Keyboard, unter anderem weil es wesentlich leichter ist, vom Klavier zum Keyboard zu wechseln als umgekehrt. Leider schreibst du nichts über dich und deine musikalischen Vorkenntnisse bzw. darüber, was du eigentlich machen willst und warum. Solltest du das präzisieren können, wäre es etwas einfacher zu begründen, warum ein Klavier besser ist. Tipps für billige Keyboards habe ich leider keine.
Herzliche Grüße
Thomas Miller
Hallo Stulf.
Ich bin unbedingt der Meinung, dass Klavierspielen viel besser ist. Es ist vielseitiger und du kannst anschließend viel mehr damit anfangen. Was die Anschaffung des Instrumentes angeht, hast du vordergründig recht - billiger und platzsparender ist das Keyboard. Aber fast jedes gute Pianohaus bietet inzwischen Mietkauf an und das lohnt sich dann. Überlegs dir nochmal … und lern dann Klavier *g*, dann kannst du nächste Weihnachten schon ein Weihnachtslied.
Frohes Fest!!
Corinna
‚Die goldene Mitte‘
Moin!
Der Unterschied zwischen einem Klavier und einem Keyboard ist einfach zu gross, um da eine schnelle Entscheidung treffen zu können.
Vor allem in punkto Tastatur gibt es erhebliche Unterschiede. Du musst bedenken, dass Du bei einem Klavier durch den Tastenanschlag ein Hämmerchen bewegst, das dann die Saite im Innern des Klaviers anschlägt und sie somit zum Klingen bringt (also reine Mechanik). Bei einem Keyboard muss nur ein Kontakt geschlossen werden, was natürlich um einiges leichter ist. Zwar bieten viele Keyboards heute „gewichtete Tasten“, das ist aber auch nicht mit einer echten Klaviertastatur zu vergleichen.
Überlege Dir auf jeden Fall in aller Ruhe welche musikalische Richtung Du einschlagen willst. Bei Klassik bzw. der sog. „ernsten Musik“ ist ein echtes Klavier natürlich unerlässlich. Aber auch bei Jazz, Barmusik oder Rock’n’Roll (z.B. Jerry Lee Lewis) kommt das echte Klavier einfach besser. In guten Piano-Bars oder Restaurants der gehobenen Klasse steht auch heute noch ein echtes Klavier - und das hat eben seinen Grund.
Möchtest Du auch gerne mal mit E-Piano- oder Orgelklängen spielen, dann ist das echte Klavier natürlich unpassend.
Dafür würde sich ein Digitalpiano anbieten (Achtung: nicht verwechseln mit E-Piano bzw. elektr(on)isches Piano, das ist etwas anderes!).
Damit wären wir beim Titel meiner Antwort.
Vernünftige Geräte dieser Gattung arbeiten mit einer dem Klavier nachempfundenen Mechanik (Stichwort: Hammermechanik). I.d.R. bieten sie Klänge verschiedener Tasteninstrumente an: Flügel, Klavier, Cembalo, verschiedene E-Piano- und Orgelklänge, manchmal auch Vibraphon und Kirchenorgel.
Es gibt auch Geräte mit Begleitautomatik und Klängen aus allen Bereichen (z.B. Gitarren, Synthesizer, Bläser usw.). Da steckt dann im Prinzip ein komplettes Keyboard drin.
In den meisten Fällen sind Verstärker und Boxen eingebaut (ausser Stage-Pianos, die sind für den Bühneneinsatz gedacht und werden an grosse Verstärkeranlagen angeschlossen).
Des weiteren verfügen diese Geräte über die am Klavier/Flügel üblichen Fusstasten, was natürlich auch wichtig ist.
Einen Überblick über entsprechende Geräte findest Du hier:
http://www.musik-produktiv.de/shop/shop02.asp?abt_id…
Schau unter „Home-Pianos“, eventuell auch „Stage-Pianos“.
Zum Thema Lehrbücher:
Viele Werke beziehen sich auf bestimmte Musikrichtungen, daher ist es schwierig Dir hier einen klaren Tipp zu geben.
Wenn Du kreativ an die Sache herangehen willst und nicht nur Stücke stur nach Noten spielen möchtest, solltest Du darauf achten, dass in dem Lehrbuch auch die Theorie behandelt wird und nicht nur Technik-Übungen und Übungslieder darin enthalten sind. Das kann Dir viel über die Zusammenhänge und Bezihungen von Tönen und Klängen untereinander vermitteln.
Abraten würde ich Dir auf jeden Fall von der Reihe „Let’s Play Keyboard“ von Yamaha. Damit bin ich überhaupt nicht klargekommen.
Wenn Du Dich für Klavier in der Rock- und Popmusik ab 1950 bis heute interessierst (also Rock’n’Roll, Boogie, Latin Rock, Balladen a la Elton John usw.), dann ist „Rock Piano“ ein Standardwerk. Hier werden Spielweisen und Hintergründe der verschiedenen Stile gut aufgearbeitet.
Allgemein wird ein Musikgeschäft mit Fachpersonal (also nicht die Musikinstrumentenecke bei Karstadt oder sowas) hier besser weiterhelfen können.
Auf der oben genannten Webpage findest auch massig Infos über Keyboards.
Vorweg: Dabei wirst Du schnell feststellen, dass Geräte mit guten Klang und guter Tastatur die Preislage der Digitalpianos erreichen. Da solltest Du Dich fragen, ob Du die weiteren Ausstattungsmerkmale eines Keyboards (Begleitautomatik, MIDI-Funktionen, Festplatte, Effektprozessoren usw.) tatsächlich benötigst.
Denn wenn Du lieber Klavier spielen möchtest, dann bringt Dir ein Digitalpiano eindeutig mehr. Auch schon rein optisch gesehen, diese Geräte sind nämlich meistens recht detailverliebt einem Klavier nachempfunden.
Gruss
Lanzelot
Moin erstmal,
Eines von den beiden möchte ich lernen zu spielen.Ich denke
mal das die beiden sich nicht viel unterscheiden und das
Keyboard besser wäre wegen Kosten und aus Platz gründen.
Hallo,
Deine Zuschrift hat mich so angesprochen, weil ich letztes Jahr vor Weihnachten -wahrscheinlich aus ähnlichen Motiven wie Du- ein Keyboard gekauft habe und gedacht habe, dadurch eine preiswerte Alternative zum Klavier gefunden zu haben. Stimmt aber nicht!!! Im Endeffekt bin ich enttäuscht, denn MIR ging es darum mit den TASTEN „wie Klavier“ zu spielen, aber das kann man mit dem Keyboard so gar nicht lernen, die Lehrbücher sind darauf abgerichtet, dass man KEYBOARD, also mit allen vorhandenen Begleitmöglichkeiten, lernt und wie ich inzw. weiss, habe ich mir sowas wie den „falschen Anschlag“ angewöhnt, d.h. jetzt mit dem Klavier umzugehen, fällt mir schwerer, als hätte ich vorher nicht „per Keyboard vortrainiert“ - gebracht hat das jedenfalls nichts!
Wer also eigentlich vom Klavierspielen träumt, sollte auch ein Klavier über Miete oder Mietkauf erstehen; Keyboard nur, wenn man auch mit dem Instrument und seinen SÄMTLICHEN Funktionen liebäugelt.
Hallo.
Keiner, auch ich nicht, hat erwähnt, dass ein Keyboard einen viel kleineren Tonumfang hat als ein Klavier, d.h. auf einem Keyboard kann man dann wirklich nur Musik spielen, die für Keyboard gedacht ist. Eine Alternative zu beidem wäre ein E-Klavier. Da kann man den Anschlag halbwegs einem echten Klavier nachempfinden, man kann den Klang variieren und Schlagwerk dazu nehmen. Also man kann es für U-Musik und klass. Musik verwenden. Das finde ich akzeptabel, aber es wird nicht sehr viel preiswerter sein. Ein „echter“ Klavierspieler wird immer ein echtes Klavier vorziehen:smile:
Schöne Weihnachten
Corinna