Moin,
Angebots-Nachfragekurve: Es besteht ein Gleichgewicht bei Unterbeschäftigung. Eine Geldmengen-Ausweitung führt zu einer Rechts-Verschiebung der Nachfrage-Kurve. Beim neuen Gleichgewichtspunkt mit höherer Absatzmenge herrscht ein überproportional höherer Preis, was eine Real-Lohn-Verringerung bedeutet.
Nun ist eine Real-Lohn-Senkung bei gegenwärtiger Macht-Verteilung undenkbar, da über Gewerkschafts-Forderungen mindestens eine Real-Lohn-Stabilität, wenn nicht eine Real-Lohn-Steigerung eintritt. Dies entspricht einer Kosten-Steigerung auf der Angebots-Seite und damit einer Links-Verschiebung der Angebotskurve. Eine tendenzielle Rückkehr zum vorherigen Mengen-Gleichgewicht bei nochmals gestiegenen Preisen wäre die Folge. --> „Stagflation“
Eigentlich folgt diese Argumentation doch den keynesianischen Theorien. Kann mir jemand aus keynesiansicher Sicht erklären, warum genau dieser Fall durch die Geldmengenausweitung nicht zu Stande kommen soll? Oder welche Annahmen hier nicht mit der keynesiansichen Theorie übereinstimmen?
thx
moe.
P.S.: Wenn der Real-Lohn nicht angepasst werden würde, so würde über die Geldmengen-Ausweitung eine Real-Lohn-Senkung mit Ausweitung der Beschäftigung folgen. Aber die Kausalität Real-Lohn-Senkung --> Beschäftigungs-Ausweitung wird doch gerade von keynesiansicher Seite nicht als richtig erachtet, oder ???
Moin,
Hallo,
Angebots-Nachfragekurve: Es besteht ein Gleichgewicht bei
Unterbeschäftigung. Eine Geldmengen-Ausweitung führt zu einer
Rechts-Verschiebung der Nachfrage-Kurve. Beim neuen
Gleichgewichtspunkt mit höherer Absatzmenge herrscht ein
überproportional höherer Preis, was eine
Real-Lohn-Verringerung bedeutet.
In welchem Modell bist du geanu? Bist du wirkliche „nur“ bei Keynes? Der ganze Arbeitsmarkt den Du beschreibts, hört sich nach (neo-)klassik an!
P.S.: Wenn der Real-Lohn nicht angepasst werden würde, so
würde über die Geldmengen-Ausweitung eine Real-Lohn-Senkung
mit Ausweitung der Beschäftigung folgen. Aber die Kausalität
Real-Lohn-Senkung --> Beschäftigungs-Ausweitung wird doch
gerade von keynesiansicher Seite nicht als richtig erachtet,
oder ??!?
Das impliziert ja, das sich dasw Preisniveu „p“ ändert, das aber im rein keynesianischen Modell fix ist! w/p= Reallohn. Im rein keynesianischen Modell kanst du „p“ nicht ändern, das heisst es bleibt nur „w“ übrig!
Moin,
Hallo,
Angebots-Nachfragekurve: Es besteht ein Gleichgewicht bei
Unterbeschäftigung. Eine Geldmengen-Ausweitung führt zu einer
Rechts-Verschiebung der Nachfrage-Kurve. Beim neuen
Gleichgewichtspunkt mit höherer Absatzmenge herrscht ein
überproportional höherer Preis, was eine
Real-Lohn-Verringerung bedeutet.
In welchem Modell bist du geanu? Bist du wirkliche „nur“ bei
Keynes? Der ganze Arbeitsmarkt den Du beschreibts, hört sich
nach (neo-)klassik an!
x-y-System: Auf y liegt der Preis, auf x die Menge. Gibt es dafür einen speziellen Namen? Zwar bin ich nicht sicher, aber eigentlich müsste sich doch in einem derartigen System die keynesianische Theorie darstellen lassen, oder ?
P.S.: Wenn der Real-Lohn nicht angepasst werden würde, so
würde über die Geldmengen-Ausweitung eine Real-Lohn-Senkung
mit Ausweitung der Beschäftigung folgen. Aber die Kausalität
Real-Lohn-Senkung --> Beschäftigungs-Ausweitung wird doch
gerade von keynesiansicher Seite nicht als richtig erachtet,
oder ??!?
Das impliziert ja, das sich dasw Preisniveu „p“ ändert, das
aber im rein keynesianischen Modell fix ist! w/p= Reallohn. Im
rein keynesianischen Modell kanst du „p“ nicht ändern, das
heisst es bleibt nur „w“ übrig!
Hm… leuchtet mir nicht ganz ein. Ich ändere p ja nicht… p änder sich „von selbst“… wenn die Preise steigen und die Löhne konstant bleiben?! Die Änderung von „w“ würde ja eine Lohnsenkung bedeuten, was wiederum aufs gleiche rauslaufen würde… Von Lohnsenkungen als keynesianischem Ansatzpunkt hab ich noch nicht gehört…
moe.
Moin,
Hallo,
Angebots-Nachfragekurve: Es besteht ein Gleichgewicht bei
Unterbeschäftigung. Eine Geldmengen-Ausweitung führt zu einer
Rechts-Verschiebung der Nachfrage-Kurve. Beim neuen
Gleichgewichtspunkt mit höherer Absatzmenge herrscht ein
überproportional höherer Preis, was eine
Real-Lohn-Verringerung bedeutet.
In welchem Modell bist du geanu? Bist du wirkliche „nur“ bei
Keynes? Der ganze Arbeitsmarkt den Du beschreibts, hört sich
nach (neo-)klassik an!
x-y-System: Auf y liegt der Preis, auf x die Menge. Gibt es
dafür einen speziellen Namen? Zwar bin ich nicht sicher, aber
eigentlich müsste sich doch in einem derartigen System die
keynesianische Theorie darstellen lassen, oder ?
Nein, ich denke die „reine“ keynesiansiche Lehre kannst Du damit nicht abbilden, der P hier variable ist, das ist nicht die „reine“ Lehre. Wie gesagt, ist das Preisniveua bie Keynes ertsmal fix und autonom (es ist eine exogene Variable! bei dir ist sie endogen!
Du bist in der neoklassischen Synthese, nehme ich an. Welches Lehrbuch verwendest Du? Eventuell kann ich Dir sagen, wo das a steht.
P.S.: Wenn der Real-Lohn nicht angepasst werden würde, so
würde über die Geldmengen-Ausweitung eine Real-Lohn-Senkung
mit Ausweitung der Beschäftigung folgen. Aber die Kausalität
Real-Lohn-Senkung --> Beschäftigungs-Ausweitung wird doch
gerade von keynesiansicher Seite nicht als richtig erachtet,
oder ??!?
Das impliziert ja, das sich dasw Preisniveu „p“ ändert, das
aber im rein keynesianischen Modell fix ist! w/p= Reallohn. Im
rein keynesianischen Modell kanst du „p“ nicht ändern, das
heisst es bleibt nur „w“ übrig!
Hm… leuchtet mir nicht ganz ein. Ich ändere p ja nicht… p
änder sich „von selbst“… wenn die Preise steigen und die
Löhne konstant bleiben?! Die Änderung von „w“ würde ja eine
Lohnsenkung bedeuten, was wiederum aufs gleiche rauslaufen
würde… Von Lohnsenkungen als keynesianischem Ansatzpunkt
hab ich noch nicht gehört…
Der Arbeistmarkt den Du beschreibst ist der klassische. Ich nehme weiter an du bewegst Dich in der neoklassischen Synthese! (da wird auch die starrheit der Preise aufgegeben.!)
gruß
moe.
Moin,
Hallo,
Angebots-Nachfragekurve: Es besteht ein Gleichgewicht bei
Unterbeschäftigung. Eine Geldmengen-Ausweitung führt zu einer
Rechts-Verschiebung der Nachfrage-Kurve. Beim neuen
Gleichgewichtspunkt mit höherer Absatzmenge herrscht ein
überproportional höherer Preis, was eine
Real-Lohn-Verringerung bedeutet.
In welchem Modell bist du geanu? Bist du wirkliche „nur“ bei
Keynes? Der ganze Arbeitsmarkt den Du beschreibts, hört sich
nach (neo-)klassik an!
x-y-System: Auf y liegt der Preis, auf x die Menge. Gibt es
dafür einen speziellen Namen? Zwar bin ich nicht sicher, aber
eigentlich müsste sich doch in einem derartigen System die
keynesianische Theorie darstellen lassen, oder ?
Nein, ich denke die „reine“ keynesiansiche Lehre kannst Du
damit nicht abbilden, der P hier variable ist, das ist nicht
die „reine“ Lehre. Wie gesagt, ist das Preisniveua bie Keynes
ertsmal fix und autonom (es ist eine exogene Variable! bei dir
ist sie endogen!
Du bist in der neoklassischen Synthese, nehme ich an. Welches
Lehrbuch verwendest Du? Eventuell kann ich Dir sagen, wo das a
steht.
Darauf bestehe ich auch gar nicht. Ich verwende den Lechner (Währungspolitik). Jedoch bin ich kein VWLer, kannst es also ruhig auf Argumentations-Basis versuchen 
Prinzipiell muss es doch eine keynesiansiche Antwort auf diese Theorie geben. Die suche ich eigentlich…
P.S.: Wenn der Real-Lohn nicht angepasst werden würde, so
würde über die Geldmengen-Ausweitung eine Real-Lohn-Senkung
mit Ausweitung der Beschäftigung folgen. Aber die Kausalität
Real-Lohn-Senkung --> Beschäftigungs-Ausweitung wird doch
gerade von keynesiansicher Seite nicht als richtig erachtet,
oder ??!?
Das impliziert ja, das sich dasw Preisniveu „p“ ändert, das
aber im rein keynesianischen Modell fix ist! w/p= Reallohn. Im
rein keynesianischen Modell kanst du „p“ nicht ändern, das
heisst es bleibt nur „w“ übrig!
Hm… leuchtet mir nicht ganz ein. Ich ändere p ja nicht… p
änder sich „von selbst“… wenn die Preise steigen und die
Löhne konstant bleiben?! Die Änderung von „w“ würde ja eine
Lohnsenkung bedeuten, was wiederum aufs gleiche rauslaufen
würde… Von Lohnsenkungen als keynesianischem Ansatzpunkt
hab ich noch nicht gehört…
Der Arbeistmarkt den Du beschreibst ist der klassische. Ich
nehme weiter an du bewegst Dich in der neoklassischen
Synthese! (da wird auch die starrheit der Preise aufgegeben.!)
Wie auch immer… Was sagt der Keynesianer dazu. Warum glaubt er nicht, dass das Konstrukt korrekt ist?
moe.
Hm… leuchtet mir nicht ganz ein. Ich ändere p ja nicht… p
änder sich „von selbst“… wenn die Preise steigen und die
Löhne konstant bleiben?! Die Änderung von „w“ würde ja eine
Lohnsenkung bedeuten, was wiederum aufs gleiche rauslaufen
würde…
Ja ja der Herr Keynes, der mit seiner Allgemeinen Theorie, nicht mal Mathematik darin verwendet, der Schlingel!!
Von Lohnsenkungen als keynesianischem Ansatzpunkt
hab ich noch nicht gehört…
Doch hier, ich darf doch zitieren:
„Das heißt, man wird finden, daß wenn die Geldlöhne steigen, die Reallöhne sinken, un daß, wenn die Geldlöhne fallen, die Reallöhne steigen. Das ist darauf zurückzuführen, daß eine abnehmende Beschäftigung auf kurze Sicht wahrscheinlich sowohl von einem Sinken der Geldlöhne wie auch von einem Steigen der Reallöhne begleitet sein wird, aus Gründen, die nicht miteinander zusammenhängen. Die Arbeiter werden nämlich eher bereit sein, eine Lohnkürzung anzunehmen, wenn die Beschäftigung abnimmt, während die Reallöhne unter den gegebenen Umständen gleichzeitig steigen müssen, weil der Grenzertrag einer gegebenen Kapitalausrüstung steigt, wenn die Produktion abnimmt.“
„In the long run, we are all dead“ - da hatte er zumindest uneingeschränkt recht!
Hm… leuchtet mir nicht ganz ein. Ich ändere p ja nicht… p
änder sich „von selbst“… wenn die Preise steigen und die
Löhne konstant bleiben?! Die Änderung von „w“ würde ja eine
Lohnsenkung bedeuten, was wiederum aufs gleiche rauslaufen
würde…
Ja ja der Herr Keynes, der mit seiner Allgemeinen Theorie,
nicht mal Mathematik darin verwendet, der Schlingel!!
Von Lohnsenkungen als keynesianischem Ansatzpunkt
hab ich noch nicht gehört…
Doch hier, ich darf doch zitieren:
„Das heißt, man wird finden, daß wenn die Geldlöhne steigen,
die Reallöhne sinken, un daß, wenn die Geldlöhne fallen, die
Reallöhne steigen. Das ist darauf zurückzuführen, daß eine
abnehmende Beschäftigung auf kurze Sicht wahrscheinlich sowohl
von einem Sinken der Geldlöhne wie auch von einem Steigen der
Reallöhne begleitet sein wird, aus Gründen, die nicht
miteinander zusammenhängen. Die Arbeiter werden nämlich eher
bereit sein, eine Lohnkürzung anzunehmen, wenn die
Beschäftigung abnimmt, während die Reallöhne unter den
gegebenen Umständen gleichzeitig steigen müssen, weil der
Grenzertrag einer gegebenen Kapitalausrüstung steigt, wenn die
Produktion abnimmt.“
womit aber eine Real-Lohn-Senkung noch immer nicht als wirtschaftspolitische Maßnahme genannt wäre…
„In the long run, we are all dead“ - da hatte er zumindest
uneingeschränkt recht!